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Olympische Sommerspiele 1932/Leichtathletik – Hammerwurf (Männer)

Der Hammerwurf der Männer bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde am 1. August 1932 im Los Angeles Memorial Coliseum ausgetragen. 14 Athleten nahmen teil.

Olympische Ringe
L.A. Memorial Coliseum Entrance.JPG
Sportart Leichtathletik
Disziplin Hammerwurf
Geschlecht Männer
Teilnehmer 14 Athleten aus 9 Ländern
Wettkampfort Los Angeles Memorial Coliseum
Wettkampfphase 1. August 1932
Medaillengewinner
Goldmedaille Pat O’Callaghan (Irland 1922Irischer Freistaat IRL)
Silbermedaille Ville Pörhölä (FinnlandFinnland FIN)
Bronzemedaille Peter Zaremba (Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA)

Der Ire Pat O’Callaghan konnte seinen Olympiasieg von 1928 wiederholen. Er siegte vor dem Finnen Ville Pörhölä und dem US-Amerikaner Peter Zaremba.

Bestehende RekordeBearbeiten

Durchführung des WettbewerbsBearbeiten

Alle Athleten gingen am 3. August gemeinsam in eine Qualifikationsrunde mit je drei Versuchen. Die besten sechs Wettkämpfer hatten im Finale, das am gleichen Tag ausgetragen wurde, drei weitere Versuche. Dabei ging das Resultat der Qualifikation mit in das Endresultat ein.

Anmerkung: Die qualifizierten Athleten sind hellblau unterlegt.

QualifikationBearbeiten

Datum: 1. August 1932

Platz Name Nation 1. Versuch 2. Versuch 3. Versuch Resultat Anmerkung
1 Ville Pörhölä Finnland  Finnland 51,27 m 52,27 m X 52,27 m
2 Pat O’Callaghan Irland 1922  Irischer Freistaat 47,76 m 52,51 m 50,87 m 52,51 m
3 Peter Zaremba Vereinigte Staaten 48  USA 50,33 m 47,67 m 50,16 m 50,33 m
4 Ossian Skiöld Schweden  Schweden 49,25 m 47,95 m 48,39 m 49,25 m
5 Grant McDougall Vereinigte Staaten 48  USA 48,36 m 49,02 m X 49,02 m
6 Federico Kleger Argentinien  Argentinien 42,57 m 45,77 m 48,33 m 48,33 m
7 Gunnar Jansson Schweden  Schweden 47,33 m X 47,79 m 47,79 m
8 Armando Poggioli Italien 1861  Italien 44,25 m 45,47 m 46,90 m 46,90 m
9 Fernando Vandelli Italien 1861  Italien X 43,42 m 45,16 m 45,16 m
10 Yuji Nagao Japan 1870  Japan 43,41 m X X 43,41 m
11 Francisco Robledo Mexiko 1918  Mexiko 37,07 m 41,61 m X 41,61 m
12 Masayoshi Ochiai Japan 1870  Japan X 38,70 m 41,00 m' 41,00 m
13 Carmine Giorgi Brasilien 1889  Brasilien 35,49 m 36,45 m X 36,45 m
Frank Conner Vereinigte Staaten 48  USA X X X NM

FinaleBearbeiten

Datum: 1. August 1932

Pat O’Callaghan, schon vier Jahre zuvor in Amsterdam Olympiasieger, war auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn. Vorsehen musste er sich nur vor dem Finnen Ville Pörhölä, der nach seinem Olympiasieg im Kugelstoßen vor zwölf Jahren die Disziplin gewechselt hatte. Und der bereits 35-jährige Pörhölä führte doch ziemlich überraschend bis zum fünften Durchgang. Mit seinem letzten Versuch bewies der Ire Nervenstärke und übertraf damit den Finnen noch um einen halben Meter. Damit waren die Gold- und Silbermedaille verteilt. Bronze gewann der einheimische Peter Zaremba, der als einziger neben O’Callaghan und Pörhölä die 50-Meter-Marke übertraf. Der schwedische Olympiazweite von 1928 Ossian Skiöld wurde diesmal Vierter.[2]

Ville Pörhölä gewann die erste finnische Medaille im Hammerwurf.

Finale
Platz Name Nation Qualifikationsweite 1. Versuch 2. Versuch 3. Versuch Endresultat Anmerkung
1 Pat O’Callaghan Irland 1922  Irischer Freistaat 52,51 m 51,81 m 51,85 m 53,92 m 53,92 m
2 Ville Pörhölä Finnland  Finnland 52,27 m X 50,86 m 51,76 m 52,27 m
3 Peter Zaremba Vereinigte Staaten 48  USA 50,33 m X X X 50,33 m
4 Ossian Skiöld Schweden  Schweden 49,25 m 47,84 m 48,08 m 48,75 m 49,25 m
5 Grant McDougall Vereinigte Staaten 48  USA 49,02 m 49,12 m X 48,79 m 49,12 m
6 Federico Kleger Argentinien  Argentinien 48,33 m X X 47,79 m 48,33 m
7 Gunnar Jansson Schweden  Schweden 47,79 m nicht im Finale 47,79 m
8 Armando Poggioli Italien 1861  Italien 46,90 m 46,90 m

BildergalerieBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der olympischen Leichtathletik, Band 1: 1896–1936, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 2. Auflage 1970, S. 242f

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. IAAF Statistics Handbook, Berlin 2009 Seite 558 (engl.) (Memento vom 29. Juni 2011 im Internet Archive)
  2. SportsReference (engl.)