Oederquart

Gemeinde in Deutschland

Oederquart ist eine niedersächsische Gemeinde im Norden des Landkreises Stade. Sie ist Teil der Samtgemeinde Nordkehdingen.

Wappen Deutschlandkarte
Oederquart
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oederquart hervorgehoben

Koordinaten: 53° 48′ N, 9° 14′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Stade
Samtgemeinde: Nordkehdingen
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 37,13 km2
Einwohner: 1046 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21734
Vorwahl: 04779
Kfz-Kennzeichen: STD
Gemeindeschlüssel: 03 3 59 035
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 58
21734 Oederquart
Website: www.nordkehdingen.de
Bürgermeister: Jörg Oldenburg (CDU)
Lage der Gemeinde Oederquart im Landkreis Stade
BaljeKrummendeichFreiburg/ElbeOederquartWischhafenDrochtersenGroßenwördenEngelschoffHammahDüdenbüttelHimmelpfortenBurwegKranenburgEstorfOldendorfHeinbockelStadeDeinsteFredenbeckKutenholzJorkBuxtehudeApensenBeckdorfSauensiekAhlerstedtBrestBargstedtHarsefeldNottensdorfBliedersdorfHorneburgDollernAgathenburgLandkreis StadeNiedersachsenLandkreis CuxhavenLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis HarburgHamburgSchleswig-HolsteinSchleswig-HolsteinGrünendeichMittelnkirchenNeuenkirchenGuderhandviertelSteinkirchenHollern-TwielenflethKarte
Über dieses Bild

GeschichteBearbeiten

Siedlungsgeschichtlich lässt sich die Vergangenheit des Ortes in drei Perioden einteilen. Nach der Chauken- oder Sachsenzeit wurde Oederquart Ziel der Holländer-Kolonisation des 12. Jahrhunderts sowie der sogenannten Bruch- und Moor-Kolonisation der letzten Jahrhunderte.

Oederquart wurde 1331 erstmals urkundlich erwähnt.

1975 wurde von der Gemeinde ein Kinderspielkreis für Kinder im Vorschulalter eingerichtet. Daraus entstand 1992/93 ein neuer Kindergarten.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1925: 1.620 Einwohner
  • 2003: 1.300 Einwohner (ca.)
  • 2015: 1.040 Einwohner

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Gemeinderatswahl 2021
Wahlbeteiligung: 66,56 %
 %
50
40
30
20
10
0
47,6 %
33,3 %
19,1 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Freie Wgem. Oederquart

Der Rat der Gemeinde Oederquart besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1.001 und 2.000 Einwohnern.[2] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Die vergangenen Gemeinderatswahlen ergaben folgende Sitzverteilungen:[3]

Wahljahr FWG CDU SPD Gesamt
2021 5 4 2 11 Sitze
2016 4 4 3 11 Sitze
__________________________
FWG: Freie Wählergemeinschaft Oederquart

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Jörg Oldenburg (CDU). Sein Stellvertreter ist Stefan Raap (FWG). Zweiter Stellvertreter ist Lothar Bahr (SPD). Gemeindedirektorin ist Samtgemeindebürgermeisterin Erika Hatecke.

WappenBearbeiten

Blasonierung: Auf grüner Wurt, im roten Feld, eine silberne Linde mit 15 Blättern.

InfrastrukturBearbeiten

 
Öffentlicher Barfußpfad
  • Kindergarten der Gemeinde
  • Gemeindebücherei mit etwa 1800 Büchern, hauptsächlich für Kinder- und Jugendliche
  • Der Ort liegt an der Deutschen Fährstraße
  • 4 km langer Barfußpfad Von Korffscher Weg (Rundwanderweg)[4]

Bauwerke

Vereine:

  • MTSV Oederquart von 1922
  • S/G Freiburg/Oederquart
  • Meerschweinchen Schlauching Verein zu Oederquart von 1865

Kulinarische Spezialitäten

  • Kehdinger Hochzeitssuppe

PersonenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Oederquart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle A100001G: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2021 (Hilfe dazu).
  2. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 12. November 2014
  3. Wahlen - Samtgemeinde Nordkehdingen. Abgerufen am 9. August 2022.
  4. Naturerlebnisse. Touristikverein Kehdingen e. V., abgerufen am 24. Oktober 2021.
  5. Peter Golon, Karl-Wilhelm Kröncke: Historische Orgeln im Landkreis Stade. Verlag Schaumburg, Stade 1983, S. 64.
  6. Orgel von Arp Schnitger restauriert. Deutsche Stiftung Denkmalschutz, abgerufen am 24. Oktober 2021.