Obstalden GL

Dorf in der Gemeinde Glarus Nord, Schweiz
GL ist das Kürzel für den Kanton Glarus in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Obstaldenf zu vermeiden.
Obstalden
Wappen von Obstalden
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton GlarusKanton Glarus Glarus (GL)
Bezirk: Keine Bezirkseinteilungw
Politische Gemeinde: Glarus Nordi2
Postleitzahl: 8758
frühere BFS-Nr.: 1624
Koordinaten: 729908 / 219887Koordinaten: 47° 7′ 2″ N, 9° 9′ 2″ O; CH1903: 729908 / 219887
Höhe: 685 m ü. M.
Fläche: 23,76 km²
Einwohner: 443 (31.12.2010)
Einwohnerdichte: 19 Einw. pro km²
Karte
Obstalden GL (Schweiz)
Obstalden GL
www

Obstalden ist eine ehemalige Ortsgemeinde des Kantons Glarus in der Schweiz.

Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2011

Das Dorf wurde im Rahmen der Glarner Gemeindereform auf den 1. Januar 2011 mit den Gemeinden Bilten, Filzbach, Mollis, Mühlehorn, Näfels, Niederurnen und Oberurnen zur neuen Gemeinde Glarus Nord zusammengelegt.

Blick auf den Ortsteil Stocken
mit dem Walensee im Hintergrund

GeographieBearbeiten

 
Historisches Luftbild aus 2000 m von Walter Mittelholzer von 1922

Das Zentrum der Ortsgemeinde Obstalden liegt 685 m ü. M. auf einer Terrasse des Kerenzerberges hoch über dem Walensee. Zur Gemeinde gehören fünf Weiler: Hüttenberge, Walenguflen, Nidstalden, Voglingen und Mühletal. Auf dem Gebiet der Gemeinde liegt der Mürtschenstock, der zur UNESCO-Weltnaturerbe der Glarner Hauptüberschiebung gehört.

Obstalden bildet gemeinsam mit Mühlehorn und Filzbach die Region Kerenzerberg.

VerkehrBearbeiten

Obstalden liegt an der Hauptstrasse von Mollis nach Mühlehorn. Der nächste Anschluss an die Autobahn A3 liegt in einer Entfernung von rund zwei Kilometern in Mühlehorn. Die Gemeinde ist durch eine Buslinie der Glarner Busbetriebe von Mollis nach Mühlehorn ins öffentliche Verkehrsnetz eingebunden.

GeschichteBearbeiten

Die erste urkundliche Erwähnung von Obstalden stammt aus dem Jahre 1340 im Urbar des Klosters Säkingen.

Als reformierter Pfarrer in Obstalden wirkte von 1916 bis 1924 der spätere Theologieprofessor Emil Brunner.

WeblinksBearbeiten

Commons: Obstalden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien