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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nottensdorf
Nottensdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nottensdorf hervorgehoben
Koordinaten: 53° 29′ N, 9° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Stade
Samtgemeinde: Horneburg
Höhe: 22 m ü. NHN
Fläche: 7,14 km2
Einwohner: 1535 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 215 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21640
Vorwahl: 04163
Kfz-Kennzeichen: STD
Gemeindeschlüssel: 03 3 59 034
Adresse der Verbandsverwaltung: Lange Straße 47 – 49
21640 Horneburg
Website: www.horneburg.de
Bürgermeister: Dierk Heins (CDU)
Lage der Gemeinde Nottensdorf im Landkreis Stade
BaljeKrummendeichFreiburg/ElbeOederquartWischhafenDrochtersenGroßenwördenEngelschoffHammahDüdenbüttelHimmelpfortenBurwegKranenburgEstorfOldendorfHeinbockelStadeDeinsteFredenbeckKutenholzJorkBuxtehudeApensenBeckdorfSauensiekAhlerstedtBrestBargstedtHarsefeldNottensdorfBliedersdorfHorneburgDollernAgathenburgLandkreis StadeNiedersachsenLandkreis CuxhavenLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis HarburgHamburgSchleswig-HolsteinSchleswig-HolsteinGrünendeichMittelnkirchenNeuenkirchenGuderhandviertelSteinkirchenHollern-TwielenflethKarte
Über dieses Bild

Nottensdorf (plattdeutsch Nottensdörp) ist eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Horneburg in Niedersachsen. Sie liegt direkt an der Bundesstraße 73. Rund um das Dorf liegen Äcker, Wiesen, Weiden, Wald- und Heidestücke.

GeschichteBearbeiten

Nottensdorf wurde 1270 erstmals urkundlich erwähnt. Die Urkunde ist verschollen und somit ist das älteste Dokument, das den Ortsnamen Notmestorpe enthält von 1303. Nottensdorf war bis zu den 1960er Jahren ein reines Bauerndorf.

Durch die Zerstörungen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges trat eine große Veränderung des Ortsbildes ein. Während vorher Strohdachhäuser vorherrschten, nahmen danach die jetzt überwiegend vorhandenen Neubauten zu. Heute ist Nottensdorf ein Wohnort mit nur noch wenigen spezialisierten landwirtschaftlichen Betrieben, Firmen der Baubranche, der Gastronomie und des Hotelgewerbes.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1524: 11
  • 1536: 15
  • 1604: 15
  • 1630: 13
  • 1639: 12
  • 1707: 21
  • 1722: 25
  • 1741: 35
  • 1777: 36
  • 1791: 36
  • 1816: 220
  • 1823: 236
  • 1836: 293
  • 1839: 286
  • 1842: 299
  • 1845: 318
  • 1848: 319
  • 1852: 353
  • 1855: 361
  • 1858: 343
  • 1861: 340
  • 1867: 346
  • 1871: 319
  • 1875: 314
  • 1880: 367
  • 1885: 358
  • 1890: 343
  • 1895: 300
  • 1900: 312
  • 1905: 417
  • 1925: 429
  • 1933: 454
  • 1938: 464
  • 1939: 432
  • 1950: 711
  • 1961: 632
  • 1965: 623
  • 1970: 649
  • 1976: 905
  • 1992: 1.012
  • 1994: 1.065
  • 2008: 1.441
  • 2015: 1.431

ReligionBearbeiten

53 % der Bevölkerung sind evangelisch, 6 % katholisch.[2] Auf lutherischer Seite ist die Kirchengemeinde im benachbarten Horneburg für Nottensdorf zuständig, die zum Kirchenkreis Buxtehude der hannoverschen Landeskirche gehört. Sofern unter den Protestanten auch Reformierte sind, gehören diese zur Gemeinde im fast 90 km westlich gelegenen Holßel, obwohl es auch im wesentlich näher gelegenen Hamburg eine Gemeinde der Evangelisch-reformierten Kirche gibt. Für die Katholiken ist die Pfarrei St. Maria in Buxtehude zuständig, die zum Dekanat Unterelbe im Bistum Hildesheim zählt.

PolitikBearbeiten

 
Gedenkstein der an die Erwähnung von Notmestorpe im Jahre 1303 erinnert
 
Grab- und Gedenkstätte für Hans Much im Wald am Ortsrand
 
Aussichtsturm in der Gemeinde

BürgermeisterBearbeiten

Seit der Kommunalwahl 2016 ist Dierk Heins (CDU) Bürgermeister der Gemeinde Nottensdorf.

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen:

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)

WappenBearbeiten

Blasonierung: Das Wappen der Gemeinde zeigt in Silber drei aufsteigende rote Flammen. Seit 1948 darf die Nottensdorfer Gemeinde ein Wappen tragen. Der Entwurf stammt von Fritz Haß.

Sehenswürdigkeiten, InfrastrukturBearbeiten

Bauwerke, Denkmale

  • 1932 wurde eine Grab- und Gedenkstätte für Hans Much errichtet. Auf dem großen Findling ist die Inschrift „HANS MUCH 1880–1932“ zu lesen. Rund um die Gedenkstätte findet man Feldsteine mit den Namen seiner Pekinesen-Hunde. Muchs Urne wurde unter dem großen Findling beigesetzt.
  • Von 1969 bis 2006 lebte in ihrem Haus im Bärenwinkel die Schriftstellerin Barbara Bartos-Höppner. Hier befindet sich der Sitz der Bartos-Höppner-Stiftung.
  • Am Gutspark gibt es alte Fachwerkhäuser zu sehen.

Freizeit

  • Der Freizeitpark Nottensdorf befindet sich auf einem etwa 2 Hektar großen Gelände. Ein 28 Meter hoher Aussichtsturm bietet einen weiten Ausblick.
  • Männergesangsverein Eintracht
  • Theatergruppe Nottensdorf
  • Freiwillige Feuerwehr Nottensdorf

Sport

  • NoKi in Action
  • Squash-Club Nottensdorf
  • Tennisclub Nottensdorf

LiteraturBearbeiten

  • Christian Fuhst: Zu Hause in Nottensdorf – Chronik eines Dorfes und seiner Familien, 1996.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Nottensdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Zensusdatenbank