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Nordische Skiweltmeisterschaften 2005

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Herren Damen
Sieger
Skilanglauf Sprint klassisch RusslandRussland Wassili Rotschew – 1,2 km SchwedenSchweden Emelie Öhrstig – 0,9 km
Skilanglauf Team-Sprint Freistil NorwegenNorwegen Hofstad / Hetland NorwegenNorwegen Pedersen / Bjørgen
Skilanglauf Freistil ItalienItalien Pietro Piller Cottrer – 15 km TschechienTschechien Kateřina Neumannová – 10 km
Skilanglauf Verfolgung FrankreichFrankreich Vincent Vittoz – 15k+15F RusslandRussland Julija Tschepalowa – 7,5k+7,5F
Skilanglauf klassisch NorwegenNorwegen Frode Estil – 50 km NorwegenNorwegen Marit Bjørgen – 30 km
Langlaufstaffel NorwegenNorwegen Norwegen – 4×10 km NorwegenNorwegen Norwegen – 4×5 km
Skispringen Normalschanze SlowenienSlowenien Rok Benkovič ---
Skispringen Großschanze FinnlandFinnland Janne Ahonen ---
Skispringen Normalschanze Team OsterreichÖsterreich Österreich ---
Skispringen Großschanze Team OsterreichÖsterreich Österreich ---
Nordische Kombination Sprint DeutschlandDeutschland Ronny Ackermann ---
Nordische Kombination Einzel DeutschlandDeutschland Ronny Ackermann ---
Nordische Kombination Team NorwegenNorwegen Norwegen ---
Einzelwettbewerbe 8 5
Teamwettbewerbe 5 1

Die 45. Nordischen Skiweltmeisterschaften fanden vom 16. bis 27. Februar 2005 in Oberstdorf (Deutschland) statt. Der Wintersportort im Allgäu war somit zum zweiten Mal nach 1987 Austragungsort. Es wurden 19 Wettkämpfe ausgetragen, davon zwölf Skilanglauf-, vier Skisprung- und drei Nordische Kombinationswettbewerbe. Die Skisprung-Wettbewerbe fanden auf der Schattenbergschanze statt, die jährlich auch eine der vier Schanzen ist, von denen bei der Vierschanzentournee gesprungen wird.

Im Skilanglauf kam es wieder zu Änderungen. Erstmals wurde bei Frauen und Männern ein Team-Sprintwettkampf ausgetragen. Das Verfolgungsrennen erhielt veränderte Streckenlängen: bei den Frauen 7,5 km klassisch + 7,5 km Freistil (bisher 5+5), bei den Männern 15,5 km klassisch + 15,5 km Freistil (bisher 10+10). Die Wettkämpfe, die im Wechsel von Großereignis zu Großereignis einmal klassisch und einmal im Freistil ausgetragen wurden – bei den Frauen über 15 km / bei den Männern über 30 km – entfielen dafür. Auch im Skispringen gab es eine Änderung: Das Mannschaftsspringen wurde wie schon bei der WM 2001 zusätzlich auch auf der Normalschanze ausgetragen.

Weitaus erfolgreichste Nation war Norwegen, das dieses Mal mit sieben WM-Titeln noch weiter vorne lag als zuvor. Deutschland, Russland und Österreich errangen je zwei Goldmedaillen. Die Hoffnungen der im Weltcup so erfolgreichen deutschen Langläufer wurden bei dieser Heim-WM nicht erfüllt. Nur die Männerstaffel konnte überhaupt eine Medaille erringen. Bei den Frauen kam die Norwegerin Marit Bjørgen zu drei WM-Titeln. Die Langläufer Tore Ruud Hofstad und Frode Estil, beide Norwegen, kamen jeweils zu einer Einzel- und einer Staffel-Goldmedaille. Noch besser als bei der letzten WM präsentierte sich der deutsche Nordische Kombinierer Ronny Ackermann, der beide Einzeldisziplinen und dazu noch Silber im Teamwettbewerb gewann.

Langlauf MännerBearbeiten

1,2 km Sprint – klassischBearbeiten

Platz Sportler
1 Russland  Wassili Rotschew
2 Norwegen  Tor Arne Hetland
3 Schweden  Thobias Fredriksson
4 Schweden  Björn Lind
5 Norwegen  Odd-Bjørn Hjelmeset
6 Schweden  Mats Larsson
7 Polen  Janusz Krezelok
8 Kasachstan  Nikolai Tschebotko
9 Norwegen  Trond Iversen
10 Estland  Anti Saarepuu

Olympiasieger 2002: Norwegen  Tor Arne Hetland / Weltmeister 2003: Schweden  Thobias Fredriksson

Datum: 22. Februar 2005[1]

Team-Sprint, FreistilBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit [min]
1 Norwegen  Norwegen Tore Ruud Hofstad
Tor Arne Hetland
14:08,6
2 Deutschland  Deutschland Jens Filbrich
Axel Teichmann
14:12,4
3 Tschechien  Tschechien Dušan Kožíšek
Martin Koukal
14:13,4
4 Italien  Italien Cristian Zorzi
Freddy Schwienbacher
14:21,9
5 Frankreich  Frankreich Emmanuel Jonnier
Vincent Vittoz
14:22,9
6 Kanada  Kanada Devon Kershaw
George Grey
14:29,4
7 Kasachstan  Kasachstan 14:36,9
8 Russland  Russland 14:57,4
9 Schweden  Schweden 14:59,2
10 Weissrussland  Weißrussland 15:15,4
11 Osterreich  Österreich Johannes Eder
Jürgen Pinter
Semifinale

erstmals bei einer WM bzw. bei Olympischen Spielen ausgetragen

Datum: 25. Februar 2005[2]

15 km FreistilBearbeiten

Platz Sportler Zeit [min]
1 Italien  Pietro Piller Cottrer 34:49,7
2 Italien  Fulvio Valbusa 35:00,9
3 Norwegen  Tore Ruud Hofstad 35:03,9
4 Norwegen  Lars Berger 35:06,6
5 Tschechien  Lukáš Bauer 35:08,3
6 Frankreich  Vincent Vittoz 35:08,7
7 Deutschland  Axel Teichmann 35:16,2
8 Deutschland  Jens Filbrich 35:25,8
9 Finnland  Teemu Kattilakoski 35:28,3
10 Slowakei  Martin Bajčičák 35:29,4
... ... ...
13 Deutschland  Franz Göring 35:42,7
16 Schweiz  Remo Fischer 35:48,8
19 Deutschland  Tobias Angerer 35:55,5
21 Schweiz  Toni Livers 36:02,2
26 Liechtenstein  Markus Hasler 36:15,7
30 Osterreich  Johannes Eder 36:29,0
31 Osterreich  Gerhard Urain 36:31,8
34 Deutschland  René Sommerfeldt 36:33,4
42 Deutschland  Roland Diethart 36:44,1
43 Schweiz  Gion Andrea Bundi 36:45,5
52 Schweiz  Christian Stebler 37:13,1

Olympiasieger 2002 (klassisch): Estland  Andrus Veerpalu / Weltmeister 2003 (klassisch): Deutschland  Axel Teichmann

Datum: 17. Februar 2005[3]

Es gab einen überraschenden Doppelerfolg für Italien, ebenso überraschend war Rang 4 des auch im Biathlon starken Lars Berger, dem nur 2,7 sec. auf die Bronzemedaille fehlten. Österreichs Medaillenhoffnung Christian Hoffmann war wegen einer Verkühlung nicht am Start.

30 km VerfolgungsrennenBearbeiten

Platz Sportler Zeit [h]
1 Frankreich  Vincent Vittoz 1:19:20,5
2 Italien  Giorgio Di Centa 1:19:21,3
3 Norwegen  Frode Estil 1:19:21,3
4 Slowakei  Martin Bajčičák 1:19:21,8
5 Schweden  Anders Södergren 1:19:22,6
6 Weissrussland  Sjarhej Dalidowitsch 1:19:29,3
7 Norwegen  Kristen Skjeldal 1:19:32,0
8 Osterreich  Michail Botwinow 1:19:40,5
9 Italien  Fulvio Valbusa 1:20:08,5
10 Russland  Nikolai Pankratow 1:20:09,7
... ... ...
14 Deutschland  Jens Filbrich 1:20:28,5
15 Liechtenstein  Markus Hasler 1:20:42,9
17 Deutschland  Tobias Angerer 1:20:53,2
26 Schweiz  Gion Andrea Bundi 1:21:55,7
28 Deutschland  René Sommerfeldt 1:22:00,8
30 Deutschland  Axel Teichmann 1:22:48,8
31 Osterreich  Martin Tauber 1:22:52,7
41 Schweiz  Christian Stebler 1:24:13,7
46 Schweiz  Remo Fischer 1:25:09,4

Olympiasieger 2002 (10+10): Norwegen  Thomas Alsgaard / Weltmeister 2003 (10+10): Schweden  Per Elofsson

Datum: 20. Februar 2005[4]

Zuerst erfolgte ein 15-km-Lauf im klassischen Stil, danach ein 15-km-Lauf im Freistil.

50 km klassischBearbeiten

Platz Sportler Zeit [h]
1 Norwegen  Frode Estil 2:30:10,1
2 Norwegen  Anders Aukland 2:30:10,8
3 Norwegen  Odd-Bjørn Hjelmeset 2:30:11,5
4 Estland  Andrus Veerpalu 2:30:15,1
5 Schweden  Mathias Fredriksson 2:30:18,3
6 Tschechien  Milan Šperl 2:30:18,6
7 Norwegen  Kristen Skjeldal 2:30:18,7
8 Osterreich  Michail Botwinow 2:30:18,9
9 Schweden  Anders Södergren 2:30:23
10 Deutschland  Andreas Schlütter 2:30:26,8
... ... ...
13 Liechtenstein  Markus Hasler 2:30:37,1
18 Osterreich  Martin Tauber 2:30:47,0
23 Osterreich  Gerhard Urain 2:31:13,0
33 Osterreich  Jürgen Pinter 2:31:34,7
39 Deutschland  Franz Göring 2:35:40,2

Olympiasieger 2002 (klassisch): Russland  Michail Iwanow / Weltmeister 2003 (Freistil): Tschechien  Martin Koukal

Datum: 27. Februar 2005[5]

Das Rennen begann mit einem Massenstart.

4×10 km StaffelBearbeiten

Olympiasieger 2002: Norwegen  Norwegen (Thomas Alsgaard, Frode Estil, Kristen Skjeldal, Anders Aukland)
Weltmeister 2003: Norwegen  Norwegen (Anders Aukland, Frode Estil, Tore Ruud Hofstad, Thomas Alsgaard)

Datum: 24. Februar 2005[6]

Die ersten beiden Läufer jeder Mannschaft liefen im klassischen, die letzten beiden im freien Stil.

Auch hier schien sich nach den ersten drei Läufern eine weitere Enttäuschung für Deutschlands Langläufer anzubahnen. Axel Teichmann übernahm weit zurückliegend hinter den deutlich führenden Norwegern und auch mit klarem Abstand zu den Russen und Italienern seinen Part als Schlussläufer. Nach absolvierter erster Hälfte seiner Strecke hatte sich kaum etwas verändert. Doch dann beschleunigte Teichmann in einer Form, die so niemand erwarten konnte. Er überholte zunächst Cristian Zorzi und dann im langen Schlussanstieg auch Nikolai Bolschakow, sodass es noch zur Silbermedaille reichte.

Die Schweizer Equipe mit Beat Koch, Reto Burgermeister, Gion-Andrea Bundi und Remo Fischer erlebte das schlimmste Debakel in der über 100-jährigen Geschichte des nordischen Sports des Schweizer Skiverbandes: die Staffel wurde nach 30 km, an 16. Stelle liegend, wegen Überrundungsgefahr aus dem Wettbewerb genommen.

Langlauf FrauenBearbeiten

0,9 km Sprint – klassischBearbeiten

Platz Sportler
1 Schweden  Emelie Öhrstig
2 Schweden  Lina Andersson
3 Kanada  Sara Renner
4 Schweden  Anna Dahlberg
5 Finnland  Virpi Kuitunen
6 Deutschland  Viola Bauer
7 Finnland  Mona-Liisa Malvalehto
8 Finnland  Aino-Kaisa Saarinen
9 Norwegen  Ella Gjømle
10 Norwegen  Guro Ström Solli

Olympiasiegerin 2002: Russland  Julija Tschepalowa / Weltmeisterin 2003: Norwegen  Marit Bjørgen

Datum: 22. Februar 2005[7]

Team-Sprint, FreistilBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit [min]
1 Norwegen  Norwegen Hilde G. Pedersen
Marit Bjørgen
12:19,7
2 Finnland  Finnland Riitta-Liisa Lassila
Pirjo Manninen
12:22,5
3 Russland  Russland Julija Tschepalowa
Aljona Sidko
12:23,3
4 Deutschland  Deutschland Viola Bauer
Claudia Künzel
12:29,5
5 Italien  Italien Arianna Follis
Sabina Valbusa
12:30,8
6 Frankreich  Frankreich Aurélie Storti
Karine Philippot
12:33,9
7 Kasachstan  Kasachstan 12:37,9
8 Schweiz  Schweiz 12:46,4
9 Schweden  Schweden 12:51,9
10 Kanada  Kanada 12:52,1

erstmals bei einer WM bzw. bei Olympischen Spielen ausgetragen

Datum: 25. Februar 2005[8]

10 km FreistilBearbeiten

Platz Sportler Zeit [min]
1 Tschechien  Kateřina Neumannová 26:27,6
2 Russland  Julija Tschepalowa 26:28,8
3 Norwegen  Marit Bjørgen 26:42,8
4 Estland  Kristina Šmigun 26:46,2
5 Russland  Natalja Baranowa-Massalkina 26.59,1
6 Russland  Olga Sawjalowa 27:00,3
7 Kasachstan  Swetlana Malahowa-Schischkina 27:02,1
8 Italien  Sabina Valbusa 27:03,6
9 Norwegen  Kristin Størmer Steira 27:13,8
10 Russland  Jewgenija Medwedewa-Arbusowa 27:16,6
... ... ...
17 Schweiz  Natascia Leonardi Cortesi 27:55,4
18 Deutschland  Evi Sachenbacher 28:01,1
21 Deutschland  Anke Reschwamm Schulze 28:17,7
25 Deutschland  Stefanie Böhler 28:41,0
28 Schweiz  Laurence Rochat 28:55,5
39 Schweiz  Seraina Mischol 29:35,4
48 Schweiz  Doris Trachsel 30:04,2
56 Deutschland  Nicole Fessel 30:55,9

Olympiasiegerin 2002 (klassisch): Norwegen  Bente Skari / Weltmeisterin 2003 (klassisch): Norwegen  Bente Skari

Datum: 17. Februar 2005[9]

15 km VerfolgungsrennenBearbeiten

Platz Sportler Zeit [min]
1 Russland  Julija Tschepalowa 42:16,8
2 Norwegen  Marit Bjørgen 42:32,5
3 Norwegen  Kristin Størmer Steira 42:42,7
4 Kanada  Beckie Scott 42:51,9
5 Italien  Gabriella Paruzzi 42:55,1
6 Russland  Natalja Baranowa-Massalkina 42:57,4
7 Tschechien  Kateřina Neumannová 43:04,8
8 Finnland  Riitta-Liisa Lassila 43:13,3
9 Russland  Larissa Kurkina 43:19,4
10 Deutschland  Claudia Nystad 43:23,2
... ... ...
14 Deutschland  Viola Bauer 43:46,3
42 Deutschland  Anke Reschwamm Schulze 46:41,4

Olympiasiegerin 2002 (5+5): Kanada  Beckie Scott / Weltmeisterin 2003 (5+5): Estland  Kristina Šmigun

Datum: 19. Februar 2005[10]

Zuerst erfolgte ein 7,5-km-Lauf im klassischen Stil, danach ein 7,5-km-Lauf im Freistil.

30 km klassischBearbeiten

Platz Sportler Zeit [h]
1 Norwegen  Marit Bjørgen 1:27:05,8
2 Finnland  Virpi Kuitunen 1:27:14,7
3 Russland  Natalja Baranowa-Massalkina 1:27:16,1
4 Finnland  Aino-Kaisa Saarinen 1:27:21,7
5 Russland  Larissa Kurkina 1:27:22,4
6 Deutschland  Claudia Künzel 1:27:22,7
7 Tschechien  Kateřina Neumannová 1:27:23,4
8 Kasachstan  Oxana Jatskaja 1:28:20,5
9 Russland  Olga Sawjalowa 1:28:25,3
10 Russland  Julija Tschepalowa 1:28:50,3
... ... ...
12 Deutschland  Viola Bauer 1:29:04,6
13 Schweiz  Laurence Rochat 1:29:09,7
24 Schweiz  Natascia Leonardi Cortesi 1:31:20,5
28 Deutschland  Stefanie Böhler 1:32:34,0

Olympiasiegerin 2002 (klassisch): Italien  Gabriella Paruzzi / Weltmeisterin 2003 (Freistil): Russland  Olga Sawjalowa

Datum: 26. Februar 2005[11]

Das Rennen begann mit einem Massenstart.

4×5 km StaffelBearbeiten

Olympiasiegerinnen 2002: Deutschland  Deutschland (Manuela Henkel, Viola Bauer, Claudia Künzel, Evi Sachenbacher)
Weltmeisterinnen 2003: Deutschland  Deutschland (Manuela Henkel, Viola Bauer, Claudia Künzel, Evi Sachenbacher)

Datum: 21. Februar 2005[12]

Die beiden ersten Läuferinnen einer Mannschaft liefen im klassischen, die beiden letzten im freien Stil.

Skispringen MännerBearbeiten

 
Deutsche Sonderbriefmarke 2005: Nordische Ski-WM 2005 in Oberstdorf

NormalschanzeBearbeiten

Platz Sportler Punkte
1 Slowenien  Rok Benkovič 256,0
2 Tschechien  Jakub Janda 249,5
3 Finnland  Janne Ahonen 249,0
4 Norwegen  Bjørn Einar Romøren 248,0
5 Deutschland  Georg Späth 247,5
6 Osterreich  Wolfgang Loitzl 246,0
Polen  Adam Małysz 246,0
Slowenien  Jernej Damjan 246,0
9 Norwegen  Roar Ljøkelsøy
Norwegen  Lars Bystøl
... ... ...
12 Osterreich  Martin Höllwarth 244,0
12 Deutschland  Martin Schmitt 244,0
16 Deutschland  Michael Uhrmann 240,5
18 Osterreich  Thomas Morgenstern 239,0
20 Schweiz  Andreas Küttel 238,5
25 Osterreich  Andreas Widhölzl 230,0
32 Deutschland  Michael Neumayer 113,0
35 Schweiz  Michael Möllinger 112,0
44 Schweiz  Simon Ammann 105,0

Olympiasieger 2002: Schweiz  Simon Ammann / Weltmeister 2003: Polen  Adam Małysz

Datum: 19. Februar 2005[13]

Der erste Durchgang des Springens war durch sehr unterschiedliche Windverhältnisse geprägt.

GroßschanzeBearbeiten

Platz Sportler Punkte
1 Finnland  Janne Ahonen 313,2
2 Norwegen  Roar Ljøkelsøy 306,2
3 Tschechien  Jakub Janda 304,2
4 Norwegen  Lars Bystøl 300,4
5 Slowenien  Rok Benkovič 300,0
6 Finnland  Matti Hautamäki 294,5
7 Osterreich  Wolfgang Loitzl 291,7
8 Finnland  Risto Jussilainen
9 Osterreich  Martin Höllwarth 289,8
10 Norwegen  Sigurd Pettersen
... ... ...
14 Deutschland  Michael Uhrmann 268,0
15 Osterreich  Thomas Morgenstern 267,9
16 Deutschland  Martin Schmitt 261,1
17 Osterreich  Andreas Widhölzl 258,3
18 Schweiz  Andreas Küttel 256,5
19 Deutschland  Georg Späth 252,8
20 Deutschland  Jörg Ritzerfeld 251,0
27 Schweiz  Simon Ammann 237,5
34 Schweiz  Michael Möllinger 113,9
46 Schweiz  Marco Steinauer 89,4

Olympiasieger 2002: Schweiz  Simon Ammann / Weltmeister 2003: Polen  Adam Małysz

Datum: 25. Februar 2005[14]

Mannschaftsspringen NormalschanzeBearbeiten

weder bei den Olympischen Spielen 2002 noch bei den Weltmeisterschaften 2003 ausgetragen

Datum: 20. Februar 2005[15]

Der zweite Durchgang war durch starken Schneefall beeinträchtigt.

Mannschaftsspringen GroßschanzeBearbeiten

Olympiasieger 2002: Deutschland  Deutschland (Martin Schmitt, Sven Hannawald, Stephan Hocke, Michael Uhrmann)
Weltmeister 2003: Finnland  Finnland (Janne Ahonen, Tami Kiuru, Arttu Lappi, Matti Hautamäki)

Datum: 26. Februar 2005[16]

Details:
Gold: Loitzl 273.4 (131+132), Widhölzl 280.2 (131+135,5), Morgenstern 286.5 (135+137,5), Höllwarth 297,2 (138,5+138).
Silber: Jussilainen 274.5 (130,5+134,5), Kiuru 259.6 (131+126), Hautamäki 306.7 (139,5+139,5), Ahonen 282.1 (129,5+142,5).
Bronze: Romøren 286.0 (136,5+133,5), Pettersen 246.6 (123,5+128,5), Bystøl 281.5 (136+135,5), Ljøkelsøy 299.4 (134+141,5).

Nordische Kombination MännerBearbeiten

Sprint (Großschanze/7,5 km)Bearbeiten

Platz Sportler Weite [m] Punkte
(Springen)
Reine
Laufzeit [min]
Endzeit [min]
1 Deutschland  Ronny Ackermann 129,5 125,8 19:51,6 20:15,6
2 Norwegen  Magnus Moan 128,0 124,6 19:57,7 20:26,7
3 Norwegen  Kristian Hammer 115,2 19:47,3 20:53,3
4 Deutschland  Björn Kircheisen 121,5 114,3 19:48,6 20:58,6
5 Osterreich  Michael Gruber 125,5 121,6 20:23,6 21:04,6
6 Finnland  Anssi Koivuranta 134,0 131,8 21:13,4 21:13,4
7 Deutschland  Georg Hettich 126,0 121,2 20:39,1 21:21,1
8 Finnland  Hannu Manninen 116,0 107,7 19:51,2 21:27,2
9 Norwegen  Petter Tande
10 Japan  Daito Takahashi 128,5 124,7 21:00,6 21:28,6
11 Osterreich  Felix Gottwald 118,5 110,2 20:04,1 21:30,1
... ... ... ... ... ...
14 Osterreich  Christoph Bieler 126,5 125,4 21:17,3 21:43,3
17 Osterreich  Mario Stecher 123,5 118,2 21:04,0 21:58,0
18 Deutschland  Tino Edelmann 125,5 121,1 21:24,3 22:07,3
22 Schweiz  Andreas Hurschler 117,5 109,5 20:56,8 22:25,8
31 Schweiz  Ronny Heer 117,5 110,0 21:55,7 23:22,7
32 Schweiz  Jan Schmid 120,0 112,5 22:06,0 23:23,0
38 Schweiz  Ivan Rieder 116,5 22:18,4 22:18,4 23:58,4

Olympiasieger 2002: Finnland  Samppa Lajunen / Weltmeister 2003: Vereinigte Staaten  Johnny Spillane

Datum: 27. Februar 2005[17]

Ackermann sicherte sich als Zweiter nach dem Springen beinahe schon den Sieg, während Gottwald hier mit Rang 21 die Medaillenchance vergab und sich letztlich im Fotofinish gegenüber Jaakko Tallus Rang 11 holte. Weltcup-Leader Manninen (diesmal Rang 8) blieb komplett ohne Medaille.

Die beste Laufzeit hatte Hammer vor Kircheisen, Manninen, Ackermann, Moan und Gottwald.

Einzel (Normalschanze/15 km)Bearbeiten

Platz Sportler Zeit [min]
1 Deutschland  Ronny Ackermann 38:56,2
2 Deutschland  Björn Kircheisen 38:57,6
3 Osterreich  Felix Gottwald 38:59,4
4 Norwegen  Magnus Moan 39:00,2
5 Finnland  Antti Kuisma 39:00,2
6 Osterreich  Michael Gruber 39:13,9
7 Norwegen  Petter Tande 39:44,1
8 Finnland  Jaakko Tallus 39:44,6
9 Finnland  Hannu Manninen 39:49,0
10 Tschechien  Ladislav Rygl
11 Osterreich  Christoph Bieler 39:50,4
... ... ...
17 Deutschland  Sebastian Haseney 40:17,7
19 Schweiz  Andreas Hurschler 40:20,1
22 Deutschland  Georg Hettich 41:15,6
25 Osterreich  Mario Stecher 41:57,9
28 Schweiz  Ronny Heer 42:18,9
29 Schweiz  Jan Schmid 42:37,3
31 Schweiz  Ivan Rieder 43:03,5

Olympiasieger 2002: Finnland  Samppa Lajunen / Weltmeister 2003: Deutschland  Ronny Ackermann

Datum: 18. Februar 2005[18]

Mannschaft (Großschanze/4×5 km)Bearbeiten

Platz Land Sportler Zeit [min]
1 Norwegen  Norwegen Petter Tande
Håvard Klemetsen
Magnus Moan
Kristian Hammer
49:45,5
2 Deutschland  Deutschland Sebastian Haseney
Georg Hettich
Björn Kircheisen
Ronny Ackermann
49:52,6
3 Osterreich  Österreich Michael Gruber
Christoph Bieler
David Kreiner
Felix Gottwald
49:52,9
4 Finnland  Finnland Antti Kuisma
Jaakko Tallus
Jouni Kaitainen
Hannu Manninen
50:55,0
5 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Bill Demong
Carl Van Loan
Todd Lodwick
Johnny Spillane
51:14,9
6 Schweiz  Schweiz Andreas Hurschler
Ronny Heer
Jan Schmid
Ivan Rieder
52:29,5
7 Frankreich  Frankreich Nicolas Bal
Jason Lamy Chappuis
Ludovic Roux
Kevin Arnould
52:58,4
8 Tschechien  Tschechien Pavel Churavý
Tomáš Slavík
Aleš Vodseďálek
Ladislav Rygl
53:42,0
9 Japan  Japan
10 Russland  Russland

Olympiasieger 2002 (Großschanze): Finnland  Finnland (Samppa Lajunen, Jari Mantila, Jaakko Tallus, Hannu Manninen)
Weltmeister 2003 (Normalschanze): Osterreich  Österreich (Michael Gruber, Wilhelm Denifl, Christoph Bieler, Felix Gottwald)

Datum: 23. Februar 2005[19]

Ackermann holte Gottwald noch auf den letzten Metern ein und sicherte dem deutschen Team damit die Silbermedaille.

Stand nach dem Springen: (1) Norwegen 999,5; (2) Österreich 981,0 (+ 0,19); (3) USA 963,5 (+ 0,36); (4) Finnland (+ 1:01); (5) Deutschland (+ 1,26); (6) Schweiz 913,4 (+1,26)

Laufen:
Stand nach der 1. Serie: Rang 1 NOR; Rang 2 AUT + 0,19; Rang 3 USA + 0,24; Rang 7 SUI + 1,18
Stand nach der 2. Serie: Rang 1 NOR; Rang 2 AUT + 0,10; Rang 3 USA + 0,17; Rang 6 SUI + 1,02
Stand nach der 3. Serie: Rang 1 NOR; Rang 2 GER + 0,10; Rang 3 USA + 0,22; Rang 4 AUT + 0,23

MedaillenspiegelBearbeiten

Nationen
Endstand nach 19 Wettbewerben
Platz Nation        
01 Norwegen  Norwegen 7 5 7 19
02 Deutschland  Deutschland 2 5 0 7
03 Russland  Russland 2 2 3 7
04 Osterreich  Österreich 2 0 2 4
05 Finnland  Finnland 1 3 1 5
06 Italien  Italien 1 2 1 4
07 Tschechien  Tschechien 1 1 2 4
08 Schweden  Schweden 1 1 1 3
09 Slowenien  Slowenien 1 0 1 2
010 Frankreich  Frankreich 1 0 0 1
011 Kanada  Kanada 0 0 1 1
Männer
Endstand nach 13 Wettbewerben
Platz Sportler        
01 Deutschland  Ronny Ackermann 2 1 0 3
02 Norwegen  Frode Estil 2 0 1 3
Norwegen  Tore Ruud Hofstad 2 0 1 3
04 Osterreich  Wolfgang Loitzl 2 0 0 2
Osterreich  Andreas Widhölzl 2 0 0 2
Osterreich  Thomas Morgenstern 2 0 0 2
Osterreich  Martin Höllwarth 2 0 0 2
08 Finnland  Janne Ahonen 1 1 1 3
09 Norwegen  Tor Arne Hetland 1 1 0 2
Norwegen  Magnus Moan 1 1 0 2
011 Russland  Wassili Rotschew 1 0 1 2
Slowenien  Rok Benkovič 1 0 1 2
Norwegen  Odd-Bjørn Hjelmeset 1 0 1 2
Norwegen  Kristian Hammer 1 0 1 2
015 Italien  Pietro Piller Cottrer 1 0 0 1
Frankreich  Vincent Vittoz 1 0 0 1
Norwegen  Lars Berger 1 0 0 1
Norwegen  Petter Tande 1 0 0 1
Norwegen  Håvard Klemetsen 1 0 0 1
020 Deutschland  Björn Kircheisen 0 2 0 2
Deutschland  Jens Filbrich 0 2 0 2
Deutschland  Axel Teichmann 0 2 0 2
023 Tschechien  Jakub Janda 0 1 1 2
Norwegen  Roar Ljøkelsøy 0 1 1 2
025 Italien  Fulvio Valbusa 0 1 0 1
Italien  Giorgio Di Centa 0 1 0 1
Norwegen  Anders Aukland 0 1 0 1
Deutschland  Andreas Schlütter 0 1 0 1
Deutschland  Tobias Angerer 0 1 0 1
Deutschland  Sebastian Haseney 0 1 0 1
Deutschland  Georg Hettich 0 1 0 1
Deutschland  Michael Neumayer 0 1 0 1
Deutschland  Martin Schmitt 0 1 0 1
Deutschland  Michael Uhrmann 0 1 0 1
Deutschland  Georg Späth 0 1 0 1
Finnland  Risto Jussilainen 0 1 0 1
Finnland  Tami Kiuru 0 1 0 1
Finnland  Matti Hautamäki 0 1 0 1
039 Osterreich  Felix Gottwald 0 0 2 2
040 Schweden  Thobias Fredriksson 0 0 1 1
Tschechien  Dušan Kožíšek 0 0 1 1
Tschechien  Martin Koukal 0 0 1 1
Russland  Nikolai Pankratow 0 0 1 1
Russland  Jewgeni Dementjew 0 0 1 1
Russland  Nikolai Bolschakow 0 0 1 1
Osterreich  Michael Gruber 0 0 1 1
Osterreich  Christoph Bieler 0 0 1 1
Osterreich  David Kreiner 0 0 1 1
Slowenien  Primož Peterka 0 0 1 1
Slowenien  Jure Bogataj 0 0 1 1
Slowenien  Jernej Damjan 0 0 1 1
Norwegen  Bjørn Einar Romøren 0 0 1 1
Norwegen  Sigurd Pettersen 0 0 1 1
Norwegen  Lars Bystøl 0 0 1 1
Frauen
Endstand nach 6 Wettbewerben
Platz Sportlerin        
01 Norwegen  Marit Bjørgen 3 1 1 5
02 Norwegen  Hilde G. Pedersen 2 0 0 2
03 Russland  Julija Tschepalowa 1 2 1 4
04 Norwegen  Kristin Størmer Steira 1 0 0 1
05 Schweden  Emelie Öhrstig 1 0 0 1
Tschechien  Kateřina Neumannová 1 0 0 1
Norwegen  Vibeke Skofterud 1 0 0 1
08 Russland  Natalja Baranowa-Massalkina 0 1 1 2
09 Schweden  Lina Andersson 0 1 0 1
Finnland  Riitta-Liisa Lassila 0 1 0 1
Finnland  Pirjo Manninen 0 1 0 1
Finnland  Virpi Kuitunen 0 1 0 1
Russland  Larissa Kurkina 0 1 0 1
Russland  Jewgenija Medwedewa-Arbusowa 0 1 0 1
015 Kanada  Sara Renner 0 0 1 1
Russland  Aljona Sidko 0 0 1 1
Italien  Gabriella Paruzzi 0 0 1 1
Italien  Antonella Confortola 0 0 1 1
Italien  Sabina Valbusa 0 0 1 1
Italien  Arianna Follis 0 0 1 1

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten