Niedermurach

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niedermurach
Niedermurach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niedermurach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 27′ N, 12° 23′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Verwaltungs­gemeinschaft: Oberviechtach
Höhe: 423 m ü. NHN
Fläche: 29,96 km2
Einwohner: 1245 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92545
Vorwahl: 09671
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 148
Gemeindegliederung: 18 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bezirksamtstr. 5
92526 Oberviechtach
Website: www.niedermurach.de
Bürgermeister: Martin Prey
Lage der Gemeinde Niedermurach im Landkreis Schwandorf
AltendorfBodenwöhrBruck in der OberpfalzBurglengenfeldDieterskirchenFensterbachGleiritschGuteneckMaxhütte-HaidhofNabburgNeukirchen-BalbiniNeunburg vorm WaldNiedermurachNittenauOberviechtachPfreimdSchmidgadenSchönseeSchwandorfSchwarzachSchwarzenfeldSchwarzhofenStadlernSteinberg am SeeStullnTeublitzTeunzThansteinTrausnitzWackersdorfWeidingWernberg-KöblitzWinklarnWolferloheBayernLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis RegensburgLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis ChamTschechienLandkreis Neustadt an der WaldnaabKarte
Über dieses Bild
Niedermurach (2014)

Niedermurach ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach.

GeographieBearbeiten

Niedermurach liegt in der Region Oberpfalz-Nord.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Niedermurach besteht neben dem Hauptort aus folgenden 17 Ortsteilen[2]:

Es gibt die Gemarkungen Pertolzhofen, Niedermurach, Nottersdorf, Rottendorf, Voggendorf und Wagnern.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Murach wurde zum ersten Male im Jahre 1110 erwähnt. Der Ort war Teil der Kurpfalz und seit 1777 des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark der Freiherren von Murach deren Sitz Schloss Niedermurach war. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1972 wurden die Gemeinden Nottersdorf und Wagnern eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Pertolzhofen und Rottendorf hinzu.[3] Gleichzeitig erfolgte die Auflösung des Landkreises Oberviechtach. Die Gemeinde Niedermurach gehört seitdem zum neu gebildeten Landkreis Schwandorf, der bis zum 1. Mai 1973 Landkreis Schwandorf in Bayern hieß.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1449 Einwohner
  • 1970: 1425 Einwohner
  • 1987: 1366 Einwohner
  • 1991: 1375 Einwohner
  • 1995: 1369 Einwohner
  • 2000: 1366 Einwohner
  • 2005: 1337 Einwohner
  • 2010: 1293 Einwohner
  • 2015: 1254 Einwohner

PolitikBearbeiten

Sitzverteilung im Gemeinderat Niedermurach (16.03.2014)
    
Insgesamt 11 Sitze
  • ABN: 5
  • WGP: 4
  • FWN: 1
  • BUR: 1

GemeinderatBearbeiten

ABN1 WGP2 FWN3 BUR4
5 Sitze 4 Sitze 1 Sitz 2 Sitze

1 Aktive Bürger Niedermurach und Umgebung     2 Wählergemeinschaft Pertolzhofen und Umland   
3 Freie Wählergemeinschaft Nottersdorf und Umland     4 Bürgerunion Rottendorf und Umgebung

BürgermeisterBearbeiten

  • 1946–1972: Josef Niederalt
  • 1972–1996: Konrad Zeitler
  • 1996–2014: Rainer Eiser (WGP)
  • 2014– : Martin Prey (ABN)[4]

SteuereinnahmenBearbeiten

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2014 1,2 Millionen Euro.

WappenBearbeiten

Blasonierung: Gespalten; vorne in Rot ein silberner Zickzackbalken; hinten fünfmal gespalten von Silber und Blau.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 80 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 26 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 443. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 93 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1747 ha, davon waren 1240 ha Ackerfläche und 505 ha Dauergrünfläche.

VerkehrBearbeiten

Der Bahnhof Niedermurach lag an der heute stillgelegten Bahnstrecke Nabburg–Schönsee.

BildungBearbeiten

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • 25 Kindergartenplätze mit 46 Kindern im Kindergarten St. Marien in Pertolzhofen
  • Eine Volksschule mit vier Lehrern und 71 Schülern

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Weitere Persönlichkeiten, die mit Niedermurach in Verbindung stehenBearbeiten

BilderBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111210/005824&attr=OBJ&val=1054
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 544.
  4. https://www.vg-oberviechtach.de/index.phtml?La=1&sNavID=1741.107&mNavID=1741.7&object=tx,1741.509.1&kat=&kuo=1&text=&sub=0

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Niedermurach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien