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Niederlistingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Breuna im nordhessischen Landkreis Kassel.

Niederlistingen
Gemeinde Breuna
Koordinaten: 51° 26′ 54″ N, 9° 14′ 59″ O
Höhe: 242 m ü. NHN
Fläche: 6,18 km²[1]
Einwohner: 331 (31. Dez. 2015)[2]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 34479
Vorwahl: 05676
Die Kirche

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Niederlistingen liegt in den Nordausläufern des Habichtswälder Berglands am Nordrand des Naturparks Habichtswald. Es befindet sich zwischen den Buchenwäldern Wolfsloh im Norden und Igelsbett im Süden am Warme-Zufluss Ruhrbach. Am südwestlichen Ortsrand kreuzen sich die Bundesstraße 7 und die nach Oberlistingen führende Landesstraße 3080.

GeschichteBearbeiten

Das Dorf wurde erstmals in einem Calenberger Lehensrevers von 1341 erwähnt. Im Ort befand sich eine Villikation des Klosters Hilwartshausen mit Eigentum an Grund und Boden.

Die klassizistische Saalkirche stammt aus dem Jahre 1821.

Am 1. August 1972 wurde, im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz, die bis dahin selbstständige Gemeinde Niederlistingen in die Gemeinde Breuna eingegliedert.[3][4]

SonstigesBearbeiten

  • In Niederlistingen gibt es seit über 300 Jahren eine Gaststätte.
  • Von Niederlistingen nach Niedermeiser führt ein Streuobstpfad, der aus etwa 1200 hochstämmigen Obstbäumen besteht.
  • Im Ort gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gemarkungsflächen im Internetauftritt der Gemeinde Breuna, abgerufen im Februar 2016.
  2. Einwohner im Internetauftritt der Gemeinde Breuna, abgerufen im Februar 2016.
  3. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen (GVBl. II 330-17) vom 11. Juli 1972. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 225, § 7 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 411.

WeblinksBearbeiten