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Niederkrossen

Ortsteil von Uhlstädt-Kirchhasel

Niederkrossen ist ein Ortsteil der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen.

Niederkrossen
Koordinaten: 50° 45′ 31″ N, 11° 31′ 20″ O
Höhe: 177 (160–186) m ü. NN
Einwohner: 231
Eingemeindung: 1. Juli 2002
Postleitzahl: 07407
Vorwahl: 036742

Geografie und GeologieBearbeiten

Niederkrossen liegt 175 m NN rechts der Saale an der Einmündung des Hüttner Baches nordöstlich des Ortsteils Zeutsch. Südöstlich nach Niederkrossen beginnen die bewaldeten Hänge der auf Buntsandsteinen liegenden Saale-Orlaplatte. In der Saaleaue liegt alluvialer Aueboden.

NachbarorteBearbeiten

Nachbarorte sind nördlich die Stadt Orlamünde, nordöstlich Freienorla, südlöstlich Hütten und südwestlich Zeutsch.

 
Dorfkirche – Petruskirche

GeschichteBearbeiten

Urkundlich erwähnt wurde das Dorf erstmals 1071 als Crozne (möglicherweise abgeleitet vom slaw. „krosn“: Webstuhl, Fischernetz).[1] Im 13. Jahrhundert lebten die Menschen von Fischfang, Landwirtschaft und Leinenweberei. 1660 bewirtschafteten sechs Güter das Land des Dorfes. 1985 wurde das Schloss des am Ort früher ansässigen Adelsgeschlechts von Eichenberg wegen Baufälligkeit abgerissen.[2]

Von 1991 bis 2002 gehörte der Ort der Verwaltungsgemeinschaft Uhlstädt an. Mit Auflösung dieser am 1. Juli 2002 erfolgte der Zusammenschluss mit zehn weiteren Gemeinden zur neuen Einheitsgemeinde Uhlstädt-Kirchhasel.[3]

Das Dorf hat 280 Einwohner.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Petruskirche stammt aus dem Jahre 1408. Hier befindet sich auch die Glocke der ehemaligen Kirche der Wüstung Töpfersdorf. Die Ruine Töpfersdorf auf der Heide bildet ein beliebtes Ausflugsziel.[2]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Niederkrossen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 198.
  2. a b Niederkrossen auf der Website der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel. Abgerufen am 11. August 2017.
  3. Thüringer Landesamt für Statistik