Niederauroff

Stadtteil von Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis

Niederauroff ist ein Stadtteil von Idstein im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis.

Niederauroff
Stadt Idstein
Koordinaten: 50° 13′ 9″ N, 8° 13′ 53″ O
Höhe: 285 m ü. NHN
Fläche: 2,13 km²[1]
Einwohner: 384 (31. Dez. 2017)[2]
Bevölkerungsdichte: 180 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 65510
Vorwahl: 06126
Blick von Philippsruhe/Burg Holdersberg auf Niederauroff
Blick von Philippsruhe/Burg Holdersberg auf Niederauroff

Geographische LageBearbeiten

Das Dorf liegt westlich von Idstein im Auroffer Grund. Durch Niederauroff führt die Landstraße 3274. Östlich des Ortes verläuft die Bundesautobahn 3.

GeschichteBearbeiten

Als Urefe inferior wurde der Ort im Jahre 1230/31 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte der Grafschaft Nassau unter Graf Heinrich II. zu. 1939 wohnten im Dorf 127 Menschen.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen schloss sich die Gemeinde Niederauroff am 1. Juli 1971 mit zwei weiteren Gemeinden freiwillig der Stadt Idstein an.[3][4] Für den Stadtteil Niederauroff wurde, wie für die übrigen Stadtteile, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet.[5]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Brunnen in Niederauoff

Für die Kulturdenkmäler siehe Liste der Kulturdenkmäler in Niederauroff.

VerkehrBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Niederauroff, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Zahlen-Daten-Fakten. In: Webauftritt. Stadt Idtein, archiviert vom Original; abgerufen im März 2019.
  3. Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Juni 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 28, S. 1117, Punkt 988; Abs. 17. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,0 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 377.
  5. Hauptsatzung. (PDF;; 36; kB) §; 5. In: Webauftritt. Stadt Idstein, abgerufen im Februar 2019.
  6. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Brunnen Niederauoff In: DenkXweb, Online-Ausgabe von Kulturdenkmäler in Hessen

WeblinksBearbeiten

Commons: Niederauroff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien