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Nieder Ochtenhausen

Stadtteil von Bremervörde

Nieder Ochtenhausen ist ein Ortsteil der Stadt Bremervörde im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen.

Nieder Ochtenhausen
Wappen von Nieder Ochtenhausen
Koordinaten: 53° 31′ 0″ N, 9° 9′ 0″ O
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 10,91 km²
Einwohner: 931 (31. Jan. 2015)
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 27432
Vorwahl: 04761
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Lage von Nieder Ochtenhausen in Bremervörde

WappenbeschreibungBearbeiten

Im grünen Feld ein linker Schrägstrom in Silber. In Silber rechts oben eine Windmühle und links unten ein Segelschiff.[1]

Geographische LageBearbeiten

Nieder Ochtenhausen liegt im Elbe-Weser-Dreieck zwischen Bremen, Bremerhaven und Hamburg etwa sieben Kilometer nördlich von Bremervörde am Fluss Oste.

GeschichteBearbeiten

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Nieder Ochtenhausen im Jahr 1218. Wesentlich für die Entwicklung des Ortes war die Schifffahrt auf der Oste. Nur per Schiff konnte der abgebaute Torf zu den Abnehmern in den Städten transportiert werden. Im Jahr 1783 kaufte Kommerzienrat Christian Ludwig Albrecht Patje aus Hannover das Gut. Er investierte stark in Nieder Ochtenhausen, neben der Windmühle im neuen Ortsteil Mühlheim (1787 auf dem höchsten Punkt des Ortes gebaut) entstanden zahlreiche Handwerksbetriebe und neue Bauernhöfe.

Am 1. März 1974 wurde Nieder Ochtenhausen in die Stadt Bremervörde eingegliedert.[2]

GeologieBearbeiten

Nieder Ochtenhausen liegt westlich der Oste und südöstlich der Mehe.

TourismusBearbeiten

Nieder Ochtenhausen liegt an der Deutschen Fährstraße. Durch die nahe Oste ist es für Angler ein interessantes Revier mit einem Tidehub von etwa 1,5 Metern.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Nieder Ochtenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bremervörde und die Ortschaften
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 242.