Nicolas-Eustache Maurin

französischer Lithograf und Kupferstecher

Nicolas-Eustache Maurin (* 6. März 1799 in Perpignan, Département Pyrénées-Orientales; † 1850 in Paris) war ein französischer Lithograf und Kupferstecher.

Leben und WirkenBearbeiten

Maurin war der jüngere Sohn des Malers Pierre Maurin; sein älterer Bruder war der Maler Antoine Maurin (1793–1860).

Seinen ersten künstlerischen Unterricht erfuhr Maurin im Atelier seines Vaters. Mit dessen Unterstützung wurden 1833 erstmals zwei seiner Werke zur großen Ausstellung des Salon de Paris angenommen. In den Jahren 1834 und 1835 konnte Maurin ebenfalls an diesen jährlich stattfindenden Ausstellungen teilnehmen.

RezeptionBearbeiten

Maurins erotische Bilder wurden schnell zum „Stadtgespräch“ und fanden von Anfang an Sammler. Seine Illustrationen für belletristische Werke waren ebenso beliebt, wie auch seine zahlreichen Porträts.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

PorträtsBearbeiten

BuchillustrationenBearbeiten

SchülerBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Nicolas-Eustache Maurin. In: Emmanuel Bénézit (Hrsg.): Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs. De tous les temps et tous les pays, Bd. 9: Maganza – Muller-Zschoppach. Gründ, Paris 1999, ISBN 2-7000-3019-2.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Barbara I. Tshisuaka: Breschet, Gilbert. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 208 f.