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Nicola Baumann

deutsche Kampfpilotin
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Begründung: Frau Baumann ist per se nicht relevant, eine Soldatin unter vielen. Nur die erwartete Eigenschaft als Astronautin trägt das Lemma. Mit dem Rückzug von Frau Baumann ist die erwartete Relevanz entfallen und der Artikel ist zu löschen. --2003:72:4C13:1400:40:BE8E:4D3A:8CBE 13:11, 14. Dez. 2017 (CET)
Nicola Baumann, 2010

Nicola Baumann (* 10. März 1985 in München) ist eine deutsche Soldatin. Sie ist eine von wenigen Kampfpilotinnen der Bundeswehr. 2017 konnte sie sich in einem Auswahlverfahren als angehende Astronautin durchsetzen, verließ das privat finanzierte Programm jedoch wieder.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Ausbildung und militärische LaufbahnBearbeiten

Nicola Baumann begann im Alter von 16 Jahren mit dem Drachenfliegen. Da sie für eine Stelle als Pilotin der Lufthansa nach eigenen Angaben fünf Zentimeter zu klein war, bewarb sie sich bei der Bundeswehr, wo sie 2004 bei der Luftwaffe anfing. Im Fernstudium studierte sie Maschinenbau. Baumann wurde zur zweiten Kampfpilotin der Bundeswehr[1] nach Ulrike Fitzer. Sie flog den Panavia Tornado und war Fluglehrerin im Euro-NATO Joint Jet Pilot Training in den USA. 2013 erhielt sie auf der Sheppard Air Force Base die Auszeichnung als Fluggruppenführerin des Jahres (Flight Commander of the Year) 2012 der 80. US Flying Training Wing.[2] 2015 schulte sie auf den Eurofighter um.[3] Sie ist eine von drei Frauen in der deutschen Luftwaffe, die dieses Jagdflugzeug fliegen dürfen. Sie hat den Dienstrang Major und ist beim Taktischen Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ auf dem Fliegerhorst Nörvenich stationiert (Stand 2017). 2017 nahm sie als Pilotin am Air Policing Baltikum teil.[4]

Geplanter Einsatz als AstronautinBearbeiten

Von der privat finanzierten Initiative Die Astronautin, die Deutschlands erste Astronautin sucht, wurde Baumann unter mehr als 400 Bewerberinnen als eine von zwei Finalistinnen ausgewählt.[5] Geplant ist ein Kurzzeitaufenthalt von etwa zehn Tagen auf der ISS im Jahr 2020Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren. Der rund fünfzig Millionen Euro teure Flug soll durch Spenden finanziert werden.[6] Zusammen mit Insa Thiele-Eich, Tochter des Astronauten Gerhard Thiele, begann Baumann im August 2017 eine Raumfahrer-Ausbildung im russischen Ausbildungszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau, die durch Crowdfunding finanziert wurde.[7]

Im Dezember 2017 wurde bekannt, dass Baumann sich gegen die Kandidatur innerhalb der Initiative entschieden habe und man eine Nachrückerin ausgewählt habe. Baumann verfolge dennoch weiterhin die Absicht Astronautin zu werden.[8]

PrivatesBearbeiten

Nicola Baumann ist liiert und lebt in Köln.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Nicola Baumann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sebastian Kempkens: Erst Kampfjet, dann Rakete. In: Zeit Online. 23. August 2017; abgerufen am 16. Dezember 2017.
  2. Nicola Baumann ist Fluggruppenführerin des Jahres. Luftwaffe, 3. Februar 2013; abgerufen am 16. Dezember 2017.
  3. Andreas Ostermeier: Schneller Weg ins Cockpit. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 24. März 2015; abgerufen am 16. Dezember 2017.
  4. Video: Auf dem Weg ins Weltall – der Himmel ist nicht genug. Bundeswehr, 27. April 2017; abgerufen am 17. Dezember 2017.
  5. Die Astronautin: Die Astronautin: Zwei Kandidatinnen setzen sich im Auswahlverfahren durch. 19. April 2017; abgerufen am 17. Juli 2017 (PDF).
  6. Nicola Baumann und Insa Thiele-Eich. Zwei Frauen für das All, Deutschlandfunk am 15. Juli 2017, abgerufen am 16. Juli 2017
  7. Deutschland auf der Suche nach der Astronautin von Morgen. In: Zeit Online. dpa, 14. August 2017; abgerufen am 17. Dezember 2017.
  8. Nicola Baumann will doch nicht als erste deutsche Frau ins All, Spiegel online am 14. Dezember 2017, abgerufen am 14. Dezember 2017