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Nico Karger (* 1. Februar 1993 in Kronach) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Offensivspieler steht im Aufgebot des TSV 1860 München.

Nico Karger
Personalia
Geburtstag 1. Februar 1993
Geburtsort KronachDeutschland
Größe 183 cm
Position Angriff
Junioren
Jahre Station
1997–2007 FC Kronach 08
2007–2009 SpVgg Bayreuth
2009–2012 TSV 1860 München
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2011–2017 TSV 1860 München II 94 (20)
2015– TSV 1860 München 30 (10)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 3. November 2017

Inhaltsverzeichnis

LaufbahnBearbeiten

JugendBearbeiten

Karger spielte zunächst zehn Jahre lang in seinem Geburtsort beim FC Kronach 08, ab 2007 bei der SpVgg Bayreuth.[1] 2009 wechselte er von Franken nach Oberbayern in das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München. Nach einer Spielzeit in der U-17-Bundesliga rückte er zur U19 auf und wurde in der Spielzeit 2010/11 sechsmal in der U-19-Bundesliga eingesetzt. Am 13. Mai 2011 kam er zu seinem ersten Einsatz im Erwachsenenbereich, als er im Regionalliga-Süd-Spiel der zweiten Mannschaft der Sechzger gegen den KSV Hessen Kassel kurz vor Spielende eingewechselt wurde. Am folgenden Spieltag kam er erneut zu einem Kurzeinsatz. In der folgenden Regionalligaspielzeit lief er einmal für die kleinen Löwen auf, er wurde wieder im Heimspiel gegen Kassel eingewechselt. In der A-Junioren-Bundesliga bestritt er 18 Spiele und schoss vier Tore, drei davon beim Heimspiel gegen den FSV Mainz 05.

Anfänge im ErwachsenenfußballBearbeiten

Im Sommer 2012 rückte Karger fest zur zweiten Mannschaft auf, die nun als U21 in der neuen Regionalliga Bayern antrat. Am 15. August 2012 erzielte er beim Spiel in Aschaffenburg sein erstes Tor im Erwachsenenfußball. In der ersten Spielzeit der Regionalliga Bayern bestritt Karger 26 Spiele und schoss drei Tore, zumeist wurde er dabei ein- oder ausgewechselt. Nachdem er sich Ende Oktober beim Spiel in Nürnberg einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen hatte, konnte er erst im April wieder eingesetzt werden.[2] Am Ende der Saison belegte die U21 des TSV 1860 den ersten Platz und bestritt zwei Spiele gegen die SV Elversberg um den Aufstieg in die dritte Liga. Karger wurde im Rückspiel eingewechselt. Nach der Niederlage im Hinspiel reichte das 1:1 nicht für den Aufstieg, die U21 der Löwen blieb weiter in der Regionalliga. 2013/14 kam er zu 16 Einsätzen und einen Treffer, bestritt dabei aber nur ein Spiel über die volle Länge. Vor allem zu Saisonbeginn hatten mehrere Verletzungen weitere Einsätze verhindert.[3] Im Sommer 2014 infizierte sich Karger mit Borreliose und fiel mehrere Monate aus.[4] Nach der Winterpause gehörte er zur Stammbesetzung, insgesamt kam er in der Spielzeit 2014/15 auf 18 Einsätze und sechs Treffer.

In der Spielzeit 2015/16 wurde Nico Karger bis zur Winterpause in allen Spielen eingesetzt und schoss zehn Tore. Ein Tor, das er am 18. Oktober gegen die SpVgg Unterhaching schoss, wurde von den Zuschauern von BFV.TV und der BR-Abendschau zum „Bayern-Treffer“ des Monats Oktober 2015 gewählt.[5] Nachdem er seit Saisonbeginn in drei Testspielen der ersten Mannschaft zum Einsatz gekommen war, nahm er im November erneut mehrmals am Training der Profimannschaft teil und stand am 4. Dezember erstmals bei einem Zweitligaspiel im Kader. Er wurde beim Spiel gegen den FSV Frankfurt eingewechselt und gab damit sein Debüt im Profifußball.

ErfolgeBearbeiten

  • Aufstieg in die 3. Liga 2018 mit 1860 München

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Katja Endres: Ein Kronacher geht auf Reisen In: Kronicher September 2012. S. 24f. Abgerufen am 7. Dezember 2015
  2. Rainer Kmeth: Nico Karger fällt länger aus auf ama-lion.com. 4. November 2012. Abgerufen am 7. Dezember 2015
  3. Hartmut Neubauer: Kronacher spielt bei den Münchner "Löwen" auf infranken.de. 13. September 2013. Abgerufen am 7. Dezember 2015
  4. Rainer Kmeth: U21 siegt mit 4:1 in Bamberg auf ama-lion.com. 6. November 2014. Abgerufen am 7. Dezember 2015
  5. Nico Karger ist Ihr Torschütze im Oktober (Memento vom 28. Mai 2012 im Internet Archive) auf br.de. 13. November 2015. Abgerufen am 7. Dezember 2015