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Neunkirchen ist ein Stadtteil (Ortsbezirk) von Daun in der zentralen Vulkaneifel im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz.

Neunkirchen
Stadt Daun
Koordinaten: 50° 12′ 7″ N, 6° 47′ 36″ O
Höhe: 430 (425–467) m ü. NHN
Einwohner: 547 (31. Dez. 2012)
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 54550
Vorwahl: 06592
Neunkirchen (Rheinland-Pfalz)
Neunkirchen

Lage von Neunkirchen in Rheinland-Pfalz

Neunkirchen (Daun), Luftaufnahme (2015)
Neunkirchen (Daun), Luftaufnahme (2015)

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Der Ort liegt im Pützbachtal. Die Nachbarorte von Neunkirchen sind im Norden Steinborn und im Süd-Osten Pützborn. Am östlichen Ortsrand verläuft die Landesstraße L 28. Des Weiteren verläuft am südlichen Ortsrand der Eifelsteig.

Zum Ortsbezirk Neunkirchen gehören auch der Wohnplatz Neunkirchener Mühle.[1]

GeschichteBearbeiten

Neunkirchen wurde im Jahr 1190 das erste Mal urkundlich erwähnt.

Neunkirchen war bis Ende des 18. Jahrhunderts Sitz eines Hochgerichts, das unter gemeinschaftlichem Besitz des Kurfürstentums Trier und des Herzogs von Arenberg stand. Der kurtrierische Teil unterstand dem Amt Manderscheid, der arenbergische Teil gehörte zur Herrschaft Kasselburg. Zum Gerichtsbezirk Neunkirchen gehörten die Ortschaften Neunkirchen und Pützborn sowie die Hälfte von Gemünden.[2]

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Von 1798 bis 1814 gehörte Neunkirchen zum französischen Kanton Daun im Saardepartement. Auf dem Wiener Kongress (1815) wurde die Region dem Königreich Preußen zugeteilt. Neunkirchen war von 1816 an dem neu errichteten Kreis Daun im Regierungsbezirk Trier zugeordnet.

Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Neunkirchen mit seinerzeit 317 Einwohnern in die Stadt Daun eingegliedert.[3]

Im Jahr 1841 erhält das Dorf eine Schule und 1921 elektrischen Strom. 1973 wurde die Schule geschlossen und nach Daun verlegt.[4]

KircheBearbeiten

Im Dorf befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Anna. Sie beherrscht das Ortsbild von Neunkirchen.

VereineBearbeiten

  • SV Neunkirchen-Steinborn e. V.
  • Musikverein Neunkirchen e. V.
  • KG Mau-Mau e. V.
  • kfd-Neunkirchen
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Theatergruppe Neunkirchen gegr. 1905

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2019 liegt vor]. S. 71 (PDF; 1,9 MB).
  2. Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier, Band 1, Trier, Lintz, 1849, S. 93 (Google Books)
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 174 (PDF; 2,6 MB).   Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  4. Geschichte von Neunkirchen (abgerufen am 21. Oktober 2014)