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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Neukirchen-Balbini
Neukirchen-Balbini
Deutschlandkarte, Position des Marktes Neukirchen-Balbini hervorgehoben
Koordinaten: 49° 18′ N, 12° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Verwaltungs­gemeinschaft: Neunburg vorm Wald
Höhe: 512 m ü. NHN
Fläche: 47,29 km2
Einwohner: 1122 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92445
Vorwahl: 09465
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 146
Marktgliederung: 31 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kolpingstr. 3
92431 Neunburg vorm Wald
Website: www.neukirchen-balbini.de
Bürgermeister: Markus Dauch (FWG)
Lage des Marktes Neukirchen-Balbini im Landkreis Schwandorf
AltendorfBodenwöhrBruck in der OberpfalzBurglengenfeldDieterskirchenFensterbachGleiritschGuteneckMaxhütte-HaidhofNabburgNeukirchen-BalbiniNeunburg vorm WaldNiedermurachNittenauOberviechtachPfreimdSchmidgadenSchönseeSchwandorfSchwarzachSchwarzenfeldSchwarzhofenStadlernSteinberg am SeeStullnTeublitzTeunzThansteinTrausnitzWackersdorfWeidingWernberg-KöblitzWinklarnWolferloheBayernLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis RegensburgLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis ChamTschechienLandkreis Neustadt an der WaldnaabKarte
Über dieses Bild

Neukirchen-Balbini ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald.

GeographieBearbeiten

 
Außenansicht der Pfarrkirche St. Michael zu Neukirchen-Balbini

Neukirchen-Balbini liegt im Naturpark Oberpfälzer Wald etwa zehn Kilometer südöstlich der Stadt Neunburg vorm Wald.

GemeindegliederungBearbeiten

Neukirchen-Balbini hat 31 Ortsteile[2]:

  • Albenried
  • Alletsried
  • Boden
  • Dehnhof
  • Egelsried
  • Enzenried
  • Etzmannsried
  • Goppoltsried
  • Grottenthal
  • Hansenried
  • Happassenried
  • Haselhof
  • Hippoltsried
  • Jagenried
  • Kitzenried
  • Meidenried
  • Neualbenried
  • Neukirchen-Balbini
  • Oberstocksried
  • Oedhof
  • Rodlseign

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Die erste Ortsnennung datiert vom 11. Dezember 1138. In der Urkunde ist "Nuinkhirchen" eine der Ortschaften, mit denen Bischof Otto von Bamberg das Kloster Prüfening ausstattete. 1297 ist ein geistlicher Herr Paldewinus und damit auch die Pfarrei belegt. Dieser Pfarrherr hat unserem Ort seinen Namen gegeben als das Neukirchen des Paldewinus. Neukirchen-Balbini muss schon vor 1300 zum Markt erhoben worden sein. Am 19. Juni 1345 erwarben die Wittelsbacher den Ort. Pfalzgraf Otto stattete den Markt am 19. November 1449 mit Wappen und Siegel aus. Im Zeitalter der Glaubenskämpfe mussten die Untertanen viermal in 60 Jahren ihre Religion wechseln. 1634 äscherten kaiserliche Soldaten den Markt ein, und am 19. März 1641 brannte erneut alles bis auf 7 Häuser nieder. Einer Brandkatastrophe am 17. April 1779 fiel der ganze Markt zum Opfer, nur die Kirche konnte gerettet werden.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Boden mit Etzmannsried, Goppoltsried, Grottenthal, Hippoltsried, Oedhof, Rodlseign, Stadlhof und Wirnetsried eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen die Gemeinde Egelsried mit den Ortsteilen Albenried, Haselhof, Jagenried, Neualbenried, Ober- und Unterstocksried und die Orte Kitzenried und Wolfsgrub aus der aufgelösten Gemeinde Kleinwinklarn hinzu.[3] Alletsried mit Gebertshof, Happassenried, Meidenried, Rückhof und Sperlhof ohne Haslarn und Meigelsried sowie Hansenried ohne Thanried mit Dehnhof, Enzenried, Scheiblhof, Weihermühle und Ziegenmühle folgten am 1. Mai 1978.[4]

PolitikBearbeiten

Sitzverteilung im Marktrat Neukirchen-Balbini (16. März 2014)
 
Insgesamt 12 Sitze

VerwaltungsgemeinschaftBearbeiten

Am 1. Mai 1976 haben sich im Zuge der Gebietsreform die ehemals selbständigen Gemeinden Dieterskirchen, Neukirchen-Balbini, Thanstein und Schwarzhofen zur Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald zusammengeschlossen.

MarktratBearbeiten

Der Marktgemeinderat besteht aus zwölf bei der Kommunalwahl gewählten Mitgliedern, die seit der Gemeinderatswahl am 16. März 2014 alle zur Freien Wählergemeinschaft gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,2 %.

FWG
12 Sitze

BürgermeisterBearbeiten

Erster Bürgermeister des Marktes Neukirchen-Balbini ist Markus Dauch (FWG). Er wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 77,0 % der gültigen Stimmen gewählt.

WappenBearbeiten

Blasonierung: In Rot auf grünem Boden zwischen grünen Bäumen eine turmlose, silberne Kirche mit blauen Dächern und goldenen Kreuzen; darüber schwebend ein Schild mit den bayerischen Rauten. Das Wappen verlieh Pfalzgraf Otto I. der Mosbacher 1449.

InfrastrukturBearbeiten

Neukirchen-Balbini verfügt über alle wichtigen Infrastruktureinrichtungen, wie Kindergarten, Grundschule, Bücherei, Gastronomie und Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie eine Kirche.

Neukirchen-Balbini hatte bis 1984 einen weit vom Ort entfernten Bahnhof an der Bahnstrecke Schwandorf–Furth im Wald.

BaudenkmälerBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111208/003757&attr=OBJ&val=1052
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 534.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 668 und 669.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Neukirchen-Balbini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien