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Neuenhain (Neuental)

Ortsteil der Gemeinde Neuental

Neuenhain ist der östlichste Ortsteil der Gemeinde Neuental im hessischen Schwalm-Eder-Kreis. Der Ort hat etwa 260 Einwohner.

Neuenhain
Gemeinde Neuental
Koordinaten: 50° 59′ 16″ N, 9° 16′ 3″ O
Höhe: 210 m ü. NHN
Fläche: 7,65 km²[1]
Einwohner: 259 (18. Dez. 2012)[2]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 34599
Vorwahl: 06693
Kirche

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Neuenhain liegt auf etwa 205 bis 215 m über NN an einem von Süd nach Nord leicht abfallenden Hang, der von mehreren Bächen durchflossenen wird, die in den Oberlauf der östlich am Ort vorbeifließenden Olmes münden. Der Ort liegt an der Straße von Zimmersrode nach Frielendorf, direkte Nachbarorte sind Zimmersrode im Nordwesten, Dillich im Nordosten, Todenhausen im Südosten und Dorheim im Südwesten.

Etwa einen halben Kilometer nördlich von Neuenhain liegt der aus einem Tagebaurestloch des Borkener Braunkohlereviers entstandene etwa 5 Hektar große Neuenhainer See, der als Badesee genutzt wird. An seinem Ufer befindet sich seit 1970 ein Erholungszentrum mit Campingplatz und verschiedenen Sportmöglichkeiten.

GeschichteBearbeiten

Neuenhain wurde 1149 als Niuheim erstmals urkundlich erwähnt. Seit Ende des 16. Jahrhunderts gehörte der Ort zum Amt Borken und ab 1821 zum Kreis Homberg, der 1932 im Kreis Fritzlar-Homberg (1939 umbenannt in Landkreis Fritzlar-Homberg) aufging. Am 31. Dezember 1971 wurde die vorher eigenständige Gemeinde Neuenhain in die neue Gemeinde Neuental eingegliedert.[3]

Im Osten der Gemarkung von Neuenhain befindet sich beiderseits der Olmes, südlich der Kreisstraße K 53, die Wüstung der mittelalterlichen Töpfereisiedlung Ulmes, an die noch der Flurname „am Ulmser Holz“ erinnert.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gemarkungsflächen (Memento des Originals vom 19. Februar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neuental.de im Internetauftritt der Gemeinde Neuental; abgerufen im Februar 2016
  2. Einwohner mit Hauptwohnung (Memento des Originals vom 19. Februar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neuental.de im Internetauftritt der Gemeinde Neuental; abgerufen im Februar 2016
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 391.