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Das Nettoprinzip ist ein Prinzip der wirtschaftlichen Rechnungsführung. Beim Nettoprinzip werden Aktiv- und Passivposten der Bilanz ganz oder teilweise gegeneinander aufgerechnet. Das Gleiche gilt für die Aufwands- und Ertragsposten der Gewinn- und Verlustrechnung.

Für kleinere Aktiengesellschaften mit einer Bilanzsumme bis zu 3 Mio. DM und Familienaktiengeselischaften mit einer Bilanzsumme bis zu 10 Mio. DM war das Bruttoprinzip unter bestimmten Voraussetzungen insoweit aufgehoben, als die Gewinn und Verlustrechnung mit Posten 6 (Rohertrag/Rohaufwand) der Gliederung nach dem inzwischen aufgehobenen § 157 aktg Abs. 1 Aktiengesetz AktG 1965 beginnen konnte (§ 157 Abs. 4 AktG 1965). Aktuell gilt das Nettoprinzip für die Kleinstkapitalgesellschaften im Sinne des § 267a des Handelsgesetzbuchs sind, wenn sie von der Erleichterung nach § 275 Absatz 5 des Handelsgesetzbuchs Gebrauch machen.

Da die Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses umso geringer wird, je größer die Zahl der Saldierungen und je unterschiedlicher die miteinander verrechneten Bilanz- bzw. Erfolgsposten sind, hat der Gesetzgeber solches per Verrechnungsverbot in der Handelsbilanz dem Grundsatz nach verboten (§ 246 Abs. 2 HGB).

EinzelnachweiseBearbeiten


BeispieleBearbeiten

  • Gleichartige Aufwands- und Ertragsposition: Mietertrag/-aufwand; Zinsertrag/-aufwand
  • Aus mehreren Aufwands- und Ertragsarten zusammengesetzte Positionen: Umsatzerlöse; Aufwandsarten.

Siehe auchBearbeiten

Nettoprinzip (Steuerrecht)