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Nestor Assogba

beninischer Geistlicher, Alterzbischof von Cotonou

Nestor Assogba (* 21. Februar 1929 in Abomey; † 22. August 2017 in Bohicon[1]) war ein beninischer Geistlicher und römisch-katholischer Erzbischof von Cotonou.

LebenBearbeiten

Nestor Assogba empfing nach seiner priesterlichen Ausbildung am Seminar in Bohicon und Theologiestudium in Rom am 21. Dezember 1957 in Rom die Priesterweihe. Er war zunächst Sekretär von Louis Parisot, Erzbischof von Cotonou in Benin. Nach einer Tätigkeit als Lehrer am Collège catholique Père-Aupiais in Cotonou, Benin, wurde er zum 6. April 1963 Generalvikar des neugegründeten Bistums Abomey sowie Regens des Seminars St Paul de Djimè.[1]

Papst Paul VI. ernannte ihn am 10. April 1976 zum Bischof von Parakou, der damals größten Diözese der Welt.[1] Der Vizepräsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden und Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Erzbischof Bernardin Gantin, spendete ihm am 25. Juli desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren Lucien Monsi-Agboka, Bischof von Abomey und Guy-Marie Riobé, Bischof von Orléans. Mit der Erhebung des Bistums zum Erzbistum am 16. Oktober 1997 wurde er zum ersten Erzbischof von Parakou ernannt.

Am 29. Oktober 1999 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Cotonou. Am 5. März 2005 nahm Johannes Paul II. seinen altersbedingten Rücktritt an.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Edouard Djogbenou: „Bénin: décès ce mardi de Mgr Nestor Assogba, archevêque émérite de Cotonou“ (Memento des Originals vom 23. August 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/beninwebtv.com auf beninwebtv.com, 22. August 2017 (fr)

WeblinksBearbeiten

VorgängerAmtNachfolger
André van den Bronk SMABischof von Parakou
1976–1997
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---Erzbischof von Parakou
1997–1999
Fidèle Agbatchi
Isidore de SouzaErzbischof von Cotonou
1999–2005
Marcel Honorat Léon Agboton