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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Negernbötel
Negernbötel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Negernbötel hervorgehoben

Koordinaten: 53° 59′ N, 10° 15′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Segeberg
Amt: Trave-Land
Höhe: 41 m ü. NHN
Fläche: 16,97 km2
Einwohner: 976 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km2
Postleitzahl: 23795
Vorwahlen: 04328, 04551
Kfz-Kennzeichen: SE
Gemeindeschlüssel: 01 0 60 059
Adresse der Amtsverwaltung: Waldemar-von-Mohl-Straße 10
23795 Bad Segeberg
Website: www.negernboetel.de
Bürgermeister: Dieter Beuk
Lage der Gemeinde Negernbötel im Kreis Segeberg
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Über dieses Bild

Negernbötel ist eine Gemeinde im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Im Gemeindegebiet, das in seiner heutigen Form seit 1974 besteht, liegt auch die ehemalige Nachbargemeinde Hamdorf. Zu Negernbötel gehören auch die Ortsteile Heidkaten, Stüff und Kiebitzholm.

Geografie und VerkehrBearbeiten

Negernbötel liegt etwa sieben Kilometer nordwestlich von Bad Segeberg in ländlicher Umgebung. Die Bundesstraße 404/Bundesautobahn 21 von Bad Segeberg nach Bad Oldesloe durchquert das Gemeindegebiet, südlich verläuft die Bundesstraße 206 von Bad Segeberg nach Lübeck.

GeschichteBearbeiten

Langbettgräber und andere archäologische Funde belegen eine steinzeitliche Besiedlung des Gemeindegebiets.

Der Ort wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnt.

Bis 1600 war die Gegend um Negernbötel durch die Faule Trave sehr feucht, danach wurden weite Flächen trockengelegt.

Entstehung des NamensBearbeiten

Der Namensteil Botele oder Bötel stammt vermutlich aus dem Niedersächsischen und bedeutet Wohnstätte oder Siedlung. Als 1306 ein weiteres Dorf mit diesem Namen (das heutige Fehrenbötel) zum Kloster Segeberg kam, musste man beide unterscheiden. So bedeutet Negernbötel „nähere Siedlung“, im Unterschied zur „fernen Siedlung“ Fehrenbötel.[2]

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1974 wurde die Nachbargemeinde Hamdorf eingegliedert.[3]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Silber eine eingeschweifte blaue Spitze, beiderseits begleitet von einem roten Bauernhaus (Frontalansicht) mit goldenem Tor, goldenen Stalltüren und goldenem Giebelbrett.“[4]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Negernbötel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Hanswilhelm Haefs: Ortsnamen und Ortsgeschichten in Schleswig-Holstein. Haefs, 2004. S. 101, 171.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 186.
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein