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Negator ist eine deutsche Metal-Band aus Hamburg.

Negator
Allgemeine Informationen
Herkunft Hamburg, Deutschland
Genre(s) Extreme Metal[1]
Gründung 2003
Website www.negator666.de
Gründungsmitglieder
Nachtgarm (Steve Marbs)
Trolfbert (Niklas Jung)
Tramheim (Martin Mart)
Berthelm (Dirk Ferber)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Nachtgarm (Steve Marbs)
Gitarre
Finnskald (Frank Schäfer)
Gitarre
Urzorn (Fabian Schaper)
Bass
Hjalmort (Nils Bremer)
Schlagzeug
Nechtan (Wanja Gröger)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Trolfbert (Niklas Jung)
Gitarre
Unholz (Malte Neugebauer)
Gitarre
Axtwald (Simon Wrobel)
Gitarre
Kliffjård (Clifford Sartori)
Bass
Berthelm (Dirk Ferber)
Bass
Harlegrim (David Gill)
Bass
Richthaym (Timo Richters)
Schlagzeug
Tramheim (Martyn Maat)
Schlagzeug
Thorfried (David Voigt)
Schlagzeug
Asgard (Asgard Niels)
Schlagzeug
Samebrann (Richard Nolte)
Schlagzeug
Ravnsturm (Toni Merkel)

GeschichteBearbeiten

Die Band wurde im Februar 2003 gegründet. Im Februar 2004 veröffentlichte Negator über Remedy Records das Debütalbum Old Black, dem etwa anderthalb Jahre später im November 2005 „Die eisernen Verse“ folgte. Im Mai 2010 erschien das dritte Album Panzer Metal. Es wurde für seine „Durchschlagskraft“ gelobt, sei jedoch weniger emotional als der Vorgänger.[2] Drei Jahre später 2013 veröffentlichte die Band Gates to the Pantheon.

StilBearbeiten

Negators Musik ist vom traditionellen Black Metal inspiriert, klingt jedoch eher organisch als kalt. Charakteristisch ist das extrem hohe Tempo der Stücke.[3] Die Band ordnet sich selbst dem Black Metal zu,[4] wird aber auch dem Dark Metal zugeordnet.[5] Verglichen wurde ihr Stil vor allem mit dem früher norwegischer und schwedischer Black-Metal-Bands.[2]

Auf Gates to the Pantheon finden sich Einflüsse aus dem Death Metal.[6][7] So verarbeitet die Band im Lied Epiclesis „griffige Riffs […], die ebenso gut von Behemoth sein könnten“, in Serpents Court „schnelle Passagen, die an das Gitarrenlauf-basierte Songwriting von Dark Funeral mit einer Prise der erbarmungslosen Härte von Endstille denken lassen […] sowie Songs, die bei Fans von Belphegor für Herzrasen sorgen dürften“, und auch das Belphegor-Cover Necrodaemon Terrorsathan als Bonustitel der limitierten Edition weicht kaum von Negators eigenem Material ab. Dennoch erzeugt das Album laut Moritz Grütz von Metal1.info „eine sehr eigene, vor allem aber dichte Atmosphäre“.[1] Dr. O. von Musikreviews.de schrieb, Gates to the Pantheon sei schwedisch beeinflusster, "rabenschwarzer Black Metal ohne Kompromisse".[8] Kritisiert wurde, dass die glatte Produktion wenig Atmosphäre aufkommen lasse. Außerdem sei der „Mix aus rasendem, boshaftem Black Metal und ein wenig Death Metal, der durch ein paar vertrackte Riffs immer wieder durchscheint, […] überhaupt nicht neu und schon gar nicht innovativ“.[6]

DiskografieBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Moritz Grütz: Negator - Gates To The Pantheon, 23. Mai 2013, abgerufen am 2. September 2013.
  2. a b Yannick.Lengkeek: Negator - Panzer Metal, 7. Mai 2010, abgerufen am 2. September 2013.
  3. Sebastian Baumer: Negator / Old Black, 10. Februar 2004, abgerufen am 2. September 2013.
  4. The Wendigo: Negator - Wenn es dir nicht den Arsch wegbläst, dann ist es kein Metal (Memento des Originals vom 28. September 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.whiskey-soda.de, Dezember 2005, abgerufen am 2. September 2013.
  5. Manuela Seitz: Dark Funeral: Suche nach neuem Sänger hat ein Ende. Drummer kehrt zurück, 4. Juli 2011, abgerufen am 2. September 2013.
  6. a b Captain Chaos: NEGATOR: Gates To The Pantheon, 25. April 2013, abgerufen am 2. September 2013.
  7. Jan Wischkowski: Negator - Gates To The Pantheon, 19. April 2013, abgerufen am 2. September 2013.
  8. Dr. O.: Negator: Gates To the Pantheon, 28. April 2013, abgerufen am 2. September 2013.