Hauptmenü öffnen

Necirwan Khalil Mohammad (* 5. Mai 1992) ist ein deutscher Fußballspieler syrischer Abstammung.

Khalil Mohammad
Personalia
Name Necirwan Khalil Mohammad
Geburtstag 5. Mai 1992
Geburtsort Syrien
Größe 175 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
2002–2003 FC Norden
2003–2004 Kickers Emden
2004–2011 Borussia Mönchengladbach
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2011–2014 Borussia Mönchengladbach II 48 (0)
2014–2016 SG Wattenscheid 09 57 (0)
2016–2017 Alemannia Aachen 25 (0)
2017–2018 SC Wiedenbrück 22 (1)
2018– KFC Uerdingen 05 3 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2018/19

WerdegangBearbeiten

Der defensive Mittelfeldspieler Khalil Mohammad wurde in Syrien geboren und flüchtete im Alter von vier Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Er verbrachte vier Jahre lang in einer Flüchtlingsunterkunft in Ostfriesland. Er begann seine Karriere beim FC Norden und wechselte nach nur einem Jahr in die Jugend von Kickers Emden. 2004 zog die Familie nach Wuppertal, wo Khalil Mohammad seine Karriere bei Grün-Weiß Wuppertal fortsetzte. Kurze Zeit später wechselte er in die Jugendabteilung von Borussia Mönchengladbach.[1] 2010 debütierte er in der zweiten Herrenmannschaft der Borussia in der viertklassigen Regionalliga West. Nachdem Khalil Mohammad Probetrainings bei den Proficlubs VVV-Venlo und Preußen Münster absolvierte, aber nicht unter Vertrag genommen wurde, wechselte er zum Ligarivalen SG Wattenscheid 09.

Dort absolvierte er in zwei Jahren 57 Regionalligaspiele, in denen er ohne Torerfolg blieb. Es folgten jeweils ein Jahr bei den Ligarivalen Alemannia Aachen und SC Wiedenbrück, wo er auf 25 bzw. 22 Einsätze kam. Gerade in Wiedenbrück entwickelte sich Khalil Mohammad zum Leistungsträger und wurde von mehreren Drittligisten beobachten. Schließlich wechselte er im Sommer 2018 zum Drittligaaufsteiger KFC Uerdingen. Wegen einer Knieverletzung konnte er erst am 17. Dezember 2018 beim 2:0-Sieg des KFC beim SV Wehen Wiesbaden sein Profidebüt feiern.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christoph Pauli: Alemannia: Der harte Zweikämpfer trifft auf alte Weggefährten. Aachener Zeitung, abgerufen am 8. August 2018.