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Naturhistorisches Museum der Universität Göttingen

ehemaliges Museum der Universität Göttingen

Das Naturhistorische Museum Göttingen war eine Nachfolgeinstitution des Königlich Academischen Museums der Universität Göttingen, für die 1873–1878 an der Berliner Straße in Göttingen ein bis heute erhaltener Museumsbau errichtet wurde.[1]

Das Museum gliederte sich ursprünglich in die vier Abteilungen Mineralogie/Geologie, Zoologie, Anthropologie und Ethnographie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Bau rückseitig um weitere Flügel ergänzt, die insbesondere einen Hörsaal, Lehr- und Studienräume sowie Labore und Büros enthalten. Bis Ende der 1930er Jahre waren die anthropologischen, ethnologischen und geowissenschaftlichen Sammlungen aus dem Museum ausgezogen. Seitdem befinden sich allein das Zoologische Museum der Universität und dessen umfangreiche Sammlungen im Haus, was im Inneren des Altbaus eine starke architektonische Überformung durch Einbauten mit sich brachte.[2]

Seit 2017 wird das Gebäude denkmalgerecht saniert, um zukünftig unter dem Namen Forum Wissen Göttingen[3][4] als neues Universitäts- und Wissenschaftsmuseum wiedereröffnet zu werden.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christine Nawa: Sammeln für die Wissenschaft? Das Academische Museum Göttingen (1773–1840). Göttingen 2010; Magisterarbeit online verfügbar
  2. Rainer Willmann: Geschichte des Zoologischen Museums. Abgerufen am 4. September 2017.
  3. Forum Wissen: das zukünftige Wissensmuseum Göttingen. Georg-August-Universität Göttingen, abgerufen am 4. September 2017.
  4. Museum für die Wissenschaft entsteht in Göttingen am 23. September 2018 auf ndr.de

Koordinaten: 51° 32′ 3″ N, 9° 55′ 35″ O