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Nationalliga A (Frauenfussball)

höchste Spielklasse im Schweizer Frauenfussball
Nationalliga A
Abkürzung NLA
Verband Schweizerischer Fussballverband
Erstaustragung 1970
Hierarchie 1. Liga
Mannschaften 8 Teams
Meister FC Zürich Frauen
Rekordmeister FC Zürich Frauen (22)
Aktuelle Saison 2018/19
Website www.football.ch
Qualifikation für UEFA Women’s Champions League

Die Nationalliga A ist die höchste Spielklasse im Schweizer Frauenfussball. Gegründet wurde die Liga 1970, amtierender Meister und Rekordmeister ist der FC Zürich Frauen. Die Nationalliga A 2018/19 ist die 49. Spielzeit und dauert vom 16. August 2018 bis zum 11. Mai 2019.

Inhaltsverzeichnis

ModusBearbeiten

Von der Saison 2010/11 bis zur Saison 2015/16 gliederte sich die Meisterschaft in zwei Teile: Nach der Qualifikationsrunde, die 10 Teams und 18 Runden umfasst, spielten die ersten acht Vereine in der Finalrunde um den Titel, während die beiden letztplatzierten Teams mit den beiden Ersten der Nationalliga B um den Auf- bzw. Abstieg kämpften. Hierbei wurden in der Finalrunde die bis dahin erspielten Punkte halbiert und noch einmal gegeneinander gespielt. In dem Auf-/Abstiegsplayoff wurde mit vier Teams zweimal gegeneinander gespielt.

In der Umbausaison 2016/17 spielte erst jeder zweimal gegeneinander, dann bestritten die ersten sechs Teams die Finalrunde, hier einmalig ohne Punktehalbierung. Die letzten vier Teams und die ersten beiden der Nationalliga B spielten eine einfache Runde (5 Spiele pro Team) um die beiden letzten Plätze in der obersten Klasse.[1]

Seit der Saison 2017/18 besteht die NLA nur noch aus 8 Mannschaften. Damit will man das Niveau der Liga verbessern. Neu gibt es keine Qualifikations- und Finalrunden mehr. Jeder spielt gegen jeden je zweimal zuhause und auswärts, sodass sich 28 Runden ergeben. Der Erstplatzierte ist Schweizer Meister, während der Letztplatzierte in die Nationalliga B absteigen muss. Aufgrund der UEFA-Fünfjahreswertung ist nebst dem Meister (Sechzehntelfinale) derzeit auch der Vizemeister (Qualifikation) für die UEFA Women’s Champions League qualifiziert.

Teilnehmer Saison 2018/19Bearbeiten

FC Basel
Grasshopper Club Zürich
FF Lugano
FC Luzern
SFC Chênois Féminin
BSC Young Boys
FC Yverdon Féminin
FC Zürich Frauen
Spielorte
Team Stadt Kanton Stadion Trainer Platzierung Saison 2017/18
FC Basel Münchenstein Kanton Basel-Landschaft  Basel-Landschaft Nachwuchs-Campus Basel Sissy Raith 2.
Grasshopper Club Zürich Niederhasli Kanton Zürich  Zürich GC-Campus Niederhasli Evelyn Zimmermann 5.
FF Lugano Lugano Kanton Tessin  Tessin Stadio di Cornaredo Claudio De Marchi 6
FC Luzern Luzern Kanton Luzern  Luzern Sportanlage Allmend Glenn Meier 4.
Servette FC Chênois Féminin Chêne-Bourg Kanton Genf  Genf Stade des Trois-Chêne Eric Sévérac 1. Nationalliga B, Aufsteiger
BSC Young Boys Bern Kanton Bern  Bern Sportpark Wyler Marisa Wunderlin 3.
FC Yverdon Féminin Yverdon-les-Bains Kanton Waadt  Waadt Stade Municipal Fred Mauron 7.
FC Zürich Frauen Zürich Kanton Zürich  Zürich Sportanlage Heerenschürli Andy Ladner 1., Meister

Bisherige MeisterBearbeiten

(Quellen [2][3]):

  • 1971: DFC Aarau
  • 1972: DFC Aarau
  • 1973: DFC Aarau
  • 1974: DFC Aarau
  • 1975: DFC Alpnach
  • 1976: DFC Sion
  • 1977: DFC Sion
  • 1978: DFC Bern
  • 1979: DFC Bern
  • 1980: SV Seebach Zürich
  • 1981: SV Seebach Zürich
  • 1982: SV Seebach Zürich
  • 1983: SV Seebach Zürich
  • 1984: DFC Bern
  • 1985: SV Seebach Zürich
  • 1986: DFC Bern
  • 1987: SV Seebach Zürich
  • 1988: SV Seebach Zürich
  • 1989: FC Rapid Lugano
  • 1990: SV Seebach Zürich
  • 1991: SV Seebach Zürich
  • 1992: DFC Bern
  • 1993: SV Seebach Zürich
  • 1994: SV Seebach Zürich
  • 1995: FFC Bern
  • 1996: FFC Bern
  • 1997: FFC Bern
  • 1998: SV Seebach Zürich
  • 1999: FC Schwerzenbach
  • 2000: FFC Bern
  • 2001: FFC Bern
  • 2002: FC Sursee
  • 2003: FC Sursee
  • 2004: FC Sursee

RekordmeisterBearbeiten

  • 22 Titel: FC Zürich Frauen (inkl. FFC Zürich Seebach und SV Seebach Zürich)
  • 11 Titel: BSC Young Boys (inkl. FFC Bern und DFC Bern)
  • 5 Titel: FC Luzern Frauen (inkl. SC LUwin.ch Luzern und FC Sursee)
  • 4 Titel: DFC Aarau
  • 2 Titel: DFC Sion
  • 1 Titel: DFC Alpnach, FC Rapid Lugano, FC Schwerzenbach, FFC Zuchwil 05, FC Neunkirch

TorschützenköniginnenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.frauenfussballmagazin.ch/2016/08/die-nationalliga-wird-umgebaut/
  2. Schweizerischer Fussballverband: Statistiken FFB.
  3. Switzerland – List of Women Champions.