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Narcisse Girard (* 27. Januar 1797 in Mantes-la-Jolie; † 17. Januar 1860 in Paris) war ein französischer Dirigent.

Girard studierte am Conservatoire de Paris Violine bei Pierre Baillot und Komposition bei Anton Reicha. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung 1820 hielt er sich mehrere Jahre in Italien auf. Er leitete dann in Paris verschiedene Orchester: zunächst das Orchester des Théâtre-Italien, ab 1836 das Orchester der Opéra-Comique und von 1849 bis 1859 als Nachfolger von François-Antoine Habeneck das der Société des concerts du Conservatoire. Außerdem war er Chefdirigent des Kaiserlichen Orchesters und des Orchester der Académie Impériale de Musique und unterrichtete am Conservatoire de Paris.

Girard dirigierte am 23. November 1834 die Uraufführung der Sinfonie Harold en Italie seines Freundes Hector Berlioz, der ihm bereits die Ouvertüre seiner Oper Les Francs Juges gewidmet hatte. Er wurde als Ritter der Ehrenlegion ausgezeichnet.

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