Hauptmenü öffnen

Nadja Hirsch

deutsche Politikerin (FDP), MdEP
Nadja Hirsch

Nadja Yvonne Hirsch (* 13. Juli 1978 in München) ist eine deutsche Politikerin (FDP). Sie war von 2002 bis 2009 Stadträtin der Landeshauptstadt München, seit 2008 stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion München und von 2009 bis 2014 sowie ab November 2017 Abgeordnete des Europäischen Parlamentes.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und BerufBearbeiten

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Nadja Hirsch absolvierte 1998 ihr Abitur am Edith-Stein-Gymnasium in München. Von 1998 bis 2005 studierte sie Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ergänzend studierte sie von 1999 bis 2002 Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität in Hagen und machte ihren MBA in St. Gallen. Zudem ließ sie sich an der Münchner Ludwig-Maximilians Universität zur Wirtschaftsmediatorin ausbilden in Kooperation mit der Beiten Burkhart Rechtsanwaltsgesellschaft (2003–2004). Seither war sie freiberuflich tätig bei Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen.

Nach ihrem ersten Ausscheiden aus dem Europäischen Parlament 2014 war Nadja Hirsch 2015 stellvertretende Geschäftsführerin der Handelsblatt Global Edition in Berlin.

StadträtinBearbeiten

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Hirsch war ehrenamtliche Städträtin von 2002 bis 2009 in München und vertrat die FDP im Schul-, Kinder- und Jugendhilfe-, Sozial-, Gesundheits- und Kreisverwaltungsausschuss. 2008 wurde sie wiedergewählt und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion. Im September 2009 schied Hirsch aus dem Münchner Stadtrat aus.

Sie erhielt 2010 die Medaille München leuchtet in Silber für ihre langjährige Stadtratszugehörigkeit verliehen.[1]

EU-ParlamentarierinBearbeiten

Hirsch gehört der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa an. Sie war stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten.

Ab September 2013 war Hirsch Mitglied der Delegation für die Beziehungen zwischen der EU und den USA. Als Stellvertreterin war sie im Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT), im Innenausschuss (LIBE) und in den Delegationen für die Beziehungen zur Arabischen Halbinsel und für die Beziehungen zu den Ländern Südasiens.[2]

Bei der Europawahl 2014 verpasste Hirsch als vierte der FDP-Bundesliste den Wiedereinzug ins Europäische Parlament. Nachdem bei der Bundestagswahl 2017 zwei der drei FDP-Europaparlamentarier in den Bundestag einzogen, rückte sie für Alexander Graf Lambsdorff am 8. November 2017 wieder ins Europaparlament nach. Sie ist Mitglied im Handelsausschuss[3] und für die Liberale Fraktion verantwortlich für das EU-Japan-Partnerschaftswirtschaftsabkommen. Außerdem ist sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und legt den Schwerpunkt auf digitale Themen.

Seit 2017 ist Hirsch Mitglied im gemischten parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei[4].

Hirsch war Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Europäisches Parlament.

ParteiBearbeiten

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Hirsch trat 1999 der FDP Bayern und den Jungen Liberalen bei. Sie war von 1999 bis 2001 stellvertretende Vorsitzende der Jungen Liberalen Stadtverband München, hatte dann von 2001 bis 2003 das Amt der Stadtvorsitzenden inne und war 2002 deren Spitzenkandidatin für die Stadtratswahl in München.

Von 2002 bis 2012 war Hirsch stellvertretende Vorsitzende des FDP Kreisverbandes München Ost und von 2006 bis 2014 stellvertretende Vorsitzende, zuständig für Programmatik, des FDP Bezirksverbandes Oberbayern. Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied des Bundesvorstandes. Hirsch ist seit 2013 stellvertretende Vorsitzende des FDP Bundesfachausschuss für Medien und Digitales.

2008 wurde Hirsch auf dem Landesparteitag der FDP zur bayerischen Spitzenkandidatin für die Europawahl 2009 gewählt und trat auf Platz 9 der Bundesliste an. Im Europawahlkampf 2014 war sie erneut bayerische Spitzenkandidatin und trat auf Platz 4 der FDP-Bundesliste an, verfehlte aber den Wiedereinzug ins EU-Parlament. 2017 rückte sie durch die Wahl der EU-Abgeordneten Alexander Graf Lambsdorff und Michael Theurer in den Bundestag ins EU-Parlament nach.

2018 wählte die FDP Bayern sie erneut zur bayerischen Spitzenkandidatin für die Europawahl 2019. Auf dem FDP-Europaparteitag 2019 am 27. Januar 2019 kandidierte sie jedoch erfolglos auf Listenplatz 2 und 6 und wurde letztlich auf Listenplatz 29 gewählt.[5] Grund hierfür soll ein Konflikt zwischen ihr und der FDP-Generalsekretärin und Spitzenkandidatin für die Europawahl 2019, Nicola Beer, gewesen sein, da Hirsch Beer für ihre fehlende Abgrenzung und guten Beziehungen zur Ungarischen Regierung kritisiert hatte.[6] Hirsch zog daraufhin ihre Kandidatur für das EU-Parlament zurück und wird damit 2019 aus diesem ausscheiden.[7]

Dahrendorf-KreisBearbeiten

Dieser Absatz ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Außer der Selbstdarstellung im Rahmen der „Gründung“ 2011 scheint es keinerlei Aktivitäten dieses Kreises gegeben zu haben. Gibt es den überhaupt noch? Und gab es jemals eine Rezeption seines Wirkens, die ihn enzyklopädisch erwähnenswert macht?
–Troubled @asset 10:42, 13. Apr. 2019 (CEST)

Hirsch ist Mitbegründerin des sogenannten Dahrendorf-Kreises. Dieser Zusammenschluss aus den Mandatsträgern des Europäischen Parlaments (Nadja Hirsch, Jorgo Chatzimarkakis, Alexander Alvaro, Gesine Meißner) und des Bundestages (Miriam Gruß und Sebastian Körber) sowie Christoph Giesa formierte sich im Dezember 2010. In der Tradition des Denkens von Ralf Dahrendorf beschäftigt sich die Gruppe mit der Frage, welche Lebenschancen eine gerechte Gesellschaft bieten muss und wie dabei gleichzeitig die Freiheit bewahrt wird. Ziel ist es, die FDP breiter aufzustellen.[8][9]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Nadja Hirsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

QuellenBearbeiten