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Die N-Zone ist eine auf Nintendo spezialisierte Videospielezeitschrift der Computec Media. Sie behandelt Themen wie Vorschauen, Tests und Hardware zu aktuellen Nintendo-Spielekonsolen. Hans Ippisch, ehemals Chefredakteur des Magazins, ist inzwischen als Commercial Director tätig. Die Redaktion besteht aus Viktor Eippert (Leitung), Lukas Schmid, Katharina Reuss, Johannes Gehrling, Matthias Schöffel, Peter Bathge und freien Mitarbeitern. Dieselbe Redaktion ist auch zuständig für die Zeitschrift play⁴ und war es bis zu ihrer Einstellung für die Zeitschrift XBG Games.

N-Zone
Logo N-Zone.png
Beschreibung Videospielezeitschrift
Fachgebiet Nintendo
Sprache Deutsch
Verlag Computec Media (Deutschland)
Hauptsitz Fürth
Erstausgabe Juni 1997
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage 13.400 Exemplare
(Verlagsangabe[1])
Chefredakteur Viktor Eippert
Weblink videogameszone.de/n-zone
ISSN (Print)

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und InhaltBearbeiten

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Die erste Ausgabe der N-Zone, angetrieben und ins Leben gerufen von Hans Ippisch, der zuvor auch die Hefte Amiga Games und SEGA Magazin als Chefredakteur leitete, erschien am 28. Mai 1997 und legte den Fokus auf das neu erschienene Nintendo 64, indem die Zeitschrift Vorschauen zu kommenden Spielen präsentierte, Tests zu aktuellen Games mit einer Wertung im Prozentsystem veröffentlichte und sehr ausführliche Komplettlösungen für bereits erschienene N64-Spiele bereitstellte. Letzteres nahm in den Anfangsjahren den Löwenanteil an, schwand in der GameCube-Ära zunehmend und ist seit der Wii-Ära bis heute nur gelegentlich, eigentlich eher als Tipps & Tricks-Format, kurz gehalten. Ähnliches gilt für Import-Tests: War es zu N64-Zeiten nahezu eine Selbstverständlichkeit, neue Spiele bereits zum Release in Japan oder der USA mit Import-Tests zu bewerten, wurde dies auf dem GameCube eher zur Ausnahme als zur Regel und so gibt es heute (wohl auch aufgrund der deutlich dichter liegenden Releasezeiträumen der einzelnen Regionen) seit Jahren keine Import-Tests mehr. Weitere Inhalte stellen schon immer die News, diverse Reportagen und Leserbriefe dar. Von 1997 bis 2002 bildete die hintere Seite des Heftumschlages je vier Sammelkarten zum Ausschneiden, mit kurzen Tipps und Tricks zu aktuellen Hits.

Zum einjährigen Jubiläum kam Ausgabe 13 im kompletten Silber-Look daher, später wurde fast jedes jährliche Jubiläum mit einem Gewinnspiel gefeiert. Das Magazin blieb sich lange Zeit den Anfängen treu, doch ab der Ausgabe 08/1999 beschloss man, nicht mehr ausschließlich über das Nintendo 64 zu berichten und auch Tests zu neuen Game Boy- und Game Boy Color-Spielen, wenn auch in kleinstem Rahmen, zu veröffentlichen. Ab Ende 1999 regierte schließlich auch in Europa das Pokémon-Phänomen in ungeahntem Ausmaße, wobei sich die N-Zone den Hype zunutze machte. Eine ausführliche Pokémon-Rubrik mit ständig neuen Lesertipps, Zeichnungen, immer beiliegenden Postern und Aufklebern, bei den Ausgaben 29 (10/1999) bis 56 (01/2002) durchgehend mit Pokémon auf dem Cover, fast immer sogar als Hauptmotiv, bescherte dem Heft mit Abstand die erfolgreichste Zeit der damals sehr populären N-Zone, die auch den Game Boy Advance zum Release ab voll miteinbezog.

Zum Release des Nintendo GameCube wurde die N-Zone ab der Ausgabe 05/2002 komplett umstrukturiert. Neues Logo, professionellere Cover, gebundene, statt geklammerte Heftseiten, neue Schriftart, übersichtlicheres Layout und noch kompetentere Berichte führten zur womöglich souveränsten Zeit des damals „meistverkauften Nintendo-Magazins“ - Weg von der Rolle des bunten Pokémon-Blattes, die ohnehin auch Schwestermagazins Kids Zone ebenfalls einnahm. Die 100. Ausgabe, 08/2005, kam zum Jubiläum mit vier verschiedenen Covern daher. Nach der Einführung des Nintendo DS, erfuhr die N-Zone zum Release der Nintendo Wii einen erneuten Umbruch: Hans Ippisch dankte als Chefredakteur ab und machte Nachfolgern Platz, helles statt dunkles Layout und eine neue Schriftart hatten eine zeitgemäßere Aufmachung zum Ziel. Während Nintendo selbst mit Wii und DS die größten Erfolge feierte, ging das Interesse an der N-Zone zurück. Gründe dafür waren, dass der letzte Umbruch weniger positiv aufgenommen wurde, das Internet als neue Informationsquelle stark mit den Videospiel-Magazinen konkurrierte und mit dem neuen Erfolg der Nintendo Wii auch neue Nintendo-Hefte auf den Markt kamen. Die N-Zone musste schließlich sogar den Schriftzug „Meistverkauftes Nintendo-Magazin“ an die Konkurrenz, dem „Offiziellen Wii-Magazin“, abgeben. So lautete der Schriftzug ab 03/2009 „Das meistverkaufte monatliche Nintendo-Magazin“ und ab 11/2009 bis heute „Deutschlands großes Nintendo-Magazin“.

Mit dem rückläufigen Interesse an der N-Zone verließen immer mehr etablierte Reporter das Magazin. Ab Ausgabe 03/2010 wurden die Seiten im Allgemeinen verkleinert, um Papierkosten einzusparen. Unter Chefredakteur Christoph Kraus, der bereits unter Hans Ippisch mitgearbeitet hatte, erschienen auch 2011 der Nintendo 3DS und 2012 die Wii U, halfen jedoch dem Magazin auch nicht zurück altem Ruhm, stattdessen wurde Kritik laut, dass das Heft inzwischen unnötig aufgequillt sei. Für die Inhalte hatte sich mittlerweile fast ausschließlich Kraus verantwortet, der die Redaktion nach Ausgabe 03/2013 verließ. Daraufhin krempelte man die N-Zone wieder komplett um und kehrte vor allen Dingen wieder zu geklammerten Heftseiten wie zur N64-Ära zurück. Das neue Team unter den Chefredakteuren Thomas Eder und Viktor Eippert schaffte wieder Struktur, Souveränität und kritische Berichterstattung. Dieser Aufwärtstrend bewahrte die N-Zone vor der Einstellung des Magazins, doch nun war das generelle Interesse im Gegensatz zum Wii-Zeitalter aufgrund der gefloppten Wii U-Konsole und dem daraus resultierenden Mangel an Software niedriger. Die Ausgabe 09/2016 sollte schließlich die erste N-Zone ohne einen Test zu einem Spiel für eine Nintendo-Konsole werden. Durch die aktuelle Nintendo Switch jedoch kehrte wieder vermehrtes Interesse an Nintendo-Produkten und an der N-Zone zurück.

Liste der AusgabenBearbeiten

AuflagenstatistikBearbeiten

Im vierten Quartal 2008 lag die durchschnittliche monatlich verkaufte Auflage nach IVW bei 18.247 Exemplaren. Das sind 21,9 Prozent (= 5.126) weniger Hefte als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Abonnentenzahl nahm innerhalb eines Jahres um 15,3 Prozent auf 6.313 Abonnenten ab. Damals bezogen 34,6 Prozent der Leser die Zeitschrift im Abonnement. Ihren Höhepunkt hatte die N-Zone im zweiten Quartal 2000 (April bis Juni) mit im Monat im Durchschnitt 110.399 verkauften Ausgaben.

Auf eigenen Wunsch trat die N-Zone im 3. Quartal 2009 aus der IVW-Zählung aus.[2] Im Jahr 2017 gab der Verlag eine Auflage von 13.400 Exemplaren an.

Anzahl der monatlich verkauften AusgabenBearbeiten

 

Anzahl der monatlich verkauften AbonnementsBearbeiten

 

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Computec.de: Mediadaten (Memento des Originals vom 19. November 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.computec.de, abgerufen am 10. Februar 2017
  2. IVW.de: ivw.eu