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Als Kategorisierung eines Musikwerkes wird nach Wilbert Hirsch die Erfassung der secondary Musikmetadaten bezeichnet.

Die Matrix aller beschreibbaren Kriterien besteht dabei aus objektiv eindeutigen Attributen wie Stilistik, Tempo, Hauptinstrument (primary Musikmetadata) und aus Merkmalen die sich an einer szenisch, filmischen Beschreibung orientiert, die im Kern die Stimmung eine Musikwerkes widerspiegelt (secondary Musikmetadata).

Wilbert Hirsch, einer der Pioniere der Musikkategorisierung, begann im Jahre 1995 Spezialisten auszubilden, welche die Anwendung und Bedeutungsebene jedes in der Matrix vorkommenden Begriffes erlernen mussten. Die Ausbildung zum so genannten Kategorisierer war notwendig um einen "Common Sense" zu erreichen und damit sicherzustellen, dass die Beschreibung der Titel – gerade im subjektiven Bereich der secondary Metadaten – eine hohe Konsistenz aufweist.

Bis 2005 wurde die Matrix von Wilbert Hirsch und seiner Firma Hifind Systems AG weiterentwickelt. Im selben Jahr wurde sie von Paul Robertson und Nigel Osborne im Rahmen einer Expertenprüfung als erste funktionierende und vollständige Musiksemantik anerkannt.

Die Musikkategorisierung ermöglicht es Musikstücke miteinander zu vergleichen und mit nur wenigen Klicks aus hunderttausenden von Tracks einen gewünschten Titel herauszufiltern. Ebenfalls kann man sich auf Basis eines erklärten Favoriten eine Reihe von ähnlichen Titeln vorschlagen lassen, die nicht nur durch Popularität miteinander verknüpft sind, sondern inhaltliche Parallelen aufweisen. Im Zusammenhang mit Personalisierungssystemen kommt der (Musik)Kategorisierung eine Schlüsselrolle zu.