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museum in progress

österreichische Organisation

Das museum in progress ist ein privater, gemeinnütziger Kunstverein mit Sitz in Wien. Die Initiative wurde 1990 von Kathrin Messner und Josef Ortner († 2009) mit dem Ziel gegründet,[2] neuartige Präsentationsformen für zeitgenössische Kunst zu entwickeln. Die Realisierung von Projekten erfolgt jeweils auf der Basis von Kooperationen zwischen Wirtschaft, Kunst und Medien.

museum in progress
(mip)
Logo-mip.jpg
Zweck Kunstverein
Vorsitz: Prof. Kathrin Messner (Obmann)
MMag. Kaspar Mühlemann Hartl (Stellvertretender Obmann)[1]
Gründungsdatum: 1990
Sitz: Wien
Website: www.mip.at

AusstellungstätigkeitBearbeiten

Die Ausstellungstätigkeit konzentriert sich auf mediale und öffentliche Räume. Dabei werden beispielsweise Zeitungen, Magazine, Plakatflächen, Gebäudefassaden, Fernsehen und Internet genutzt. Die von museum in progress ausgestellten Kunstwerke sind medienspezifisch, kontextabhängig und temporär.

Durch die Vereinsarbeit wird die Distanz von Alltagsrealität und Kunstort überwunden und ein weit größeres Publikum als von traditionellen Museumsinstitutionen erreicht.[3]

Projekte (Auswahl)Bearbeiten

 
„Bacchus“ von Cy Twombly, Eiserner Vorhang in der Wiener Staatsoper, Saison 2010/2011

Literatur (Auswahl)Bearbeiten

  • Arbeiterkammer Wien, museum in progress (Hrsg.): Arbeitswelten / Worlds of Work, Wien, 2005.
  • Arbeiterkammer Wien, Roman Berka (Hrsg.): Kunst – Arbeit – Gesellschaft, Wien, 2016, S. 68–79.
  • Daniel Birnbaum, Hans-Ulrich Obrist: Museums on the Move, in: Artforum, Sommer 2010, S. 301–306.
  • Kim Conaty: museum in progress, in Print/Out, anlässlich der gleichnamigen Ausstellung von Februar bis Mai 2012 im Museum of Modern Art, New York, 2012, S. 70–79.[15]
  • Galleria continua: Speed & Slowness. Deimantas Narkevicius, Michelangelo Pistoletto, Jeff Preiss and museum in progress, Prato: Gli Ori 2003.
  • Edelbert Köb (Hrsg.): KünstlerInnen. 50 Gespräche. 50 Positionen zeitgenössischer internationaler Kunst. Videoporträts und Werke, anlässlich der gleichnamigen Ausstellung vom 28. September–30. November 1997 im Kunsthaus Bregenz, Köln: Verlag der Buchhandlung Walther König 1997.
  • Margarethe Makovec, Anton Lederer (Red.): Balkan Konsulat, anlässlich der gleichnamigen Ausstellung von Oktober 2002 bis November 2003, Frankfurt a. M.: Revolver 2006.
  • Kaspar Mühlemann Hartl: Das Ausstellungsmachen als gesellschaftspolitische Handlung, in: The Curator As..., hg. v. Felicitas Thun-Hohenstein u. Sabine Priglinger, Wien: Schlebrügge.Editor 2018, S. 27–32 bzw. 115–125.[16]
  • Kaspar Mühlemann Hartl, museum in progress; Dominique Meyer, Wiener Staatsoper (Hrsg.): CURTAIN – VORHANG. Ein lebendiger Museumsraum – Der Eiserne Vorhang der Wiener Staatsoper, Wien: Verlag für moderne Kunst 2017.[17]
  • museum in progress (Hrsg.): Modularer Katalog – 10 Jahre museum in progress, 3 Bde., Wien, 2000.
  • Gregor Auenhammer: Nicht auf die Größe kommt es an. Großartiges und Unvermutetes aus Österreich. Wien: Metroverlag 2013, S. 56–58.
  • Cathrin Pichler, Roman Berka (Hrsg.): TransAct. Transnational Activities in the Cultural Field. Interventionen zur Lage in Österreich. museum in progress, Reihe: Edition Transfer, Wien, New York: Springer 2010.
  • Stella Rollig (Hrsg.): Reise zu den Quellen, 2 Bde., Wien, 1994.
  • Johannes Schlebrügge (Hrsg.): Safety Curtain 1. Kara Walker, hg. v. museum in progress in Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper, Wien: P & S 2000.
  • Johannes Schlebrügge (Hrsg.): Safety Curtain 2. Christine & Irene Hohenbüchler, hg. v. museum in progress in Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper, Wien: P & S 2001.
  • Tobias Wall: Das unmögliche Museum. Zum Verhältnis von Kunst und Kunstmuseen der Gegenwart, Bielefeld: transcript 2006, S. 264–269.
  • Vitus H. Weh: museum in progress, in: Museum der Wünsche, anlässlich der gleichnamigen Ausstellung vom 10. September 2011 bis 8. Januar 2012 im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Wien: distanz Verlag 2011, S. 129–132.
  • Deborah Wye, Wendy Weitman: Eye on Europe. Prints, Books & Multiples / 1960 to Now, anlässlich der gleichnamigen Ausstellung vom 15. Oktober 2006 bis 1. Januar 2007 im Museum of Modern Art, New York, 2006, S. 173, 180, 212–213, 280.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten