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Museum für Naturkunde (Dortmund)

Naturkundemuseum in Dortmund
Das Museum für Naturkunde, 2013

Das Museum für Naturkunde ist ein naturkundliches Museum in Dortmund.

GeschichteBearbeiten

Die Ursprünge des Museums liegen in einer Schulsammlung des Oberreallehrers Edgar Weinert um 1900. Mit Hilfe des Naturwissenschaftlichen Vereins der Stadt Dortmund wurde 1912 ein eigenes Haus für die Sammlung bereitgestellt und das Museum eröffnet. Weinert wurde erster Direktor des neu eröffneten Museums. 1934 erfolgte ein Umzug in die Innenstadt in unmittelbarer Nähe des heutigen Rathauses am Friedensplatz. Der Zweite Weltkrieg und die Bombenangriffe auf Dortmund trafen das Museum schwer. Etwa 90 % aller Exponate wurden vernichtet.

Am 24. Mai 1980 zog das Museum erneut um. Am Fredenbaum wurde ein Neubau bezogen.

Seit September 2014 ist das Museum wegen Modernisierungsarbeiten geschlossen. Die Wiedereröffnung war für 2016 geplant, wurde jedoch mehrfach verschoben. Geplant war schließlich, nach Abschluss der Gebäudearbeiten mit dem Aufbau der neuen Ausstellung zu beginnen, um bis spätestens September 2019 wieder eröffnen zu können.[1] Doch 2019 wurde die Eröffnung erneut verschoben, nun auf 2020.[2]

AusstellungBearbeiten

 
Eingangsportal
 
Innenraum des Museums

Schwerpunkte der Sammlung des Museums bilden Exponate aus den Bereichen Biologie, Geologie und Paläontologie.

Die zoologische Ausstellung gibt einen Überblick über die biologische Systematik mit einem Schwerpunkt aus der heimischen Fauna und Flora. Eine Sonderschau widmet sich den Pilzen. Sehenswert ist das Aquarium. In dem 90.000 Liter großen Becken wird die Fischwelt gezeigt, die im Möhnesee lebt.[3]

In der geowissenschaftlichen Sammlung wird ein Überblick über Erze, Mineralien und Sedimentgesteine gewährt. Die Mineraliensammlung des Museums zeigt zum einen Mineralien aus Nordrhein-Westfalen und zum anderen Fundstücke aus Tsumeb in Namibia. Die paläontologische Abteilung beherbergt eine Vielzahl von Fossilien, insbesondere Ammoniten. Die Exponate stammen zum Teil aus der alttertiären Ölschiefergrube Messel bei Darmstadt.

Im Museumskeller lässt sich in einem Schaubergwerk die Arbeit des Bergmanns erkunden. Zum Museum gehört weiterhin eine Edelsteinschleiferei.

Ein weiterer Schwerpunkt des Museums für Naturkunde ist die museumspädagogische Arbeit. Es existiert eine Vielzahl von Angeboten für unterschiedliche Altersklassen.

Exponate (exemplarisch)Bearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Oliver Volmerich: Naturkundemuseum eröffnet mit drei Jahren Verspätung, Ruhr Nachrichten, 27. April 2018.
  2. Oliver Volmerich: Warum das Naturkundemuseum auch 2019 noch nicht wiedereröffnet, Ruhr Nachrichten, 14. Januar 2019.
  3. http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/museum_fuer_naturkunde/museum_1/aquarium_und_terrarien/index.html

Koordinaten: 51° 32′ 9″ N, 7° 27′ 28″ O