Monteparano

italienische Gemeinde in Apulien

Monteparano (im lokalen Dialekt: Muntiparanu) ist eine südostitalienische Gemeinde (comune) mit 2315 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2022) in der Provinz Tarent in Apulien. Die Gemeinde liegt etwa 15 Kilometer ostsüdöstlich von Tarent im Salento. Monteparano ist Teil der Unione dei Comuni di Montedoro.

Monteparano
Monteparano (Italien)
Monteparano (Italien)
Staat Italien
Region Apulien
Provinz Tarent (TA)
Koordinaten 40° 27′ N, 17° 25′ OKoordinaten: 40° 27′ 0″ N, 17° 25′ 0″ O
Höhe 135 m s.l.m.
Fläche 3,0 km²
Einwohner 2.315 (31. Dez. 2022)[1]
Postleitzahl 74020
Vorwahl 099
ISTAT-Nummer 073018
Bezeichnung der Bewohner Monteparanesi
Schutzpatron Kajetan von Thiene, Cosmas und Damian, Josef von Nazaret (7. August, 26. September, 19. März)
Website Monteparano

Geschichte Bearbeiten

In den Jahren 1460/61 zerstörten die Truppen des Fürsten von Albanien, Georg Kastriota, genannt Skanderbeg, die „Casali“ (Plural von „Casale“; italienische Bezeichnung für ein Haus oder eine Häusergruppe auf dem Land) in der Provinz Tarent, deren Feudalherren mit dem Rebellen Giovanni Antonio Orsini del Balzo, letzter Fürst von Tarent, gegen den spanischen König von Neapel, Ferdinand I., aus dem Hause Aragon, verbündet waren.[2]

Nach dem Sieg kehrte Skanderbeg mit einem Teil der Truppen in die Heimat zurück, während ein großer Teil der Truppen die Erlaubnis erhielt, sich in Apulien niederzulassen, wo sie „Albania Salentina“ (salentinisches Albanien) gründeten.[3]

Verkehr Bearbeiten

Durch die Gemeinde führt die Strada Statale 7ter Appia.

Weblinks Bearbeiten

Commons: Monteparano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2022. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2022).
  2. Vincenza Musardo Talò: Il Casale di Monteparano. abgerufen am 20. November 2016 (italienisch)
  3. Pasquale Pandolfini: Albania e Puglia: vicende storiche, politiche e religiose fra le due sponde dell'Adriatico. In: Biblos. Band 14, Nr. 28, 2007, S. 85 (italienisch, vatrarberesh.it [PDF]).