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Monika Heinold auf dem Landesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein in Neumünster
Monika Heinold auf dem Landesparteitag 2016 von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein in Neumünster
Monika Heinold (2013)

Monika Heinold (* 30. Dezember 1958 in Gütersloh) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen).

Sie war von 2000 bis 2012 (Ende Wahlperiode) parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein. Seit dem 12. Juni 2012 ist sie Finanzministerin Schleswig-Holsteins in den Kabinetten Albig (2012–2017) und Günther (seit 2017), zudem ist Heinold seit dem 6. Februar 2018 Erste stellvertretende Ministerpräsidentin.

Inhaltsverzeichnis

Leben und BerufBearbeiten

Nach der Mittleren Reife besuchte Monika Heinold die Fachschule für Erzieher in Schleswig, wo sie auch das Fachabitur erwarb. Anschließend war sie in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen tätig. Monika Heinold hat zwei Söhne.

ParteiBearbeiten

Monika Heinold trat 1984 den Grünen bei.

Abgeordnete und öffentliche ÄmterBearbeiten

KreistagsmitgliedBearbeiten

Von 1990 bis 1996 gehörte sie dem Kreistag des Kreises Segeberg an.

LandtagsabgeordneteBearbeiten

Monika Heinold war von 1996 bis 2012 Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein. Sie war hier von 1996 bis 2000 stellvertretende Vorsitzende und ab dem Jahr 2000 parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Monika Heinold ist stets über die Landesliste in den Landtag eingezogen.

Die Grünen in Schleswig-Holstein hatten Monika Heinold zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 27. September 2009 nominiert. Auch zur Landtagswahl am 6. Mai 2012 und zur Landtagswahl am 7. Mai 2017 wurde Heinold zur Spitzenkandidatin ihrer Partei gewählt.

Finanzministerin des Landes Schleswig-HolsteinBearbeiten

Seit dem 12. Juni 2012 ist sie Finanzministerin des Landes Schleswig-Holstein – zunächst im Kabinett Albig einer SPD-Grüne-SSW-Koalition ("Küstenkoalition") und seit Juni 2017 im Kabinett Günther als Teil einer Jamaika-Koalition von CDU, FDP und Grünen.

Am 6. Februar 2018 wurde sie zusätzlich zur neuen ersten Stellvertreterin des Ministerpräsidenten ernannt.[1]

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten