Mondsonde

Raumsonde zur Erforschung des Erdmonds

Als Mondsonde wird eine Raumsonde bezeichnet, deren Ziel (in der Regel) die wissenschaftliche Erforschung des Erdmondes ist. Dabei wird unterschieden zwischen

Die ersten erfolgreichen Mondsonden waren die drei sowjetischen Lunik-Missionen (Lunik 1–3, 1959), wovon mit der zweiten eine gezielte harte Landung auf der Mondoberfläche gelang und die dritte erstmals die Mondrückseite fotografierte, sowie die US-amerikanische Pioneer 4 (1959) mit einem geplanten Vorbeiflug am Mond in etwa 60.000 km Abstand. Die sieben bereits 1958 gestarteten SU- und US-Sonden versagten jedoch noch alle, meist durch Explosion der Trägerrakete.

Mondsonden mit neuen TechnikenBearbeiten

Raumfahrtgeschichte und Astronomiegeschichte schrieben vor allem:

Mit Kaguya und Chang’e-1 traten 2007 erstmals Japan und China auf den Plan; 2008 folgte Indien mit Chandrayaan-1. Weitere bedeutende Mondsonden sind:

Geplante Neuerungen in den kommenden Jahren sind vor allem privat betriebene Mondlander, Miniatursonden im Cubesat-Format und Erkundungmissionen in die Südpolregion des Mondes.

Siehe auchBearbeiten

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