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Mogens Herman Hansen (* 20. August 1940 in Frederiksberg) ist ein dänischer Althistoriker.

Hansen studierte an der Universität Kopenhagen und lehrte dort seit 1968. Er war von 1993 bis 2005 Leiter des Copenhagen Polis Center. Er gilt als „einer der besten Kenner der athenischen Geschichte und Verfassung“.[1] In dem Buch Die athenische Demokratie von Jochen Bleicken ist er der meistzitierte moderne Historiker.[2] Laut Beat Näf ist er „der heute bedeutendste Erforscher der attischen Demokratie“.[3]

WerkeBearbeiten

  • Atimistraffen i Athen i klassisk tid, Odense 1973.
  • Eisangelia. The sovereignty of the people's court in Athens in the fourth century B. C. and the impeachment of generals and politicians, Odense 1975.
  • Initiative und Entscheidung. Überlegungen über die Gewaltenteilung im Athen des 4. Jahrhunderts, Konstanz 1983.
  • Die athenische Volksversammlung im Zeitalter des Demosthenes, Konstanz 1984.
  • The Athenian assembly in the age of Demosthenes, Oxford 1987.
  • Was Athens a democracy? Popular rule, liberty and equality in ancient and modern political thought, Copenhagen 1989.
  • Die athenische Demokratie im Zeitalter des Demosthenes. Struktur, Prinzipien und Selbstverständnis, Berlin 1995.
  • The Athenian democracy in the age of Demosthenes. Structure, principles and ideology, Oxford 1991 / London 1999.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Dieter Timpe: Literaturbericht Altertum: Griechische Geschichte. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 47 (1996), S. 485.
  2. Dieter Timpe: Literaturbericht Altertum: Griechische Geschichte. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 47 (1996), S. 485.
  3. Oldenbourg Geschichte Lehrbuch Antike. München 2004, S. 393.