Mineo

italienische Gemeinde

Mineo ist eine italienische Gemeinde der Metropolitanstadt Catania in der Region Sizilien mit 5251 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019).

Mineo
?
Mineo (Italien)
Staat Italien
Region Sizilien
Metropolitanstadt Catania (CT)
Lokale Bezeichnung Minìu / Minèu
Koordinaten 37° 16′ N, 14° 41′ OKoordinaten: 37° 16′ 0″ N, 14° 41′ 0″ O
Höhe 511 m s.l.m.
Fläche 244 km²
Einwohner 5.251 (31. Dez. 2019)[1]
Fraktionen Borgo Pietro Lupo
Postleitzahl 95044
Vorwahl 0933
ISTAT-Nummer 087027
Bezeichnung der Bewohner Menenini / Mineoli
Schutzpatron Sant’Agrippina
Website comune.mineo.ct.it
Ansicht von Mineo

Lage und DatenBearbeiten

Mineo liegt 66 km südwestlich von Catania. Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft, in der Viehzucht oder in der Möbelindustrie.

Die Nachbargemeinden sind Aidone (EN), Caltagirone, Grammichele, Licodia Eubea, Militello in Val di Catania, Palagonia, Piazza Armerina (EN), Ramacca und Vizzini.

GeschichteBearbeiten

Die Ursprünge Mineos reichen bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurück. In arabischer Zeit wurde der Ort zu einer Festung ausgebaut.

Im Jahr 1826 stürzte bei Mineo ein Meteorit zu Boden. Die 42 Gramm schweren Überreste wurden anschließend als Pallasit klassifiziert.[2]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Kirche Sant’Agrippina stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert, das Innere aus dem 18. Jahrhundert. Im Inneren befindet sich eine Krippe, die aus dem 18. Jahrhundert stammt. Die Kirche San Pietro wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Im Inneren steht eine Christusfigur aus Holz. Die Kirche Santa Maria Maggiore wurde im 11. Jahrhundert erbaut, allerdings im 18. Jahrhundert rekonstruiert. Im Inneren befindet sich eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert.

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Mineo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Mineo. Meteoritical Bulletin, abgerufen am 9. März 2021.