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Basisdaten
Titel: Militärstrafgesetz
Abkürzung: MStG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Schweiz, Schweizer Truppen im Ausland
Rechtsmaterie: Strafrecht
Systematische
Rechtssammlung (SR)
:
321.0
Ursprüngliche Fassung vom:13. Juni 1927
Inkrafttreten am: 1. Januar 1928
Letzte Änderung durch: AS 2018 3803 (PDF; 532 kB)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
1. Januar 2019
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Militärstrafgesetz vom regelt in der Schweiz im Wesentlichen das materielle Strafrecht für den militärischen Bereich. Es wird im Gegensatz zum bürgerlichen Strafgesetzbuch nicht von den zivilen Strafbehörden, sondern von der Militärjustiz angewandt.

Inhaltsverzeichnis

Systematik innerhalb der RechtsordnungBearbeiten

Das Militärstrafrecht ist vom bürgerlichen Strafrecht völlig getrennt. Der Allgemeine Teil des Militärstrafgesetzes entspricht allerdings weitgehend demjenigen des zivilen Strafgesetzbuchs und manche Parallelen finden sich auch im Besonderen Teil.[1]

GeltungsbereichBearbeiten

Die Straftatbestände des Militärstrafgesetzes sind nur anwendbar, wenn der Täter nach Art. 3 ff. MStG dem Militärstrafrecht unterstellt ist. Grundsätzlich für sämtliche Straftatbestände unterstellt sind:

  • Militärdienstpflichtige im Militärdienst und ausserhalb des Militärdienstes betreffend dienstliche Pflichten und militärische Stellung (Art. 3 Abs. 1 Ziff. 1, 3 und 4 MStG);
  • Stellungspflichtige während des Orientierungstages und der Rektutierungstage sowie ausserhalb dieser Tage bezüglich ihrer Stellungspflicht (Art. 3 Abs. 1 Ziff. 5 MStG);
  • Berufsmilitärs, eidgenössische Grenzwachtkorps und Personen im Friedensförderungsdienst im Dienst und ausserhalb des Dienstes betreffend dienstliche Pflichten und Stellung oder in Uniform (Art. 3 Abs. 1 Ziff. 6 MStG)

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stefan Trechsel, Peter Noll, Mark Pieth: Schweizerisches Strafrecht Allgemeiner Teil. 7. Auflage. Zürich/Basel/Genf 2017, ISBN 978-3-7255-6594-8, S. 39.
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