Mileva Marić

serbische Physikerin und Mathematikerin, Ehefrau Albert Einsteins (1875–1948)

Mileva Marić (serbokroatisch-kyrillisch Милева Марић; gelegentlich, besonders auf offiziellen Dokumenten, auch in der ungarischen Schreibweise Mileva Marity; * 19. Dezember 1875 in Titel, Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn, heute Vojvodina, Serbien; † 4. August 1948 in Zürich, Schweiz) war die erste Serbin und eine der ersten Frauen, die ein Mathematik- und Physikstudium absolvierte. Albert Einstein war ihr Kommilitone am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich und ihr späterer Ehemann.

Mileva Marić, 1896

LebenBearbeiten

Marić entstammte einer wohlhabenden serbischen Familie aus der Vojvodina, die damals zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörte. Sie wurde von ihrem Vater, der ihre intellektuellen Fähigkeiten erkannt hatte, in ihrer Ausbildung stark gefördert und besuchte zunächst die Serbische Höhere Mädchenschule in Novi Sad, anschließend die Realschule und das königlich-serbische Gymnasium in Šabac. Als ihre Familie nach Zagreb umzog, wechselte sie auf das dortige Gymnasium. Später setzte sie ihre Ausbildung in der Schweiz an der Höheren Töchterschule der Stadt Zürich fort und legte schließlich in Bern die Maturität ab.

Sie immatrikulierte sich an der Universität Zürich für das Studium der Medizin, wechselte aber nach einem Semester an das Eidgenössische Polytechnikum, die spätere Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), wo sie sich 1896 für das Studium der Mathematik und Physik, als einzige Frau ihres Jahrgangs, einschrieb und die gleichen Vorlesungen besuchte wie Albert Einstein, mit dem sie bald eng befreundet war. Im Wintersemester 1897/98 war sie Gasthörerin an der Universität Heidelberg[1] und kehrte im April 1898 ans Polytechnikum zurück. 1899 bestand sie die erste Prüfung, während sie die Diplomprüfung im Jahr danach nicht bestand, vor allem hatte sie schlechte Noten in Mathematik (Funktionentheorie) und ihre Diplomarbeit erhielt nur eine mittelmäßige Benotung. Im Jahre 1901 wurde sie von Einstein schwanger. Sie wiederholte die Diplomprüfung, im dritten Monat schwanger, bestand jedoch auch beim zweiten Mal nicht. Ein Versuch einer Promotion scheiterte gleich am Anfang, da sie (wie Einstein auch) Probleme mit dem Physikprofessor Heinrich Weber hatte.[2]

 
Das Haus von Mileva Einstein-Marić an der Huttenstrasse 62 in Zürich

1902 kam die uneheliche Tochter von Marić und Einstein, Lieserl genannt, in der Vojvodina, wo Marićs Familie lebte, zur Welt. Über das Schicksal des Kindes ist nichts bekannt; entweder es erkrankte und starb 1903 oder wurde zur Adoption freigegeben. Der Enkel wegen suchte Einsteins Mutter Pauline Einstein den Kontakt zur Zürcher Familie des Sohnes. Im März und Oktober 1913 gab es Besuche von Pauline Einstein in Zürich. Aber bereits zu Weihnachten 1913 kam es zur Entzweiung, weil Pauline Einstein provokativ die Geschenke für die Enkel nicht an die Schwiegertochter sandte.[3]

1903 heirateten Marić und Einstein gegen den Willen von Einsteins Mutter in Bern, 1904 gebar sie ihren Sohn Hans Albert. Zwischen 1905 und 1912 folgte Marić Einstein nach Zürich, Prag und zurück nach Zürich, wo sie 1910 ihren zweiten Sohn Eduard gebar. In Bern ist Mileva bei den Sitzungen der „Akademie Olympia“ von Einstein und seiner beiden Freunde Conrad Habicht und Maurice Solovine zugegen, ergreift aber nicht das Wort.[1]

Seit 1912 führte Einstein heimlich einen Briefwechsel mit seiner späteren zweiten Frau Elsa. 1914 erzwang Albert Einstein die Trennung, nachdem Mileva mit den Söhnen nur wenige Monate in Berlin gelebt hatte und zeitweise bei Fritz Haber Zuflucht gefunden hatte. Von der ersten Wegfahrt kehrte sie mit den Söhnen nach Berlin zurück, um doch noch eine Versöhnung zu bewirken. Danach nötigte sie Einstein dazu, mit den Söhnen endgültig nach Zürich zurückzukehren. Mit dem letzten regulären Zug vor Einsetzen des Militärfahrplans fuhren die drei nach Zürich zurück.[4] Von Berlin aus versuchte Einstein 1915 und erneut 1918, Mileva zur Scheidung zu bewegen, unter anderem mit dem Versprechen, dass er ihr, sollte er den Nobelpreis erhalten, das Preisgeld überlassen werde. Die Ehe wurde am 14. Februar 1919 wegen „natürlicher Unverträglichkeit“ am Bezirksgericht Zürich geschieden.

 
Grab in Zürich

Marić und ihre Söhne lebten in der Folge in bescheidenen Verhältnissen. Einstein erhielt 1922 den Nobelpreis für Physik für ihm 1921 zugesprochene „Verdienste auf dem Gebiet der theoretischen Physik“. Das Preisgeld gab er aber nicht gemäß der Scheidungsvereinbarung seiner ersten Frau, sondern kaufte für sie drei Mietshäuser (das Preisgeld legte er an der Wall Street an, wo es 1929 großteils verloren ging),[5] unter anderem eine Liegenschaft an der Huttenstrasse 62 im Oberstrass-Quartier in Zürich.[6] Die Behandlung ihres an Schizophrenie erkrankten Sohnes Eduard verschlang einen Großteil der Summe.[7] Marić kümmerte sich um ihren Sohn Eduard, bis sie 1948 vereinsamt in einer Privatklinik in Zürich starb.[8] Sie wurde im sogenannten Jugoslawengrab, einem Gemeinschaftsgrab exilierter Jugoslawen auf dem Friedhof Nordheim in Zürich, begraben. Das serbische Diasporaministerium hat später einen Gedenkstein mit einem Porträt an der Stelle anbringen lassen.[9]

Diskussion um den Beitrag von Mileva Maric zu Einsteins ArbeitenBearbeiten

 
Albert und Mileva Einstein, 1912
 
Im mittleren, sog. Einsteinhaus an der Kramgasse 49 in Bern wohnten im 2. Stock Albert und Mileva Einstein von 1903 bis 1905

Der geistige Anteil, den Einsteins erste Frau – insbesondere in der Zeit direkt nach der Jahrhundertwende – auf seine Arbeit hat, ist nach wie vor Gegenstand von Diskussionen. Marić hinterließ keine eigenen wissenschaftlichen Arbeiten, die ihr namentlich zugeordnet werden können. Das Original der Arbeiten zur Relativitätstheorie blieb auch nach der Preisverleihung verschwunden. Nach Aussage des Physikers Abram Fjodorowitsch Joffe (Begründer der Annalen der Physik) war das Originalmanuskript der 1905 publizierten Artikel mit „Einstein-Marity“ unterschrieben, wobei „Marity“ die ungarische Schreibweise von Milevas Familiennamen Marić ist.[10][11] Joffe, der 1905 Assistent von Conrad Röntgen war, der wiederum die bei den Annalen der Physik eingereichten Aufsätze mit zu begutachten hatte, meinte, es sei in der Schweiz üblich, dass verheiratete Männer den Geburtsnamen ihrer Ehefrauen – Marity war der Name, den Marić auf Urkunden führte – ihrem Namen beifügen, was jedoch nicht zutrifft.[12] Zudem gibt es Belege, dass Marić auch nach 1905 eng mit Einstein zusammenarbeitete; so sind beispielsweise sieben Seiten der handschriftlichen Vorlesungsunterlagen Einsteins zur analytischen Mechanik von 1910 in Marićs Handschrift verfasst.[13]

Beides hätte aber keine Beweiskraft für eine inhaltliche Einflussnahme, sondern würde nur zeigen, dass sie das Manuskript für die Verschickung geschrieben hat, ähnlich wie sie Einstein, der als Student häufig die Vorlesungen schwänzte, besonders die seines Physikprofessors Heinrich Weber, dessen Vorlesungsinhalte bezüglich der modernen theoretischen Physik ihm dürftig und vom Inhalt her antiquiert vorkamen, auch mit Vorlesungsmitschriften versorgte. Beide studierten deshalb zusammen im Selbststudium physikalische Werke.[14] Die Briefe von Mileva Maric an Einstein aus dieser Zeit – sie waren häufig getrennt – sind auf Seiten Einsteins nicht oder nur wenig erhalten. In den Antwortbriefen von Einstein finden sich aber ebenfalls keine Beweise für eine Beteiligung.[14] Es gibt, so das Fazit der gründlichen Untersuchungen von Allen Esterson und David C. Cassidy in ihrem Buch über Mileva Maric von 2019, keine Anhaltspunkte, dass sie inhaltlich an Einsteins Untersuchungen stärker beteiligt war, als es der Rolle eines Diskussionspartners für seine Ideen entsprochen hätte. In den wenigen erhaltenen Briefen, in denen sie direkt auf Briefe antwortet, in denen Einstein seine aktuelle Forschung dargelegt hatte, antwortet sie nicht hierauf, sondern schreibt nur zu privaten Dingen.[14] Sie sorgte allerdings für Stabilität der familiären Umgebung, die Einstein brauchte, um seine Arbeiten auszuführen.[14] Wahrscheinlich assistierte sie ihm auch beim Korrekturlesen und anderen praktischen Dingen, auch wenn es dafür keine dokumentarischen Belege gibt. Nach Esterson und Cassidy ist es anhand der erhaltenen Dokumente unmöglich festzustellen, inwieweit sie in der Zeit vor und um 1905 (Einsteins Wunderjahr) den physikalischen Inhalt seiner Arbeiten überhaupt mit ihm diskutierte. Es gibt für eine eigenständige wissenschaftliche Betätigung und Diskussionen mit Einstein über seine damaligen revolutionären physikalischen Ideen keinen Beleg. Selbst in den Briefen an ihre engste Freundin Helene Kaufler Savic gibt es keinerlei Anhaltspunkte für eine eigene wissenschaftliche Betätigung.[14] Diese Briefe gehen von 1899 bis 1932 und wurden zuerst 2003 veröffentlicht.[15]

Esterson und Cassidy kritisieren, dass die Darstellung ihrer Rolle im Leben Einsteins in der Öffentlichkeit immer noch durch das enthusiastische, aber stark von familiärem Hörensagen gespeiste und von Spekulation geprägte Buch der serbischen Historikerin Desanka Trbuhović-Gjurić[16] geprägt ist. Die Autorin geht sogar so weit anzunehmen, dass Mileva-Maric Ko-Autorin des Aufsatzes von 1905 zur speziellen Relativitätstheorie war. Das Buch erschien schon 1969 in serbischer Sprache und fand durch Übersetzungen ins Deutsche und Französische in den 1980er und 1990er Jahren – eine englische Übersetzung erschien nie – weite Verbreitung und prägte auch in davon geprägten populärwissenschaftlichen, den Inhalt des Buches unkritisch wiederholenden Darstellungen das öffentliche Bild.[14] Das gilt insbesondere für einen Aufsatz der Linguistin, Psychotherapeutin und Feministin Senta Trömel-Plötz[17] und des Physikers Evan Harris Walker[18][19] aus demselben Jahr (Beitrag zur Konferenz der American Association for the Advancement of Science zum frühen Einstein anlässlich der durch den ersten Band der Gesammelten Werke neu bekanntgewordenen Dokumente). Dem Buch von Trbuhovic-Gjurie attestieren Esterson und Cassidy schwere Mängel und fehlende Belege, halten ihm aber zugute, auf die erste Frau von Einstein, Mileva Maric, und Details zu seiner und ihrer frühen Biographie überhaupt aufmerksam gemacht zu haben. Danach sind im Laufe des Einstein-Projekts, der Herausgabe seiner Gesammelten Werke (der erste Band erschien 1987), viele neue Dokumente aus Einsteins Studienzeit und Privatleben zu Tage gekommen, öffentlich zugänglich gemacht und veröffentlicht worden. Darunter waren auch 51 neu entdeckte Briefe zwischen Albert Einstein und Mileva Maric aus der Zeit zwischen Oktober 1897 und Februar 1902 aus dem Besitz des gemeinsamen Sohnes Hans Albert Einstein, die in Band 1 der Gesammelten Werke abgedruckt wurden. Wie Ruth Sime im Buch von Esterson und Cassidy betont, zeigt die Biographie von Mileva Maric auch die großen Probleme, denen Frauen damals in der Physik begegneten, und ihre Entschlossenheit, diese zu überwinden.

Auch schon die anerkannten Physiker und Wissenschaftshistoriker John Stachel,[20] Abraham Pais,[21] Gerald Holton,[22] Armin Hermann,[23] Albrecht Fölsing in seiner Einstein-Biographie (Suhrkamp 1993) und einem Zeit-Aufsatz von 1990 und der Wissenschaftshistoriker Alberto A. Martinez[24] lehnten die Sichtweise einer größeren Beteiligung von Mileva Maric an Einstein's Ideen ab. Ihrer Ansicht nach lassen die vorhandenen Quellen nicht den Schluss zu, dass Marić einen nennenswerten Anteil an Einsteins Schaffen hatte. Stattdessen sei die Rolle der Mileva Marić in erster Linie die Funktion eines „Resonanzbodens“ für Einsteins Ideen gewesen, indem sie ihn durch kritisches Zuhören und kompetentes Hinterfragen seiner Ausführungen unterstützte, ähnlich wie dessen Freund Michele Besso.

EhrungenBearbeiten

 
Gedenktafel Mileva Einstein-Marić an der Huttenstrasse 62, Zürich
 
Büste in Novi Sad

Im Jahr 2005 wurde Mileva Marić in Zürich von der „Gesellschaft zu Fraumünster“ als „Mitentwicklerin der Relativitätstheorie“ geehrt, und am Haus Huttenstrasse 62, ihrem Wohnsitz in Zürich, wurde zu ihrer Erinnerung eine Tafel angebracht.[25] 60 Jahre nach ihrem Tod wurde 2008 am Haus der ehemaligen Klinik Eos an der Carmenstrasse 18 in Zürich, in der Marić starb, ebenfalls eine Gedenktafel angebracht, im Juni 2009 folgte eine weitere auf dem Friedhof Nordheim, Marićs letzter Ruhestätte.[26]

Gedenktafel Huttenstrasse 62:

„MILEVA EINSTEIN-MARIC

1875–1948 Studentin der Physik am Polykum (spätere ETH) Zürich, Mitentwicklerin der Relativitätstheorie, Ehefrau Albert Einsteins, Mutter seiner drei Kinder

Mileva Maric wurde im Serbischen Titel geboren und studierte am Polykum mit Albert Einstein Physik und Mathematik. Nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter heiratete sie Albert Einstein 1903. Im März 1901 schrieb er ihr: ‚Wie glücklich und stolz werde ich sein, wenn wir beide zusammen unsere Arbeit über die Relativbewegung siegreich zu Ende geführt haben!‘ Mit Einsteins Nobelpreisgeld konnte die seit 1919 geschiedene Mileva Einstein dieses Haus kaufen. 1948 starb sie in aller Stille in Zürich.

Ehrung durch die Gesellschaft zu Fraumünster Zürich 2005.“

In Novi Sad und weiteren Ortschaften der Vojvodina stehen Büsten Marićs, in ihrer Geburtsstadt wurde eine Schule nach ihr benannt. Ihr Leben wurde auch literarisch verarbeitet, so im Roman Mileva Marić Ajnštajn von Dragana Bukumirović von 1995, im Drama Mileva Ajnštajn von Vida Ognjenović aus dem Jahr 1998,[27] sowie in den Romanen Mileva Einstein oder Die Theorie der Einsamkeit von Slavenka Drakulić, Berlin 2018, und The Other Einstein von Marie Benedict von 2016.[28]

LiteraturBearbeiten

  • Abraham Pais: Einstein Lived Here. Oxford University Press, Oxford 1994, ISBN 0-19-853994-0 (englisch)
  • Albrecht Fölsing: Albert Einstein. Eine Biographie. Frankfurt a. M. 1993
  • Albrecht Fölsing: Keine „Mutter der Relativitätstheorie“. In: Die Zeit, Nr. 47/1990
  • Monika Bankowski-Züllig: Maric, Mileva. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Barbara Bürki: Schöne und bittere Tage. Mileva Einstein-Marić. Albert Einstein-Gesellschaft, Bern 2007, ISBN 978-3-9523009-3-0.
  • Charles S. Chiu: Frauen im Schatten. Jugend und Volk, Wien 1994 ISBN 3-224-17669-5 (englisch: Peter Lang, New York 2008, ISBN 978-0-8204-8856-1)
  • Desanka Trbuhović-Gjurić: Im Schatten Albert Einsteins. Das tragische Leben der Mileva Einstein-Marić. Paul Haupt, Bern, 5. Auflage 1988, ISBN 3-258-04700-6.
  • Anne-Kathrin Kilg-Meyer: Wie sich Mileva Einstein Alberts Nobelpreis sicherte, Elisabeth Sandmann Verlag, München 2015, ISBN 978-3-945543-02-3.
  • Dord Krstić: Mileva & Albert Einstein. Their love and scientific collaboration. Didakta, Radovljica 2004, ISBN 961-6530-08-9 (englisch)
  • Dragana Bukumirović: Mileva Marić Ajnštajn. Narodna Knjiga-Alfa, Belgrad 1995 (serbisch)
  • Gerald Holton: Einstein, History, and Other Passions. American Institute of Physics, Woodbury, New York 1996, ISBN 1-56396-333-7 (englisch)
  • Inge Stephan: „Ich glaube, daß eine Frau eine Karriere machen kann wie ein Mann“. Das Leben der Mileva Marić-Einstein (1875–1947) In: Inge Stephan: Das Schicksal der begabten Frau im Schatten berühmter Männer. Kreuz Verlag, Stuttgart, 4. Auflage 1990, ISBN 3-7831-0987-6.
  • John Stachel: Einstein from ‘B’ to ‘Z’. Birkhäuser, Boston 2002, ISBN 3-7643-4143-2 (englisch)
  • John Stachel et al. (Hrsg.): The Collected Papers of Albert Einstein. Volume 1 ff., Princeton University Press, Princeton, NJ 1987 ff., ISBN 0-691-08407-6 (deutsche Originaltexte, englische Kommentare)
  • John Stachel: Albert Einstein and Mileva Marić: A Colloboration That Failed to Develop. In: Helena M. Pycior et al. (Hrsg.): Creative couples in the sciences. Rutgers University Press, New Brunswick 1996, ISBN 0-8135-2187-4 (englisch)
  • Jürgen Renn und Robert Schulmann (Hrsg.): Am Sonntag küss’ich dich mündlich. Die Liebesbriefe 1897–1903 / Albert Einstein, Mileva Marić. Piper, München 1994 (englisch 1992) ISBN 3-492-03644-9.
  • Christof Rieber: Rudolf Einstein und Albert Einstein in Hechingen und Berlin. Formen jüdischer Familiensolidarität. In: Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte 57/58 (2021/22), S. 131–187.
  • Michele Zackheim: Einstein’s daughter. The search for Lieserl. Riverhead Books, New York 1999, ISBN 1-57322-127-9.
  • Milan Popović (Hrsg.): In Albert’s shadow. The life and letters of Mileva Marić, Einstein’s first wife. Johns Hopkins University Press, Baltimore 2003, ISBN 0-8018-7856-X (englisch)
  • Senta Trömel-Plötz: Mileva Einstein-Maric: The woman who did Einstein's mathematics. In: Index on Censorship. 19, 1990, S. 33, doi:10.1080/03064229008534960. (englisch)
  • Ulla Fölsing: Mileva Maric. In: Ulla Fölsing: Nobel-Frauen. Naturwissenschaftlerinnen im Porträt. C.H. Beck, München, 4. erweiterte Auflage 2001, ISBN 3-406-47581-7
  • Vida Ognjenović: Mileva Ajnštajn. Drama u dva dela. Stubovi Kulture, Biblioteka Minut, Belgrad 1998 (serbisch)
  • Christof Rieber: Albert Einstein. Biografie eines Nonkonformisten. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2018, ISBN 978-3-7995-1281-7
  • Von Salis Katharina, Dünki Robert, Maissen Anna Pia: Neujahrsblatt der Gesellschaft zu Fraumünster, Fünfzehntes Stück auf das Jahr 2021, Edition Gilde Gutenberg, ISSN 1663-5264

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Universitätsarchiv Heidelberg (UAH), RA 4729.
  2. Esterson, Cassidy, Sime: Einstein's Wife: The Real Story of Mileva Einstein-Maric, MIT Press 2019, Zusammenfassung in Kapitel 11 (The story continues)
  3. Christof Rieber: Albert Einstein. Biografie eines Nonkonformisten. Ostfildern 2018, S. 35, 37.
  4. Christof Rieber: Albert Einstein. Biografie eines Nonkonformisten. Ostfildern 2018, S. 43–45.
  5. Albert Fölsing: Albert Einstein. Eine Biografie. Frankfurt am Main 1993, S. 150.
  6. Liegenschaft Huttenstrasse 62, Zürich: Oberstrassweg, Posten 21, Mileva Einstein. Info- und Gedenktafel durch die Frauenzunft Zürich, der „Gesellschaft zu Fraumünster“, 2005 angebracht.
  7. Thomas Huonker: Diagnose: «moralisch defekt» Kastration, Sterilisation und «Rassenhygiene» im Dienst der Schweizer Sozialpolitik und Psychiatrie 1890–1970 (PDF; 45 MB). Zürich 2003, S. 204. Abgerufen am 31. Oktober 2009.
  8. Robert Dünki, Anna Pia Maissen: «…damit das traurige Dasein unseres Sohnes etwas besser gesichert wird» Mileva und Albert Einsteins Sorgen um ihren Sohn Eduard (1910–1965). Die Familie Einstein und das Stadtarchiv Zürich. In: Stadtarchiv Zürich. Jahresbericht 2007/2008. Abgerufen am 31. Oktober 2009.
  9. Donald Greyfield: Mileva “Mica” Marić Einstein in der Datenbank von Find a Grave, abgerufen am 14. Juli 2021 (englisch).
  10. Die bessere Hälfte Einstein Stiftung, aufgerufen am 4. April 2022
  11. Abram F. Joffe: Памяти Алъберта Эйнштейна, Успехи физических наук, срт. 57, 2, 1955 (Pamyati Alberta Eynshtyna, Uspekhi fizicheskikh nauk, 57, 1955). Erinnerung an Albert Einstein, 1955 (russisch)
  12. Michael Getler: Einstein’s Wife: The Relative Motion of ‘Facts’ PBS Ombudsman; The Ombudsman Column, December 15, 2006. Abgerufen: 30. Oktober 2009 (englisch)
  13. Dord Krstić: Mileva & Albert Einstein. Their love and scientific collaboration. Didakta, Radovljica 2004, S. 142 (englisch)
  14. a b c d e f Allen Esterson, David C. Cassidy: Einstein's wife – the real story of Mileva Einstein-Maric. mit Beitrag von Ruth Sime. The MIT Press, Cambridge 2019, ISBN 978-0-262-03961-1 (englisch).
  15. Milan Popovic: In Albert's shadow, the life and letters of Mileva Maric, Einstein's first wife. Johns Hopkins University Press, 1998, abgedruckt im originalen Deutsch und in englischer Übersetzung
  16. Gjurić 1983
  17. Troemel-Ploetz 1990, S. 415–432
  18. Walker 1991
  19. Walker, der 2006 starb, war Physiker am ballistischen Forschungszentrum der US-Army in Maryland, Präsident des von ihm 1981 gegründeten Walker Cancer Research Institute und Autor von Büchern über Parapsychologie. Nach Esterson, Cassidy, Einstein's wife, 2019, Vorwort.
  20. Stachel 1987, 1996, 2002
  21. Pais 1994
  22. Holton 1996
  23. Armin Hermann: Einstein. Der Weltweise und sein Jahrhundert. Eine Biographie. Piper, 1994, ISBN 3-492-03477-2, S. 115, 124–128.
  24. Martinez 2005
  25. Gesellschaft zu Fraumünster ehrt Mileva Einstein-Marić „Mitentwicklerin der Relativitätstheorie“ Sechseläuten 2005. Katharina von Salis: Laudatio (PDF)
  26. Unveiling and consecration of memorial gravestone dedicated to Mileva Marić Einstein. Republic of Serbia, Ministry for Diaspora, 14. Juni 2009. Abgerufen: 4. November 2009
  27. Mrs. Einstein takes the stage. (Memento vom 2. November 2012 im Internet Archive) In: Lincolnwood Review, 7. November 2002. Abgerufen: 4. November 2009 (englisch)
  28. Deutsch Marieke Heimburger, Frau Einstein. Kiepenheuer&Witsch, Köln 2018, ISBN 978-3-462-04981-7