Mikel Merino

spanischer Fußballspieler

Mikel Merino Zazón (* 22. Juni 1996 in Pamplona) ist ein spanischer Fußballspieler. Der zentrale Mittelfeldspieler steht bei Real Sociedad San Sebastián unter Vertrag.

Mikel Merino
Mikel Merino 2017.jpg
Mikel Merino (2017)
Personalia
Name Mikel Merino Zazón
Geburtstag 22. Juni 1996
Geburtsort PamplonaSpanien
Größe 188 cm
Position Zentrales Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
CD Amigó
0000–2013 CA Osasuna
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2013–2014 CA Osasuna B 5 (0)
2014–2016 CA Osasuna 63 (5)
2016–2017 Borussia Dortmund 8 (0)
2017–2018 Newcastle United 24 (1)
2018– Real Sociedad 53 (6)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2014–2015 Spanien U19 12 (1)
2016–2019 Spanien U21 20 (4)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 28. Februar 2020

KarriereBearbeiten

VereineBearbeiten

Merino begann seine Karriere beim CD Amigó[1] und wechselte von dort in die Jugendakademie des CA Osasuna. Dort spielte er ab 2013 ein Jahr für die B-Mannschaft und rückte zur Saison 2014/15 zu den Profis auf. Am 23. August 2014 debütierte er beim 2:0-Heimsieg gegen den FC Barcelona B in der Segunda División. Sein erstes Tor erzielte Merino am 21. Dezember 2014 beim 2:1-Auswärtssieg gegen UD Las Palmas. In seiner ersten Saison kam er auf 29 Ligaeinsätze. In der Spielzeit 2015/16 erzielte er vier Tore in 34 Ligaspielen und erreichte mit der Mannschaft den sechsten Tabellenplatz, der sie zu Aufstiegs-Playoffs qualifizierte. Dort setzte sich Merino mit Osasuna gegen Gimnàstic de Tarragona und den FC Girona durch, was den Aufstieg in die Primera División bedeutete.

Zur Saison 2016/17 wechselte Merino in die deutsche Bundesliga zu Borussia Dortmund. Er unterschrieb Mitte Februar 2016 einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2021.[2] Am Saisonende gewann er mit der Mannschaft den DFB-Pokal.

Zur Spielzeit 2017/18 wechselte Merino zunächst auf Leihbasis samt Kaufpflicht ab einer bestimmten Anzahl von Pflichtspieleinsätzen zum Premier-League-Aufsteiger Newcastle United.[3] Nach sieben Premier-League-Einsätzen (kein Tor) wurde er im Oktober 2017 schließlich fest verpflichtet und mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2022 ausgestattet.[4]

Zur Saison 2018/19 kehrte Merino nach Spanien zurück und schloss sich dem Erstligisten Real Sociedad San Sebastián an. Er unterschrieb einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2023.[5]

NationalmannschaftBearbeiten

Merino spielte im November 2014 im Rahmen zweier Freundschaftsspiele erstmals für die spanische U19-Nationalmannschaft. Im Juli 2015 nahm er mit ihr an der U19-Europameisterschaft in Griechenland teil. Im Laufe des Turniers kam er fünfmal zum Einsatz, erzielte ein Tor und gewann mit der Mannschaft nach einem 2:0-Finalsieg gegen Russland am 19. Juli 2015 den Titel.

Am 1. September 2016 debütierte Merino beim 6:0-Sieg gegen San Marino in der U21-Nationalmannschaft. Sein erstes Tor erzielte er am 23. März 2017 beim 3:1-Sieg gegen Dänemark. Im Juni 2017 nahm er mit der Mannschaft an der U21-Europameisterschaft in Polen teil und wurde nach dem 0:1 im Finale gegen Deutschland Vizeeuropameister. Zwei Jahre später gewann er bei der U21-Europameisterschaft 2019 in Italien und San Marino mit seiner Mannschaft den Titel.

ErfolgeBearbeiten

CA Osasuna

Borussia Dortmund

Nationalmannschaft

FamilieBearbeiten

Sein Vater Ángel (* 1966) war ebenfalls Fußballspieler und verbrachte den Großteil seiner Karriere beim CA Osasuna.

WeblinksBearbeiten

Commons: Mikel Merino – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mikel Merino, noveno juvenil en debutar, Diario de Navarra, 17. März 2014, abgerufen am 30. Dezember 2016 (spanisch).
  2. Meldung auf dem offiziellen Twitter-Profil von Borussia Dortmund vom 15. Februar 2016, abgerufen am 15. Februar 2016.
  3. Mikel Merino auf Leihbasis zu Newcastle United auf der Website von Borussia Dortmund vom 28. Juli 2017, abgerufen am 28. Juli 2017.
  4. Merino pens permanent deal at United, nufc.co.uk, 13. Oktober 2017, abgerufen am 13. Oktober 2017.
  5. Real Sociedad sign Mikel Merino, realsociedad.eus, 12. Juli 2018, abgerufen am 12. Juli 2018.