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Microsoft OneNote

Free-Form Notiz-App für Personal Computer und Smartphones

Microsoft OneNote ist eine Software von Microsoft, die den PC als digitalen Notizblock nutzt.

Microsoft OneNote

Logo von Microsoft OneNote
Basisdaten

Entwickler Microsoft
Erscheinungsjahr 2003
Aktuelle Version OneNote 2016 (Windows), OneNote 2019 (macOS)
Betriebssystem Microsoft Windows, macOS, Apple iOS, Windows Phone, Android
Kategorie Scratchpad
Lizenz Proprietär
deutschsprachig ja
Website von OneNote

Die Software wird unter macOS zusammen mit dem Office-Paket oder als kostenloser Download vertrieben. Unter Windows wird OneNote als Windows-10-App (UWP) vertrieben, es löste die ehemalige, im Office-Paket mitgelieferte Win32-Anwendung ab.

Inhaltsverzeichnis

AnwendungBearbeiten

Microsoft warb damit, dass mit OneNote elektronische Notizen geordnet und leicht wiedergefunden werden können. Der OneNote-„Notizblock“ ist in Abschnitte mit Unterabschnitten gegliedert, die jeweils mehrere Seiten enthalten können. Innerhalb einer Seite können die Seitenelemente verschoben werden. Text kann nicht nur eingetippt, sondern mit einem Tablet-PC auch handschriftlich eingegeben werden. OneNote integriert sich in verschiedene Office-Programme von Microsoft, wodurch Notizen, z. B. in Microsoft Word, oder Kontaktinformationen in Microsoft Outlook leicht aus OneNote übernommen werden können.

Notizen können dabei untereinander verknüpft werden. Eingefügte Inhalte werden dabei automatisch mit ihrer Herkunft verlinkt. So werden z. B. eingefügte Textabschnitte aus Webseiten automatisch mit der entsprechenden URL versehen. In OneNote können Bilder, Videodateien und Texte abgelegt werden. Durch die integrierte Text- und Spracherkennung können Texte in eingefügten Bildern (z. B. von Screenshots) und Sprachdateien (Diktate) nach Stichwörtern durchsucht werden.

"Sammlungen" in OneNote 2016 vom Office-Paket bestehen aus einer Datei- und Ordnerstruktur, die sich auf lokale Datenträger und Netzwerkfreigaben speichern lässt. Letztere erlauben ein gemeinsames Bearbeiten mit anderen Nutzern oder den Zugriff von unterschiedlichen Geräten aus. Zusätzlich – unter macOS ausschließlich – lassen sich „Notizbücher“ auch auf SharePoint und in Microsofts Cloud-Dienst OneDrive ablegen, was ebenfalls eine Bearbeitung mit mehreren Teilnehmern und die Synchronisation der Inhalte über verschiedene Geräte aller unterstützten Plattformen erlaubt.

GeschichteBearbeiten

Mit der Version OneNote 2003 kam das Produkt im November 2003 erstmals auf den Markt. Es gab drei Service Packs bis im Januar 2007 OneNote 2007 veröffentlicht wurde. Im Juli 2010 folgte OneNote 2010 und im Januar 2013 OneNote 2013. Die aktuelle Desktop-Version wird seit September 2015 als OneNote 2016 in Verbindung mit Microsoft Office (MS Office 2016, auch in der Abonnement-Version Office 365) und als OneNote in abgewandelter Form mit Windows 10 verbreitet.[1][2]

Seit Januar 2011 ist von Microsoft eine Apple-iOS-App über den App Store[3] sowie seit Februar 2012 eine Android-Version über Google Play[4] zum kostenlosen Download erhältlich. Seit dem 17. März 2014 ist OneNote auch für Mac OS X erhältlich.[5] Damit ist auch die Synchronisation von Notizen auf einem Windows-PC oder einem Mac und einem Smartphone mit Windows-Phone-, Android- oder iOS-basierten Geräten über OneDrive-Konten möglich.[6]

Seit Mitte März 2014 ist OneNote auf allen Plattformen kostenlos nutzbar, wobei Benutzer gekaufter Office-Versionen zusätzliche Funktionen bekommen.[7][8][9]

Nachdem unter Windows jedoch schon lange keine Featureupdates für OneNote erschienen ist, ist in Office 2019 für Windows kein OneNote mehr enthalten.[10] In dessen Folge wird auch mit dem Microsoft Office 365 Build 1812 kein OneNote mehr mitgeliefert. Eine "Standalone"-Variante für x86 und x64 wird von Microsoft derzeit separat angeboten.[11] Die als Nachfolger empfohlene UWP-App unterstützt keine lokalen Notizbücher mehr (wie unter macOS nur noch OneDrive) und ist für Tablets und die Stift-Nutzung optimiert. Unter macOS wird OneNote wie bisher weiterentwickelt und mit Office 2019 für Mac mitgeliefert.

LiteraturBearbeiten

  • Winfried Seimert: OneNote 2016. Praxiswissen für die Arbeit mit Computer, Smartphone und Tablet. mitp, Frechen 2017, ISBN 978-3-95845-486-6.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Microsoft Support Lifecycle für OneNote, auf der Website von Microsoft (abgerufen: 6. April 2016).
  2. Was ist der Unterschied zwischen OneNote und OneNote 2016? auf der Website office.com (abgerufen: 7. April 2016)
  3. itunes.apple.com
  4. play.google.com
  5. zdnet.com
  6. microsoft.com (Memento des Originals vom 27. Juli 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.microsoft.com
  7. dotnetpro.de (Memento des Originals vom 22. März 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dotnetpro.de
  8. onenote.com
  9. PC-Welt
  10. Microsoft Office 2019 ohne OneNote. In: heise online. Abgerufen am 23. Mai 2018 (deutsch).
  11. https://support.office.com/de-de/article/nach-der-installation-von-office-2019-oder-office-365-fehlt-onenote-2016-1844ba87-7248-4bd8-a735-66a52f98e6e5