Michail Erasmowitsch Omeljanowski

sowjetischer Philosoph

Michail Erasmowitsch Omeljanowski (russisch Михаил Эразмович Омельяновский; * 1. Februar 1904 in Kiew; † 1. Dezember 1979 in Moskau) war ein sowjetisch- ukrainischer Philosoph und erster Direktor des Hryhorij-Skoworoda-Instituts der Philosophie in Kiew[1].

Omeljanowski war ein Experte für den dialektischen Materialismus und philosophische Probleme der Naturwissenschaft. Er war korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der UdSSR und wurde mit zwei Orden des Roten Banners der Arbeit, einem Leninorden und mehreren Medaillen ausgezeichnet.

RezeptionBearbeiten

Robert Havemann kritisierte 1962 Omeljanowskis Buch über "Philosophische Probleme der Quantenmechanik":[2][3]

„Dies Buch ist ohne jede Bedeutung und wird dem Problem in keiner Weise gerecht. Eine Reihe von Philosophen in der Sowjetunion sind auch dieser Meinung, ebenso alle Physiker, die das Buch gelesen haben.“

LiteraturBearbeiten

  • Leonid Iljitschow: Filossofski enziklopeditscheski slowar. Sowetskaja enziklopedija, Moskau 1983, S. 457. (russisch)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Neue Ukrainische Philosophie: einige Striche der Entwicklung. In: Zum 70. Jubiläum des Hryhoriy-Skoworoda-Institut der Philosophie in Kiew (ukrainisch). Abgerufen am 28. November 2016.
  2. SOWJETZONE / HAVEMANN: Frühling auf dem Eis. In: Der Spiegel. Nr. 13, 1964 (online25. März 1964).
  3. Rede Havemanns auf der Tagung Die fortschrittlichen Traditionen in der deutschen Naturwissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts, Leipzig, September 1962