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Michael Zichy (* 1975) ist ein österreichischer Philosoph.

LebenBearbeiten

Er studierte Philosophie und katholische Theologie in Salzburg, wo er Forschungsassistent (2000–2003) und Lehrbeauftragter (seit 2003) ist. Von 2002 bis 2005 war er Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie. Wissenschaftlicher Koordinator des Zentrums für Ethik und Armutsforschung an der Universität Salzburg war er von 2005 bis 2006. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaft (TTN) an der LMU München war er von 2006 bis 2011. Von 2011 bis 2015 war er wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Philosophie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, wo er seit 2015 Assistenzprofessor ist. Im Jahr 2018 wurde ihm der Kardinal-Innitzer-Förderungspreis für Geisteswissenschaften verliehen.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • „...aber die Wahrheit ist sehr, sehr complizirt“. Der Begriff der Wahrheit im mittleren Werk Friedrich Nietzsches (= Akademische Abhandlungen zur Philosophie). VWF, Berlin 2002, ISBN 3-89700-362-7 (zugleich Magisterarbeit, Salzburg 1997).
  • Ich im Spiegel. Subjektivität bei Jacques Lacan und Jacques Derrida (= Fermenta philosophica). Alber, Freiburg im Breisgau/München 2006, ISBN 3-495-48211-3 (zugleich Dissertation, Salzburg 2003).
  • Das humanistische Bildungsideal. In: Formen der Bildung. Einblicke und Perspektiven. Frankfurt am Main u. a. 2010, S. 29–42.
  • Menschenbilder. Eine Grundlegung. Alber, Freiburg im Breisgau/München 2017, ISBN 3-495-48879-0.

WeblinksBearbeiten