Michael Kreitl

deutscher Eishockeyspieler
DeutschlandDeutschland  Michael Kreitl Eishockeyspieler
Geburtsdatum 6. Dezember 1975
Geburtsort Schongau, Deutschland
Größe 193 cm
Gewicht 103 kg
Position Center
Nummer #18
Schusshand Links
Karrierestationen
1995–2002 EC Peiting
2002–2003 EC Bad Tölz
2003–2004 SC Riessersee
Moskitos Essen
2004–2006 Lausitzer Füchse
2006–2007 SERC Wild Wings
2007–2008 EV Landsberg 2000
2007–2010 Augsburger Panther
2010–2012 EC Peiting
2012–2013 SC Riessersee
2013–2014 ESV Kaufbeuren
2014 EC Peiting
2014–2015 ESV Kaufbeuren

Michael Kreitl (* 6. Dezember 1975 in Schongau) ist ein ehemaliger deutscher Eishockeyspieler, der seit April 2015 der Geschäftsführer der ESV Kaufbeuren Spielbetriebs GmbH ist.

KarriereBearbeiten

Michael Kreitl begann seine Karriere als Eishockeyspieler 1995 beim EC Peiting, für den er bis 2002 insgesamt sieben Jahre lang spielte. Anschließend wechselte er zu den Tölzer Löwen in die 2. Bundesliga. Nach nur einem Jahr zog es Kreitl zum Ligarivalen SC Riessersee, für den er in der Saison 2003/04 insgesamt 16 Scorerpunkte, davon elf Tore, in 21 Spielen erzielte. Zudem spielte der Angreifer in derselben Spielzeit in 16 Partien für die Moskitos Essen aus der Eishockey-Oberliga, in denen er 18 Scorerpunkte erzielte (darunter zehn Tore). Von 2004 bis 2006 stand Kreitl beim Zweitligisten Lausitzer Füchse unter Vertrag.

Im Sommer 2006 wechselte der Schongauer zum Zweitligisten SERC Wild Wings. Ab der Saison 2007/08 spielte Kreitl bei den Augsburger Panthern aus der DEL. Dort gehörte er zu den erfolgreichsten Bullyspielern und wurde 2010 Vizemeister der DEL. Ebenfalls in der Spielzeit 2007/2008 lief er in der 2. BL für den EV Landsberg 2000 in 29 Partien auf und erzielte 36 Scorerpunkte, davon neun Tore. Im Juni 2010 unterzeichnete Kreitl beim EC Peiting in der Eishockey-Oberliga.[1]

Im Mai 2012 wurde bekannt, dass Kreitl, welcher in der abgelaufenen Saison mit Abstand Topscorer des EC Peiting war,[2] zum SC Riessersee aus der 2. Eishockey-Bundesliga wechselt.[3] Zur Saison 2013/2014 wechselte er zum Ligakonkurrenten ESV Kaufbeuren.[4] Da dieser seinen Vertrag zur nächsten Saison nicht mehr verlängerte kehrte er im Sommer 2014 in die Eishockey-Oberliga zum EC Peiting zurück.[5]

Nach einem Kurzzeitengagement bei seinem Heimatverein wechselte er bereits im November 2014 zum ESV Kaufbeuren zurück. Nach Erreichen des Klassenerhalts beim ESV Kaufbeuren beendete Kreitl im April 2015 seine Karriere und ist seither als Geschäftsführer der neuen ESVK Spielbetriebsgesellschaft mbH tätig.

KarrierestatistikBearbeiten

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1993/94 EC Peiting OL 44 15 11 26 45
1994/95 EC Peiting 1. Liga 28 11 18 29 16 14 6 8 14 10
1995/96 EC Peiting 1. Liga 47 8 8 16
1996/97 EC Peiting 1. Liga 57 14 17 31 34
1997/98 EC Peiting 1. Liga 49 12 14 26 36
1998/99 EC Peiting 2. Liga 45 36 22 58 32
1999/00 EC Peiting RL 54 30 56 86 46
2000/01 EC Peiting OL 49 21 20 41 61 5 0 5 5 2
2001/02 EC Peiting OL 50 20 38 58 26
2002/03 EC Bad Tölz 2. BL 52 11 11 22 16
2003/04 SC Riessersee 2. BL 21 11 6 17 10
2003/04 Moskitos Essen OL 16 10 8 18 8 6 5 2 7 6
2004/05 Lausitzer Füchse 2. BL 50 11 19 30 36 4 0 0 0 2
2005/06 Lausitzer Füchse 2. BL 51 11 19 30 59 10 3 5 8 4
2006/07 Schwenninger Wild Wings 2. BL 50 11 18 29 56 5 1 0 1 6
2007/08 EV Landsberg 2. BL 29 9 27 36 36
2007/08 Augsburger Panther DEL 23 1 1 2 30
2008/09 Augsburger Panther DEL 52 1 7 8 26 4 0 1 1 2
2009/10 Augsburger Panther DEL 56 2 3 5 16 14 0 0 0 2
2010/11 EC Peiting OL 44 32 47 79 48 7 2 6 8 0
2011/12 EC Peiting OL 35 20 40 60 95 5 3 2 5 2
2012/13 SC Riessersee 2. BL 48 7 24 31 69
2013/14 ESV Kaufbeuren 2. BL 54 13 24 37 38
DEL gesamt 131 4 11 15 72 18 0 0 1 4
2. Bundesliga gesamt 1 482 116 181 297 394 33 10 13 23 22
Oberliga gesamt 238 118 184 302 246 23 10 15 25 10
Regionalliga gesamt 2 99 66 78 144 78

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)
1 inklusive „1. Liga“ (1994–1998); 2 inklusive „2. Liga“ (1998/99)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kader des EC Peiting für die Saison 2010/2011 komplett (Memento vom 13. September 2010 im Internet Archive)
  2. Topscorerstatisik des EC Peiting Saison 2011/12. pointstreak.com, abgerufen am 20. Juni 2013.
  3. Michael Kreitl wechselt von Peiting zum SC Riessersee. eishockeynews.de, 10. Mai 2012, abgerufen am 20. Juni 2013.
  4. Drei Neuzugänge, ein Try-Out und Vertragsverlängerungen beim ESVK. ESV Kaufbeuren, 18. Juni 2013, abgerufen am 20. Juni 2013.
  5. EC Peiting Neuverpflichtung für die Saison 2014/2015. merkur-online.de, 9. Juni 2014, abgerufen am 24. August 2014.

WeblinksBearbeiten