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Michael C. Busch

deutscher Politiker (SPD), MdL

Michael C. Busch (* 4. Januar 1957 in Coburg) ist ein deutscher Politiker der SPD. Er war von 2008 bis 2018 Landrat des Landkreises Coburg und ist seit 2018 Abgeordneter des Bayerischen Landtages.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Michael C. Busch wuchs gemeinsam mit seinen drei Geschwistern Gottfried, Peter und Eva im Coburger Land auf. Sein Vater Helmut Busch war Polsterer und Dekorateur. Seine Mutter Magda Busch (geb. Mlynek) war als Kauffrau tätig. Nach dem Besuch des Gymnasiums Albertinum in Coburg war er Soldat auf Zeit bei der Heeresfliegerversorgungsstaffel 265 Roth b. Nürnberg (Stabsunteroffizier) und beim Sanitätslehrbataillon 851 München. Er absolvierte zudem eine Berufsausbildung zum staatlich anerkannten Krankenpfleger und zum Bürokaufmann. Anschließend arbeitete er als Geschäftsführer des Kreisjugendrings Coburg. Diese Tätigkeit legte er 2008 nach seiner Wahl zum Landrat des Landkreises Coburg nieder.

In den Jahren 1984 bis 1988 war Busch Schöffe am Amtsgericht Coburg und von 1988 bis 1992 am Landgericht Coburg.

Seit 2015 ist Busch Träger des Frankenwürfels.[1]

Michael C. Busch ist seit 1977 mit Daniela Busch (geb. Bansemir) verheiratet. Mit ihr hat er einen Sohn und eine Tochter. Er lebt in der Gemeinde Ebersdorf bei Coburg.

PolitikBearbeiten

Michael C. Busch ist Mitglied der SPD. Ab 1984 war er Mitglied des Gemeinderats in seiner Heimatgemeinde Ebersdorf bei Coburg. Von 1990 bis 1996 war er Dritter Bürgermeister und von 1996 bis 2002 Zweiter Bürgermeister der Gemeinde. Er ist seit 1990 Mitglied des Kreistages Coburg, der ihn für die Zeit von 1996 bis 2002 zu einem der weiteren Stellvertreter des Coburger Landrats wählte. Am 16. März 2008 setzte er sich in der Stichwahl zum Landrat gegen den damaligen Staatssekretär und CSU-Kandidaten Jürgen W. Heike durch. Im ersten Wahlgang konnten weder Busch noch Heike die absolute Mehrheit erreichen. Vom 1. Mai 2008 bis zum 6. November 2018 war er als Landrat tätig. Bei der Landtagswahl in Bayern 2018 zog er in den 18. Bayerischen Landtag ein und legte sein Amt als Landrat nieder.[2]

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten