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Michael Angele

deutsch-schweizerischer Journalist und Literaturwissenschaftler

Michael Angele (* 1964 in Aarberg, Kanton Bern) ist ein deutsch-schweizerischer Journalist und Literaturwissenschaftler.

LebenBearbeiten

Angele zog 1989 nach Berlin und promovierte 1999 mit einer Arbeit über Verschwörungstheorien in der deutschen Literatur der 20er Jahre. Er schrieb für die (inzwischen eingestellten) Berliner Seiten der FAZ und war Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität Berlin. Ab Dezember 2006 amtierte er ein halbes Jahr als Teil einer Chefredaktions-Doppelspitze der Netzeitung, wo er zuvor als Redakteur tätig war.[1] Seit März 2009 ist er Redakteur des Freitag, wo er zunächst die Ressorts Kultur und Alltag leitete. Seit Januar 2015 ist er als Nachfolger von Jana Hensel stellvertretender Chefredakteur des Blatts.[2]

SchriftenBearbeiten

  • Michael Angele: Die verfolgte Moderne: Männerbund, Geheimbund und Verschwörungstheorie in der deutschsprachigen Literatur der Zwischenkriegszeit. Freie Univ., Diss., Berlin 2001.
  • Michael Angele: Ankunft Weltende, halb zwölf. Melancholische Erkundungen. List, Berlin 2004, ISBN 3-471-77041-0.
  • Michael Angele: Der letzte Zeitungsleser. Galiani, Köln 2016, ISBN 978-3-86971-128-7.
  • Michael Angele: Schirrmacher. Ein Porträt. Aufbau Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-351-03700-0.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Neue Chefredaktion in der Netzeitung / Gründer Dr. Michael Maier kauft "Readers Edition". In: Netzeitung (Hrsg.): presseportal.ch. (presseportal.ch [abgerufen am 30. Mai 2018] Pressemitteilung zur Ernennung als Co-Chefredakteur der Netzeitung).
  2. Marc Bartl: Wechsel in der Chefredaktion des „Freitag“: Jana Hensel ist weg, Michael Angele steigt auf. In: kress. 5. Januar 2014. Abgerufen am 5. Januar 2014.