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Galaxie
Messier 32
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Hs-1999-40-a-full jpg.jpg
Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops
DSS-Bild von NGC 221
Sternbild Andromeda
Position
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Rektaszension 00h 42m 41,8s[1]
Deklination +40° 51′ 55″ [1]
Erscheinungsbild
Morphologischer Typ cE2/AGN  [1]
Helligkeit (visuell) 8,1 mag [2]
Helligkeit (B-Band) 9,2 mag [2]
Winkel­ausdehnung 8,5′ × 6,5′ [2]
Positionswinkel 179° [2]
Flächen­helligkeit 12,5 mag/arcmin² [2]
Physikalische Daten
Zugehörigkeit Lokale Gruppe, LGG 01  [1]
Rotverschiebung −0,000667 ± 0,000020  [1]
Radial­geschwin­digkeit −200 ± 6 km/s  [1]
Entfernung ca. 2,3 Mio. Lj  [1]
Masse 3 ⋅ 109 M
Durchmesser 8000 Lj
Geschichte
Entdeckung Guillaume Le Gentil
Entdeckungsdatum 29. Oktober 1749
Katalogbezeichnungen
M 32 • NGC 221 • UGC 452 • PGC 2555 • CGCG 535-16 • MCG +7-2-15 • IRAS 00399+4035 • Arp 168 • GC 117 • h 51 • Ark 12 • Bode 2 • Struve 1
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Messier 32 (auch als NGC 221 oder Andro-Beta[3] bezeichnet) ist eine elliptische Zwerggalaxie mit den Abmessungen 8,5' × 6,5' und der scheinbaren Helligkeit von 8,1 mag im Sternbild Andromeda. Halton Arp gliederte seinen Katalog ungewöhnlicher Galaxien nach rein morphologischen Kriterien in Gruppen. Diese Galaxie gehört zu der Klasse Galaxien mit diffusen Gegenarmen.

M 32 ist ein Begleiter der Andromeda-Galaxie (M 31) und somit Teil der lokalen Gruppe. Messier M 32 ist 2,3 Millionen Lichtjahre entfernt, hat einen Durchmesser von rund 8000 Lichtjahren und hat eine Masse von etwa 3 Milliarden Sonnenmassen. In der Nähe des Zentrums von M 32 werden mit 5000 Sonnen je Kubikparsec Sternendichten wie in der Zentralregion der Andromeda-Galaxie erreicht. Auch die Masse der Zentralregion ist mit 100 Millionen Sonnenmassen dem Zentralgebiet der Andromeda-Galaxie ähnlich.

Vor etwa zwei Milliarden Jahren hat die Andromeda-Galaxie sich den größten Teil von M 32 einverleibt. Die Sonnenmasse vor diesem Ereignis wird auf 25 Milliarden geschätzt.[4]

Messier 32 wurde am 29. Oktober 1749 von dem französischen Astronomen Guillaume Le Gentil entdeckt.[5]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Messier 32 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

LiteraturBearbeiten

  • Jeff Kanipe und Dennis Webb: The Arp Atlas of Peculiar Galaxies – A Chronicle and Observer´s Guide", Richmond 2006, ISBN 978-0-943396-76-7

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e NASA/IPAC EXTRAGALACTIC DATABASE
  2. a b c d e SEDS: NGC 221
  3. http://www.physik.uni-regensburg.de/forschung/gebhardt/gebhardt_files/skripten/StrukturbildungIu.II.pdf, S. 7
  4. Andromeda likely consumed the Milky Way’s long-lost sibling. In: Astronomy.com. (astronomy.com [abgerufen am 24. Juli 2018]).
  5. Seligman