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Die Messerschmitt M29 war ein Sportflugzeug, das 1932 von dem deutschen Flugkonstrukteur Willy Messerschmitt entworfen wurde.

Messerschmitt M29
Messerschmitt M 29 L'Aerophile Salon 1932.jpg
Typ: Sportflugzeug
Entwurfsland:

Deutsches ReichDeutsches Reich Deutsches Reich

Hersteller:

Bayerische Flugzeugwerke

Erstflug: 1932
Stückzahl: 6

GeschichteBearbeiten

Die M29 entstand 1932 als reines Wettbewerbsflugzeug für den Europarundflug im August 1932. Dafür bestellte das Reichsluftfahrtministerium im Oktober 1931 sechs Maschinen, um die Erfolge der früheren Messerschmitt Maschinen beim Europarundflug 1929 und 1930 wiederholen zu können. Die Maschine wurde in kurzer Zeit entwickelt und war kompromisslos auf Geschwindigkeit ausgelegt, wodurch es bei der Erprobung zu Problemen kam. So brachen bei den ersten Flügen der ersten Version M29a die Höhenflossen, wodurch es zu tödlichen Abstürzen und zum Ausschluss vom Wettbewerb kam. Die restlichen Maschinen wurden daraufhin entsprechend verstärkt. Eine der Maschinen (nun als M29b bezeichnet) erhielt einen Siebenzylinder-Sternmotor Siemens Sh 14A mit 110 kW (150 PS) und eine NACA-Motorverkleidung, was eine ähnliche Höchstgeschwindigkeit wie die der M 29a erlaubte.[1]

KonstruktionBearbeiten

Die M29 war ein einmotoriger, zweisitziger Tiefdecker in Gemischtbauweise. Sie verfügte über Landeklappen und Pendelhöhenruder und ein freitragendes Einbeinfahrgestell. Als Motor kam ein Argus-As-8-R-Reihenmotor mit 110 kW (150 PS) zum Einsatz.

Technische DatenBearbeiten

 
Dreiseitenansicht
Kenngröße Daten M-29[2]
Besatzung 2
Länge 7,9 m
Spannweite 11,0 m
Höhe 2,00 m
Flügelfläche 14,5 m²
Leermasse 390 kg
Startmasse 700 kg
Höchstgeschwindigkeit 260 km/h
Reisegeschwindigkeit 220 km/h
Dienstgipfelhöhe 6000 m
Reichweite 700 km
Triebwerke ein Argus As 8 R mit 150 PS (110 kW)

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Messerschmitt M29 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Messerschmitt steigt auf in FliegerRevue August 2010, S. 56–59
  2. M-29 (Histaviation)