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Merzligen
Wappen von Merzligen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0741i1f3f4
Postleitzahl: 3274
Koordinaten: 585753 / 215127Koordinaten: 47° 5′ 13″ N, 7° 15′ 4″ O; CH1903: 585753 / 215127
Höhe: 509 m ü. M.
Fläche: 2.3 km²
Einwohner: 400 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 174 Einw. pro km²
Website: www.merzligen.ch
Karte
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Merzligen (in einheimischer Mundart Meerzlige [ˈmeːɾʦlɪg̊ə])[2] ist ein Dorf mit eigener Einwohnergemeinde und Burgergemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Schweizer Kantons Bern. Zur Gemeinde gehört auch der südliche Teil des Weilers St. Niklaus.

Inhaltsverzeichnis

BevölkerungBearbeiten

Merzligen ist zu 91,48 % eine deutschsprachige Gemeinde. 6,1 % der Einwohner sind französischsprachig.

GeographieBearbeiten

Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Bellmund, Jens BE, Kappelen BE und Hermrigen.

GeschichteBearbeiten

Durch die Ebene östlich des Dorfs entlang der Grenze zu Kappelen führte die Römerstrasse AventicumPetinesca. Die erste sichere Erwähnung des Ortsnamens als Merzelingen stammt aus dem Jahre 1278; wahrscheinlich ist er auch durch eine nur als Abschrift aus dem frühen 15. Jahrhundert erhaltene Urkunde von 1261/63 als Mercin bezeugt. Es handelt sich wahrscheinlich um eine ursprünglich lateinische Bildung zum Personennamen Mercius mit dem Ortsnamensuffix -anum, die später an die im deutschen Sprachraum zahlreichen Namen auf -ingen angeglichen wurde.[2]

Seit 1398 gehörte das Gericht Merzlingen zum Gerichtsviertel Hermrigen der Berner Landvogtei Nidau. Das Dorf war bis 1947 zu Bürglen kirchengenössig, seither zu Worben.

PolitikBearbeiten

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 29,3 %, SP 18,4 %, BDP 17,3 %, FDP 11,1 %, GPS 6,7 %, EVP 5,7 %, glp 4,8 %, EDU 3,3 %, CVP 1,3 %.[3]

LiteraturBearbeiten

  • Merzligen früher und heute: Ein Zeitdokument. Einwohnergemeinde Merzligen, Merzligen 2006.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. a b Andres Kristol: Merzligen BE (Nidau) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 591. Angegebene Lautschrift: [ˈmeːrtslɪgə].
  3. Resultate der Gemeinde Merzligen. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 17. April 2016.