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Mechtild Jansen

deutsche Sozialwissenschaftlerin, freie Publizistin und Autorin

Mechtild Jansen (* 1952 in Köln[1]) ist eine deutsche Aktivistin, Sozialwissenschaftlerin und Autorin.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Mechtild Jansen studierte Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaft in Tübingen und Bremen. 1978 wurde sie – ähnlich wie Klaus Uwe Benneter – aus der SPD ausgeschlossen, weil sie auf einer Kundgebung des Komitees für Frieden, Abrüstung und Zusammenarbeit gesprochen hatte.[2] Zu dieser Zeit war sie Bundesvorsitzende des Sozialistischen Hochschulbunds (SHB). In den 1980er Jahren war sie Sprecherin des Koordinierungsausschusses der Friedensbewegung, der Initiative ‚Frauen in die Bundeswehr – wir sagen nein‘ und der Demokratischen Fraueninitiative (DFI). Später arbeitete sie in Forschung, Publizistik und Politikberatung. Sie ist als Sozialwissenschaftlerin und freie Autorin in Berlin tätig.[1]

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Strauß und die Gewerkschaften. Texte, Materialien, Dokumente, Köln 1980 (Mitherausgeberin mit Frank Deppe u. a.)
  • Die quotierte Frau. Keine Frauenpolitik ohne Feminismus. in: Düsseldorfer Debatte 12/1985, S. 39–44
  • Halbe-Halbe. Der Streit um die Quotierung, Westberlin 1986
  • FrauenWiderspruch, Köln 1987
  • Kinder, Küche und Karriere. Zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Pfaffenweiler 1995
  • Das Claudia Nolte-Phänomen. Eine Bilanz der Ära Kohl mit Ausblick, Dietz Verlag:Bonn 1997
  • Das Diana-Phänomen oder der dritte Weg, Deutscher Taschenbuchverlag:München 2000
  • Für eine humane Gesellschaft: Streitschrift gegen den Politikverlust. Springer VS, Wiesbaden 2014. ISBN 978-3-658-02303-4 (Print); ISBN 978-3-658-02304-1 (eBook)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/2002/2002-10-a-589.pdf
  2. Berufliches. Mechthild Jansen, in: Der Spiegel, 20/1978, online; Andrea Dernbach, SPD-Ausschlussverfahren Sarrazin bleibt - nur links geht’s raus, in: Tagesspiegel, 10. Mai 2011, online