Maya Mare

Erlebnisbad in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt

Das Maya Mare ist ein Erlebnisbad in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Es verfügt über eine Wasserfläche von 1331 m² mit vier Wasserrutschen, Wellenbecken, Strömungskanal und weiteren Attraktionen. Daneben gibt es eine Sauna- und Wellnesslandschaft und einen Fitnessclub. Die gesamte Anlage ist im mexikanischen Stil gehalten.

Haupteingang des Maya Mare

AllgemeinesBearbeiten

Das Maya Mare wurde auf dem Gelände des 1993 geschlossenen Wasserwerks Beesen erbaut und am 1. April 1999 eröffnet. Die Pläne stammen vom Architekten Rainer Eckert.[1] Die Kosten für das Projekt beliefen sich auf 72 Mio. DM.[2] Trägerin ist die Stadtwerke Halle GmbH. Jährlich kommen etwa 350.000 Besucher in das Erlebnisbad.[3]

LageBearbeiten

Das Maya Mare befindet sich im südlichen Stadtteil Beesen, direkt am Ufer der Weißen Elster. Über die Endhaltestelle Beesen ist das Bad an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Außerdem gibt es ein eigenes Parkhaus mit 300 PKW-Stellplätzen.

AngebotBearbeiten

BadelandschaftBearbeiten

Das Maya Mare verfügt über einen 130 m langen Strömungskanal (Lazy River), der sich durch die nördliche Hälfte des Badebereichs windet und entlang eines Erlebnisbeckens mit Massagedüsen und Sprudelliegen führt. Außerdem ist er mit dem 290 m² großen beheizten Außenbecken verbunden. Zusätzlich gibt es ein separates, 385 m² großes und bis zu 1,60 m tiefes Wellenbecken, das flach ausläuft. Die Wellenmaschine wird stündlich für ca. sechs Minuten eingeschaltet. Zwei Whirlpools ergänzen das Angebot.

Für Kinder steht ein Babybecken und das Tulumaya genannte Abenteuerbecken zur Verfügung. Dieses wurde nach Umbauarbeiten des alten Kinderbeckens am 1. Oktober 2016 eröffnet und bietet vier Kinderrutschen, Kletterröhren und Wasserspiele.

Im Maya Mare gibt es außerdem vier Großrutschen. Zwei von ihnen sind Reifenrutschen, die mit Einzel- und Doppelreifen benutzt werden können:

  • die grüne Reifenrutsche startet in 8,71 m Höhe und ist 88 m lang.
  • eine Etage darüber beginnt der 122 m lange Langnese Laser Express, eine Black Hole Rutsche mit Lichteffekten.
  • direkt daneben startet die gelbe Turborutsche (77 m).
  • im obersten Geschoss des Rutschenturms liegt in 14 m Höhe der Einstieg für die blaue Reifenrutsche mit einer Länge von 140 m.[4]

Auf dem Freigelände des Maya Mare gibt es Liegewiesen, einen Kinderspielplatz und ein Beachvolleyballfeld. Ein Selbstbedienungsrestaurant sorgt für die Versorgung der Badegäste. Die Bezahlung erfolgt vorerst über das Schlüsselarmband, beim Verlassen des Bades werden alle Kosten an der Kasse bzw. dem Kassenautomaten im Eingangsbereich beglichen.

Sauna und WellnessBearbeiten

Die Saunalandschaft des Maya Mare ist 2500 m² groß und im Ambiente eines mexikanischen Dorfes gehalten. Sie kann separat gebucht werden oder vom Badebereich aus gegen Aufpreis betreten werden. Insgesamt neun verschiedene Saunen werden angeboten, darunter eine Solegrotte, eine Kräutersauna und ein Caldarium. Zum Bereich gehören auch Erlebnisduschen, ein Eiswürfelbrunnen, ein eigenes Außengelände, Tauchbecken und Gastronomie.

Daneben werden im Bad gegen Aufpreis diverse Massagen, kosmetische Behandlungen und Aromabäder angeboten.

Seit Dezember 2019 verfügt das Maya mare über das mehrstöckige Ruhehaus MAYAPÁN im mexikanischen Stil mit Ausblick auf die Elsteraue. Dort werden den Saunagästen knapp fünfzig weitere Ruhemöglichkeiten geboten, von der Saunaliege über Betten, Sitzsäcke, Hängesessel bis zur Hollywoodschaukel.[5]

FitnessBearbeiten

Unter dem Namen Viva Mare betreibt das Bad einen Fitnessclub mit eigenem Gerätepark, verschiedenen Trainingskursen und Beratungsangeboten. Das Fitnesscenter kann gegen Gebühr auch ohne Mitgliedschaft im Club genutzt werden.

WeblinksBearbeiten

Commons: Maya mare - Altes Wasserwerk Beesen (Halle) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eintrag auf Halle-im-Bild.de, abgerufen am 1. März 2017.
  2. Jan Möbius: Nach Havarie im halleschen Spaßbad: Wasserbecken im Maya Mare wieder gefüllt. In: Mitteldeutsche Zeitung. 16. Dezember 2015, abgerufen am 1. März 2017.
  3. Katja Pausch: Maya Mare: Eltern debattieren über schmerzhafte Ausrutscher im Spaßbad. In: Mitteldeutsche Zeitung. 6. Oktober 2016, abgerufen am 1. März 2017.
  4. Eintrag auf Tuberides.de, abgerufen am 1. März 2017.
  5. Stadtwerke Halle Pressemitteilungen | SWH. Stadtwerke Halle. Abgerufen am 18. Juni 2020.

Koordinaten: 51° 25′ 44″ N, 11° 57′ 57″ O