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Maximilian Heidenreich

deutscher Fußballspieler

Maximilian Heidenreich (* 9. Mai 1967 in Hannover) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.

Maximilian Heidenreich
Personalia
Geburtstag 9. Mai 1967
Geburtsort HannoverDeutschland
Größe 173 cm
Position Abwehr, Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
bis 1982 SV Arminia Hannover
1982–1984 Hannover 96
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1984–1987 Hannover 96 97 0(6)
1987–1988 TSV 1860 München 13 0(1)
1988–1989 Eintracht Frankfurt 13 0(0)
1989–1990 Hannover 96 11 0(0)
1990–1992 FC Basel
1992–1997 SC Freiburg 160 (11)
1997–1998 VfL Wolfsburg 10 0(0)
1998–1999 SG Wattenscheid 09 0 0(0)
? Blau-Weiss Wiehre[1]
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1985–1986 Deutschland U-21 3 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2001–2008 Freiburger FC
? Blau-Weiss Wiehre (C-, D-Jugend)
2009–2011 SV Weil
2011–2014 FC Denzlingen
2015–2017 SV Weil
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Karriere als SpielerBearbeiten

Hannover 96Bearbeiten

Als vor der Saison 1984/85 der damalige Zweitligist Hannover 96 vor finanziellen Problemen stand, füllte Trainer Werner Biskup den Kader mit Nachwuchskräften auf. So wurde auch Heidenreich als Siebzehnjähriger aus der A-Jugend von Hannover 96 geholt.[2] In seinem ersten Jahr als Profi spielte er sich in den Stammkader der 96er und verhalf durch konstante Leistungen seinem Verein mit zum Aufstieg in die Bundesliga. Der FC Bayern München meldete Interesse an dem jungen Spielmacher an, dem Experten großes Talent bescheinigten. Zu einem Wechsel kam es nicht. In der Bundesligasaison 1985/86 stiegen die Hannoveraner wieder in die 2. Liga ab, Heidenreich zählte weiterhin zum Stammpersonal.

1860 München, Eintracht Frankfurt und FC BaselBearbeiten

In der Saison 1987/88 spielte Heidenreich für den TSV 1860 München in der Bayernliga. 1988 wechselte er zu Eintracht Frankfurt in die Bundesliga, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. 1990 wechselte er nach einem zwischenzeitlichen weiteren Jahr in Hannover für zwei Jahre zum FC Basel.

SC FreiburgBearbeiten

Zwischen 1992 und 1997 spielte Heidenreich unter Trainer Volker Finke für den SC Freiburg. Mit dem Sport-Club stieg er 1993 in die 1. Bundesliga auf und belegte dort 1995 den dritten Platz, womit sich die Mannschaft für den UEFA-Cup qualifizieren konnte. Unter Finke wurde Heidenreich überwiegend in der Abwehr in einer Dreierkette eingesetzt. Der Durchbruch zum Nationalspieler, der seinen Freiburger Vereinskollegen Jens Todt und Jörg Heinrich seinerzeit gelang, blieb ihm verwehrt.

1997 wechselte er zum VfL Wolfsburg und bestritt 10 Spiele in der Bundesliga, ehe er in der Saison 1998/99 seine Profi-Laufbahn bei der SG Wattenscheid ausklingen ließ.

Karriere als TrainerBearbeiten

Von Anfang 2001 bis kurz vor Ende der Saison 2007/08[3] trainierte Heidenreich den Freiburger FC, der unter seiner Leitung durchgehend in der Verbandsliga Südbaden spielte. Im Sommer 2009 unterschrieb Heidenreich als Trainer beim SV Weil, der ebenfalls der Verbandsliga Südbaden angehörte.[1] Daneben trainierte er noch die C- und D-Junioren von Blau-Weiss Wiehre.[4] Zur Saison 2011/12 wechselte er zum Ligakonkurrenten FC Denzlingen,[5] bei dem er nach knapp drei Verbandsliga-Spielzeiten Ende März 2014 freigestellt wurde.[6] Im Frühjahr 2015 übernahm Heidenreich wieder den SV Weil, der derzeit in der Landesliga spielt.[7] Er wurde, nachdem das vom Verein vorgegebene Ziel, in die Verbandsliga aufzusteigen, verpasst wurde, Mitte März 2017 von seinen Aufgaben entbunden.[8]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Maximilian Heidenreich zum SV Weil Badische Zeitung vom 6. Juni 2009
  2. vgl. Quelle: Schuss und Tor, Saison 1984/85 – Seite 170, von Hans Eiberle ISBN 3-517-00893-1.
  3. Statistik seit 1976 (Memento vom 31. Januar 2013 im Internet Archive) ffc.de
  4. Fast 100 und noch voller Träume. badische-zeitung.de, 3. Dezember 2009, abgerufen am 10. März 2016.
  5. Heidenreich hört nicht auf sein Herz Badische Zeitung vom 17. Januar 2011
  6. Verein – Geschichte fc-denzlingen.de
  7. Der SV Weil und Kurt Schwald gehen getrennte Wege. svweil.de, 24. März 2015, abgerufen am 10. März 2016.
  8. Badische Zeitung vom 13. März 2017