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Max Wiskemann

deutscher Manager der Asbest- und Gummiindustrie

Max Hugo Ernst Wiskemann (* 20. Januar 1887 in Mülhausen (Elsass); † 1971[1]) war ein deutscher Manager der Asbest- und Gummiindustrie.

LebenBearbeiten

Nach dem Abitur in Mühlhausen studierte Max Wiskemann von 1905 an Rechtswissenschaften in Tübingen, Leipzig und Straßburg. In Tübingen wurde er 1906 Mitglied des Corps Borussia.[2] 1910 wurde er in Straßburg zum Dr. jur. promoviert. Das Referendariat absolvierte er anschließend im Elsass. Schwerpunkte in seinem Studium und während des Referendariats waren Zivil-, Handels- und Verwaltungsrecht. 1913 bestand er die große Staatsprüfung in Straßburg und wurde Regierungsassessor in der inneren Verwaltung des Elsass und 1916 zum Regierungsamtmann ernannt.

Von Beginn des Jahres 1914 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges, an dem er teilnahm, war er vom Staatsdienst beurlaubt und als Syndikus bei den Asbest- und Gummiwerke Alfred Calmon AG in Hamburg. Nach Kriegsende quittierte er den Staatsdienst und trat dauerhaft in die Calmonwerke ein. Im Oktober 1926 wurde er in den Vorstand berufen, als der Firmengründer Alfred Calmon vom Vorstand in den Aufsichtsrat der Gesellschaft wechselte. 1931 wurde die Aktienmehrheit durch die schwedische Helsingborgs Gummifabriks AB übernommen. 1933 wurde die Gesellschaft in Tretorn und Calmon Gummiwerke AG und 1938 in Tretorn Gummi- und Asbestwerke AG umfirmiert.[3] Wiskemann wurde ebenfalls Vorstand dieser Gesellschaften.[4] Er gehörte als Vorstandsmitglied verschiedenen beruflichen Organisationen an.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Corpslisten 1971, 126, 311
  2. Kösener Korpslisten 1910, 192, 304
  3. Tretorn Gummi- und Asbestwerke AG auf historische-wertpapiere.de
  4. Kösener Corpslisten 1960, 126, 311